Zusammen alles geben!

Am morgigen Mittwochabend (08. Mai um 18.30 Uhr) schlagen die BR Volleys zum letzten Mal in der Saison 2018/2019 im Volleyballtempel auf. Der Schlusspunkt dieser Spielzeit soll es aber noch nicht sein! Vor heimischer Kulisse muss in der Finalserie gegen den VfB Friedrichshafen erneut der Ausgleich erzwungen werden, um den Meisterschaftskampf offen zu halten. Dann würde das "Duell der Giganten" seinen Sieger erst in Spiel 5 am Bodensee finden.


2019-05-07

Foto: Eckhard Herfet


Schon zum zweiten Mal steht das BR Volleys Team im Playoff-Finale 2019 vor der Herausforderung, in der Max-Schmeling-Halle einen Rückstand gegen den VfB Friedrichshafen ausgleichen zu müssen. Obwohl man den Schwung aus dem 3:2-Heimerfolg am Sonntag mit in die Arena des Rivalen nehmen konnte, gab es kein glückliches Ende für Kapitän Sebastian Kühner und Co. Die Männer von Cheftrainer Cedric Enard waren von Beginn an deutlich besser in der Partie als noch beim ersten Aufeinandertreffen (0:3), zu einem Erfolg sollte es dennoch auch in Spiel 3 nicht reichen (1:3).

Ein Grund dafür war, dass man den fast schon sicher geglaubten Auftaktdurchgang trotz sieben Satzbällen noch mit 29:31 verlor. „Das war ein Satz, den wir wirklich nicht mehr abgeben dürfen. In diesen Momenten waren wir einfach nicht konsequent genug“, macht Co-Kapitän Moritz Reichert unmissverständlich klar und erinnert sich, mit wie viel Mut und Leidenschaft man im letzten Heimspiel gegen den starken Kontrahenten aufgetreten ist. Zu Hause konnten die BR Volleys den richtungsweisenden dritten Satz in ähnlicher Art drehen und damit das Publikum auf dem Weg zum Heimsieg mitreißen. Gleiches gelang nun dem VfB. Jetzt werden die Berliner versuchen, im nächsten SPORT1 Free-TV-Match das berühmte Momentum wieder auf ihre Seite zu ziehen. Ein Blick in die Statistik macht Hoffnung.

Die Annahme war zuletzt zweimal das Prunkstück im Spiel der BR Volleys, doch schlug man daraus zu wenig Kapital. „Die Friedrichshafener sind insbesondere im Block-Abwehr-Verhalten extrem stark. Das wissen wir. Aus diesem Grund müssen wir im Angriff noch konsequenter agieren“, weiß der 24-jährige Nationalspieler. Allen voran Reichert lieferte in der Annahme jüngst einen hervorragenden Job, musste in den beiden letzten Duellen jeweils mehr als 40 VfB-Aufschläge entschärfen, schaffte dies mit guten Quoten und konnte zudem regelmäßig mit seinem eigenen Service punkten. Bringen Reichert und seine Mitstreiter ihre Qualitäten auf das Parkett und bilden erneut eine Einheit mit den Zuschauern, kann man die erste Meisterfeier der Häfler im Volleyballtempel hoffentlich abwenden.

Moritz Reichert zeigt sich entschlossen: „Wir werden alles geben und wenn es uns jetzt tatsächlich gelingt, auf 2:2 zu stellen, wird es ein Nervenspiel am Bodensee.“ Um dieses entscheidende Match zu erreichen, ist jedoch am Mittwochabend in der Max-Schmeling-Halle ein Heimsieg und dafür wiederum eine überragende Energieleistung von Mannschaft und Publikum erforderlich.


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