Trainingsauftakt im kleinen Kreis

Luke Reynolds bittet am heutigen Montag (21. Aug) zum ersten Training der Spielzeit 2017/2018. Der neue und hochmotivierte Cheftrainer der Berlin Recycling Volleys startet mit zunächst sieben Akteuren in die Saisonvorbereitung – mit dabei auch die Neuzugänge Adam White, Kyle Russell und Georg Klein. Im Laufe der nächsten Wochen wird sich das Team um die übrigen Nationalspieler erweitern.

2017-08-21

Foto: Eckhard Herfet


Um 10.00 Uhr begann für das BR Volleys Team der erste Tag unter der Regie von Luke Reynolds mit einem lockeren Anschwitzen im Kraftraum des Partners Aspria Berlin Ku‘damm. Neben den Neuen Klein, White und Russell meldeten sich Kapitän Robert Kromm und Sebastian Kühner zum offiziellen Trainingsauftakt 17/18 einsatzbereit. Auch Nationalspieler Egor Bogachev, der aktuell an einer Außenbandverletzung laboriert, nahm das Krafttraining auf. Im Laufe der Woche ergänzen dann die Australier Luke Perry (Dienstag) und Paul Carroll (Mittwoch) das Team.

Auf die weiteren Spieler muss Coach Luke Reynolds aus verschiedenen Gründen noch eine Weile verzichten. Aleksandar Okolic und der letzte von insgesamt vier Neuzugängen, Daan van Haarlem, stoßen erst nach der in dieser Woche beginnenden Europameisterschaft (24. August bis 03. September) zur Mannschaft. Anfang Oktober, also nur wenige Tage vor dem Volleyball Supercup (08. Okt), komplettieren Graham Vigrass sowie Steven Marshall das BR Volleys Team. Die beiden Kanadier nehmen mit den "Maplevolleys" zum Abschluss des Nationalmannschafts-Sommers an der Nordamerika-Meisterschaft teil.

So wird die erste Balleinheit unter dem neuen Trainer in der Sporthalle Charlottenburg am Montag also noch im kleinen Kreis durchgeführt, für Reynolds jedoch kein Problem: „Die Qualität des Trainings wird darunter keinesfalls leiden. Ich mag solche Herausforderungen. Es gibt mir die Möglichkeit, sehr individuell mit den Spielern zu arbeiten. Das ist am Anfang sehr gut und wichtig.“ Bevor das erste Testspiel ansteht, will der neue Mann an der Seitenlinie seine Spieler drei Wochen lang im Training genauestens kennenlernen: „Es geht jetzt darum, wieder in Bewegung zu kommen und sich aufeinander einzustellen. Wir werden die Intensität ganz allmählich steigern“, sagt der 32-Jährige und ergänzt schmunzelnd: „Viele Sprünge werden die Jungs in der ersten Woche jedenfalls nicht machen.“

Für Youngster Bogachev kommen Sprünge allemal zu früh. Er kuriert eine Außenbandverletzung, die er sich zuletzt bei der Nationalmannschaft zuzog, aus. Dennoch trainiert der 20-Jährige in abgespeckter Form mit der Mannschaft. Reynolds dazu: „Keine Sorge, man muss nicht zwangsläufig stehen, um diese Übungen zu absolvieren.“ Am 13. September testen die Hauptstädter gegen Ligakonkurrent und Ortsnachbar Netzhoppers SolWo Königspark KW ein erstes Mal ihre Form. Für den 16. und 17. September sind dann Vergleiche mit Paris Volley, dem neuen Club von Diagonalangreifer Wouter ter Maat, in Berlin geplant.