Schwerer Gang nach Belgien

Die BR Volleys beschließen die Gruppenphase der 2019 CEV Champions League mit zwei schwierigen Auswärtsspielen. Am morgigen Mittwochabend (13. Februar um 20.30 Uhr) gastieren die Berliner bei Greenyard Maaseik in der Steengoed Arena. Der äußerst heimstarke belgische Meister hat, anders als der deutsche, noch realistische Chancen auf einen Platz im Viertelfinale.

2019-02-12

Foto: Maximilian Franz


„Wir wollen dieses Match nutzen, um in unserem zuletzt guten Rhythmus zu bleiben. In Düren haben wir uns durchgekämpft und in Frankfurt dann ein starkes Spiel gemacht. Diesen “Flow“ möchte ich mit meinem Team aufrechterhalten“, blickt BR Volleys Trainer Cedric Enard auf das Rückspiel gegen Greenyard Maaseik voraus. Der sportliche Wert des Auftritts kurz hinter der deutschen Grenze ist für die Berliner gering. Mit drei Punkten auf dem Konto liegt man in der Gruppe D am Tabellenende und hat nur noch theoretische Chancen auf einen Verbleib im Wettbewerb über die Gruppenphase hinaus.

Anders sind die Voraussetzungen für den belgischen Meister. Zwei Siege gegen PGE Skra Belchatow und fünf Punkte lassen die morgigen Gastgeber noch auf das Viertelfinale hoffen – zumal Maaseik die letzten beiden Gruppenspiele daheim austrägt. „Der Heimvorteil gibt uns natürlich viel Selbstvertrauen. Wir fühlen uns wohl, weil wir nicht reisen müssen, kennen unsere Arena und haben die Fans im Rücken“, spürt man bei Zuspieler Jay Blankenau den Optimismus. Der Kanadier, der in der Saison 2016/2017 das Trikot der SWD powervolleys Düren trug, möchte Revanche für die Hinspiel-Niederlage nehmen: „Wir haben in Berlin 1:3 verloren und die Gelegenheit verpasst, dort zumindest einen Punkt mitzunehmen. Der Revanchegedanke gibt uns zusätzliche Motivation, denn wir benötigen zwei Heimsiege gegen Berlin und Danzig.“

Die BR Volleys treten in Belgien mit deutlich weniger Druck an, auch wenn man den selbstverständlich gern noch gehabt hätte. „Für uns ist es eine Möglichkeit, auf höchstem Niveau an unserem Spiel zu arbeiten und wichtige Kleinigkeiten zu verbessern. Spieler, die noch nicht da sind, wo ich und sie selbst sich sehen, können ein solches Match nutzen“, findet Trainer Cedric Enard das Positive an der etwas unliebsamen Auswärtsreise. Für Berlins Volleyballteam Nr. 1 sollen nach zuletzt drei 0:3-Niederlagen gegen Trefl Danzig und Belchatow wieder Satz- und Punktgewinne her.

Das fünfte Spiel der BR Volleys in der Gruppenphase der CEV Champions League ist ausschließlich live im kostenpflichtigen Stream bei www.eurovolley.tv zu sehen.


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