Entschlossen zurückgeschlagen

Es war die erhoffte Antwort, welche die Berlin Recycling Volleys auf die Auftaktniederlage im Playoff-Halbfinale am Samstagabend vor mehr als 4.500 Zuschauern in ihrem Volleyballtempel gaben. Dem Hauptstadtclub gelang dank eines 3:0 (25:21, 25:15, 25:21) Siegs der Ausgleich in der "best of five"-Serie gegen die Hypo Tirol AlpenVolleys Haching. Damit haben die BR Volleys sich und ihrem Publikum ein weiteres Heimspiel am Osterwochenende (Samstag, 20. Apr um 17.30 Uhr) erneut live im Free-TV gesichert. Tickets gibt es ab sofort >>> HIER <<<


2019-04-13

Foto: Eckhard Herfet


Zwei Wechsel nahm Trainer Cedric Enard in der zweiten Begegnung dieses Playoff-Halbfinals vor. Georg Klein und Samuel Tuia spielten sich in die Berliner "Starting Seven" und begannen zusammen mit Moritz Reichert, Sergey Grankin, Jeffrey Jendryk, Benjamin Patch und Nicolas Rossard.

Die BR Volleys legten in Person von Moritz Reichert los wie die Feuerwehr. Der Nationalspieler servierte zwei Asse und ebnete auch seinen Mitspielern den Weg zu einfachen Breakpunkten (8:2). Diese deutliche Führung wussten die Hauptstädter dank der genauen Pässe von Grankin im ersten Satz zu verteidigen (16:11). Als die Hachinger die Verfolgung noch einmal aufnahmen, setzte Jendryk den wichtigen Block gegen den kurz zuvor eingewechselten Diagonalangreifer Johansen (20:15) und ein erfolgreicher Dreierblock sorgte anschließend für die 1:0-Satzführung (25:21).

Im zweiten Satz bedurfte es etwas mehr Zeit, um die Gäste zu knacken (4:4). Wieder wurde ein Reichert-Ass zur Initialzündung (8:6) und die Berliner legten einen beeindruckenden Zwischenspurt hin (16:10). Selbst als Patch Grankin mit seiner vermeintlich einfachen Abwehr fast bis auf die gegnerische Trainerbank schickte, servierte der ihm den Ball perfekt und der US-Boy verwandelte unter dem lautstarken Jubel des Publikums (18:11). Die russisch-amerikanische Freundschaft lebte Grankin auch mit den Schnellangriffen über Jendryk voll aus (22:14). Nun agierte man fast wie im Rausch. Sebastian Kühner kam zum Aufschlag, servierte ein Ass und Tuia überraschte die Hachinger mit einem Service direkt nach Pfiff des Schiedsrichters eiskalt. So endete der Durchgang deutlich zugunsten der Hausherren (25:15).

Zur Überraschung der Zuschauer verschwanden die Hachinger in der sechsminütigen Pause in der Kabine und kehrten mit neuem Elan auf den Court zurück. Das Team von Headcoach Stefan Chrtiansky fand nun besser zu seinem Spiel und setzte sich erstmals ein wenig ab (6:7, 12:14). Erst mit Grankin am Aufschlag und der anhaltenden Durchschlagskraft von Reichert drehten die Männer in Orange den Spielstand (16:15). Anders als in Match eins konnten die AlpenVolleys diesmal ihre Annahme nicht konstant zusammenhalten (21:19) und erneut griff Enard zum Doppelwechsel mit Kühner und Russell. "Mr. Muscle" steuerte die letzten vier Punkte zum letztlich verdienten Heimsieg bei (25:21).

„Wir haben heute von Beginn an deutlich mehr Druck auf den Court gebracht. Vor den heimischen Fans fällt uns das natürlich leichter und wir spielen mit mehr Selbstbewusstsein. Wir müssen diese Aufschlagqualität nun mit nach Innsbruck nehmen“, zog der MVP Moritz Reichert Bilanz. Cedric Enard war ganz seiner Meinung: „Wir haben aus dem ersten Spiel viel gelernt und es heute direkt umgesetzt. Der Aufschlag ist in dieser Serie so wichtig. Was wir heute gezeigt haben, müssen wir aber auch mindestens einmal auswärts abliefern.“ Nun freut man sich im Lager der BR Volleys aber erst einmal, garantiert ein weiteres Heimspiel in diesem Playoff-Halbfinale bestreiten zu dürfen. Dieses findet am Samstag, 20. April um 17:30 Uhr statt und ist erneut live im Free-TV zu sehen.

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