Großes Wiedersehen in der Champions League

Zenit Kazan (RUS), Jastrzębski Węgiel (POL) und Spacer's Toulouse (FRA) – diese europäischen Topteams kommen in der Saison 2017/18 in den Volleyballtempel. Die Auslosung der CEV Champions League Gruppenphase in Moskau ergab eine hochinteressante Konstellationen für die BR Volleys und ihre Fans. Nicht nur, dass der Deutsche Meister zum wiederholten Male auf das wohl beste Team der Welt aus Kazan trifft, es kommt auch zum Duell mit Ex-Trainer Mark Lebedew. Nach zwei Auswärtsspielen empfängt der Hauptstadtclub am 17. Januar 2018 die Franzosen aus Toulouse zum ersten Heimspiel.

2017-11-17

Foto: Eckhard Herfet


Einmal mehr gegen den Primus, ein freudiges Wiedersehen und die große Unbekannte – so könnte man die attraktive Champions-League-Gruppe für die BR Volleys zusammenfassen. Im Pool D treffen die Berliner auf einen bestens bekannten Gegner, die „Russischen Riesen“ von Zenit Kazan. Ganze viermal in den letzten fünf Jahren waren die Superstars um Wilfredo Leon Endstation für die Berliner in der Königsklasse (2013 und 2014 im Playoff-12, 2015 und 2017 im Halbfinale). Der amtierende Champions-League-Sieger ist natürlich auch in dieser Saison der Topfavorit des Wettbewerbs.

Außerdem steht das große „Familien-Duell“ mit Jastrzębski Węgiel an, dem Ex-Club von BR Volleys Trainer Luke Reynolds. Das Team um den deutschen Nationalmannschaftskapitän Lukas Kampa und Ex-Hauptstädter Salvador Hidalgo Oliva wird vom langjährigen Berliner Erfolgscoach Mark Lebedew trainiert und wurde zuletzt Dritter in der starken polnischen Liga. Zweimal trafen sich die Clubs in diesem Jahr bereits zu Testspielen, beide Teams konnten jeweils einmal siegen. Nun geht es also im direkten Vergleich nicht nur ums Prestige, sondern auch um ganz wertvolle Punkte in der Königsklasse.

Dritter Kontrahent in der Gruppe D ist der französische Vizemeister Spacer's Toulouse. Die Mannschaft von Coach Stephane Sapinart ist nach drei Jahren zurück auf der europäischen Bühne, tut sich in der heimischen Liga aber aktuell sehr schwer. Die international zusammengestellten Toulouser – mit Brasilianern, Schweden, Belgiern, Spaniern und Kanadiern im Kader - stehen auf dem Vorletzten Tabellenrang mit einer Bilanz von einem Sieg zu vier Niederlagen.

Manager Kaweh Niroomand reagierte humorvoll auf die Auslosung: „Es scheint, als lose man bei der CEV uns und Kazan nur noch im Doppelpack. Wir werden selbstverständlich auch in diesem Jahr wieder alles gegen das vermeintlich beste Team der Welt versuchen. In dieser Gruppe fällt kein Team ab, deshalb müssen wir unbedingt unsere Heimspiele erfolgreich bestreiten und dann mindestens einmal auswärts punkten.“ Damit können Robert Kromm & Co schon im Dezember beginnen: Zunächst stehen zwei schwere Auswärtsspiele in Jastrzębie-Zdrój (05.–07. Dez) und Kazan (19.–21. Dez) an. Die Königsklassen-Heimpremiere erfolgt dann gegen Toulouse am 17. Januar 2018.

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