Kein guter Start

Das BR Volleys Team ist am Mittwochabend in einem stets hart umkämpften Match mit einer verdienten 1:3 (26:28, 20:25, 25:23, 29:31) Auswärtsniederlage bei den Hypo Tirol AlpenVolleys Haching in das Playoff-Halfinale gestartet. Somit erhält das Heimspiel am Samstagabend (13. Apr um 17.30 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle eine enorme Bedeutung.

2019-04-10

Foto: Christian Forcher


Am Fuße des Bergisel setzte BR Volleys Trainer Cedric Enard zunächst auf die Dienste von Sergey Grankin, Benjamin Patch, Nicolas Le Goff, Jeffrey Jendryk, Adam White, Moritz Reichert sowie Nicolas Rossard.

Viel ging in der Anfangsphase des Matches über White, der in Angriff und Aufschlag zunächst der effektivste Berliner war (5:5, 11:11). Dank des Australiers stemmte man sich dem kraftvollen Hachinger Spiel entgegen. Insbesondere die Aufschläge der Gastgeber, vor allem von Gelinski und Klets, bereiteten den Hauptstädtern immer wieder Probleme. Reichert patzte gleich zweimal in wichtigen Situationen (18:19, 21:23). Mit einem abermals erfolgreichen Doppelwechsel (Sebastian Kühner und Kyle Russell) kamen die BR Volleys zwar noch einmal zurück (24:24), aber letztlich unterlief White der entscheidende Annahmefehler (26:28).

In der Folgezeit schaffte man es kaum, dem Tempo der AlpenVolleys zu folgen. Die deutsch-österreichische Spielgemeinschaft führte schnell und deutlich (1:6, 5:10). Russell ersetzte nun dauerhaft seinen Landsmann Patch und verschaffte seinem Team die ersten Breakpunkte im zweiten Durchgang (8:10). Auf die anhaltenden Sorgen bei den eigenen Schnellangriffen reagierte Enard mit dem nächsten Wechsel. Georg Klein kam in die Partie und der Hauptrundendritte arbeitete sich Punkt für Punkt heran (16:17). Doch gegen Satzende stand der Block gegen White und die Hachinger wehrten schlichtweg stärker ab (18:21, 19:24). Nach einem von zu vielen Berliner Auschlagfhelern bejubelte das euphorische Publikum den nächsten Satzgewinn (20:25).

Patch kehrte jetzt zurück und Samuel Tuia kam anstelle von Reichert ins Match. Der mitgereiste "7. Mann" musste stark bleiben und mit ansehen, wie die BR Volleys zu Beginn des dritten Satzes gegen die druckvollen Aufschläge von Halaba & Co nicht stabil blieben (3:7). Mit einem Klein-Block (6:8) und Grankin-Ass meldeten sich die Männer in Orange jedoch kurz darauf zurück (11:11). Nun sammelte man plötzlich Breakpunkte in Serie. Tuia platzierte ein wertvolles Ass, De Leon misslang der Rückraum-Angriff und Jendryk packte am Netz entschlossen zu (20:17). Der Berliner Block blieb präsent und Tuia verwandelte den Satzball zum Anschluss (25:23).

Auch im vierten Satz starteten die Hausherren besser und die Hauptstädter liefen hinterher (7:9). Weil White zunehmend das Glück verließ, machte Reichert für ihn weiter (10:11). Nun wurde es richtig umkämpft (17:17) und Jendryk verbuchte kurz vor Satzende einen enorm wichtigen Punkt (22:20). So hatte Reichert die große Gelegenheit zum Satzausgleich (24:23), aber nicht nur diese sondern noch vier weitere Chancen blieben leider ungenutzt. Letztendlich wurde Patch vom Hachinger Block gestoppt und das Heimteam verließ das Parkett als veridenter Sieger (29:31).

Auch eine gute Leistung von BR Volleys MVP Jeff Jendryk (12 Punkte) und 20 Zähler von Topscorer Ben Patch waren am Ende wenig wert. Allein 25 Aufschlagfehler verstimmten Cheftrainer Cedric Enard: „Wir waren nicht vom ersten Punkt an bereit, diesen Kampf hier anzunehmen. Das habe ich dem Team in der Kabine nach Satz zwei auch deutlich gesagt. Ich wollte, dass meine Spieler aufwachen. Dass die Hachinger hier gut aufschlagen würden, war uns vorher bewusst. Uns fehlte aber selbst die letzte Gier, unsere guten Breakchancen, die wir in wichtigen Momenten definitiv hatten, zu nutzen. Diese Serie bleibt ein großer Kampf, in dem wir mindestens ein Spiel auswärts in Innsbruck gewinnen müssen. Aber zunächst einmal müssen wir uns nun auf das wichtige Heimspiel am Samstag fokussieren, um hoffentlich mit unseren Fans den Ausgleich zu schaffen!“

Tickets für dieses wichtige Match gibt es hier: http://bit.ly/Playoff_Halbfinale_Spiel2


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