Bundesliga steigert TV-Präsenz

Die positive Entwicklung der Volleyball Bundesliga wird durch die TV-Statistik bestätigt: In der letzten Saison ist mehr als 365 Stunden über die Vereine aus den deutschen Oberhäusern der Frauen und Männer berichtet worden. Dass sich die Präsenz im Fernsehen damit mehr als verdoppelt hat - in der Spielzeit zuvor waren es noch 146 Stunden –, ist auch auf die Erfolgsgeschichte der BR Volleys in der CEV Champions League zurückzuführen.

2017-06-29

Foto: Sebastian Wells


Wie das Forschungs- und Beratungsunternehmen Nielsen Sports in einer Expertise ermittelt hat, wurde auf insgesamt 37 Kanälen über die deutschen Erstligisten berichtet. Damit kommen die Bundesligateams auf eine kumulierte Reichweite der TV-Berichterstattung von 143,58 Millionen. Insgesamt ergibt sich aus den Zahlen ein Wert von über 700 Millionen Werbeträgerkontakten. „Das ist für die Erstligateams ein ausgezeichnetes Ergebnis“, sagt VBL-Präsident Michael Evers über die Daten. „Aber natürlich haben wir den Anspruch, uns in der kommenden Saison weiter zu steigern.“ 

Am meisten Sendezeit erreichten die BR Volleys. Der Deutsche Meister brachte es – unter anderem aufgrund der umfangreichen Champions League Berichterstattung auf SPORT1+ - auf mehr als 107 Stunden Broadcast Time. Auf Rang zwei folgt bei den Männern Pokalsieger VfB Friedrichshafen mit über 72 Stunden.

Bei den Frauen war der Allianz MTV Stuttgart mit 76 Stunden vor den Roten Raben Vilsbiburg (knapp 47 Std.) der Klub mit der meisten Sendezeit. Bei der kumulierten Reichweite hatte allerdings der Dresdner SC die Nase mit 41,18 Millionen vorn. Es folgen Stuttgart (fast 37 Mio.) und der Deutsche Meister SSC Palmberg Schwerin (26,29 Mio.).

Quelle: VBL