Das Feuer ist zurück

Auf diese Rückkehr in die Max-Schmeling-Halle haben die BR Volleys lange hingearbeitet. Am Samstag (17. Okt um 18.30 Uhr, live auf sporttotal.tv) empfangen die Berliner die SWD powervolleys Düren zum Bundesligaauftakt 20/21. Nach mehr als acht Monaten öffnet der Volleyballtempel endlich wieder seine Tore und die Hauptstädter brennen darauf, zumindest vor 1.000 zugelassenen Anwesenden ihr Können zeigen zu dürfen.

2020-10-16

Foto: Conny Kurth


Spricht man mit Samuel Tuia über das Auftaktspiel, ist das Feuer beim Berliner Kraftpaket deutlich spürbar: „Der Supercupgewinn war eine kleine Initialzündung. Jeder in der Mannschaft ist jetzt richtig heiß auf den Ligastart!“ Die Lust auf Volleyball kommt nicht von ungefähr, denn der Auftritt des BR Volleys Teams beim 3:0-Erfolg in Frankfurt war nach einigen Startschwierigkeiten durchaus vielversprechend. Arrivierte Kräfte wie eben Tuia oder Kapitän Sergey Grankin fanden mit fortlaufender Spieldauer ihren Rhythmus, hinzukam, dass sich die Neuzugänge gut integriertenn. Neben Youngster Anton Brehme sowie Routinier Éder wusste vor allem Timothée Carle bei seinem Debüt zu begeistern. Die Explosivität und Handlungshöhe des Franzosen sorgten für Staunen. „Die Zuschauer haben erstmals sehen können, wie viel Klasse in unseren Neuen steckt“, freut sich Tuia mit einem Lächeln auf den Lippen. Und dann war da ja noch Cody Kessel, der seine verhinderten Teamkollegen auf der Diagonalposition würdig vertrat. Diese Aufgabe bleibt dem US-Amerikaner an diesem Wochenende hoffentlich erspart, denn auch wenn Benjamin Patch sich weiterhin mit Knieproblemen plagt, ist zumindest Davy Moraes nach gesundheitlichen Problemen wieder voll einsatzfähig.

Zum Auftakt der Bundesliga-Saison 20/21 hätte es die Berliner allerdings leichter treffen können. Als erste Gäste spielen die Powervolleys, die auch in diesem Spieljahr ihrem Namen wieder alle Ehre machen dürften, im Volleyballtempel vor. „Düren ist unangenehm zu spielen. Unser letztes Match, der 3:2-Sieg dort, war der beste Beweis. Das ist ein Team, das beißt und es uns richtig schwer machen wird. Aber auch wir besitzen Kampfgeist und wollen gewinnen“, zeigt Tuia Respekt, aber keine Angst vor dem kommenden Gegner. Die Rheinländer mussten aus Krankheitsgründen drei Wochen vor Saisonstart einen Trainerwechsel vollziehen. Stefan Falter zog sich zurück und sein Assistent Rafal Murczkiewicz übernahm. Der Pole kennt die auf den wichtigsten Positionen im Kern unveränderte Mannschaft gut. Libero Blair Bann, Zuspieler Tomas Kocian, Diagonalangreifer Sebastian Gevert, Außenangreifer Björn Andrae und die Mittelblocker Tim Broshog sowie Michael Andrei bilden ein mehr als stabiles Gerüst.

Also wird das BR Volleys Team alles in die Waagschale werfen und sich im Vergleich zum Supercup steigern müssen, um diesen spiel- und kampfstarken Gegner zu bezwingen. Die Maximalzahl von 750 Zuschauern wissen Samuel Tuia und seine Mitspieler dabei am Samstagabend hinter sich. Diese gilt es vom ersten Punkt an zu begeistern, sodass zumindest ein Hauch der legendären Volleyballtempel-Atmosphäre aufkommt. „Es tut mir vor allem für unsere Neuzugänge leid, dass sie nicht vor der großen Kulisse auflaufen können, die wir hier sonst regelmäßig erleben dürfen. Das Gefühl, wenn man in eine volle Max-Schmeling-Halle einläuft, gibt es in dieser Form nirgendwo anders“, sagt der 34-Jährige mit etwas Wehmut. Trotz aller Einschränkungen sollen am Samstag aber Team und Fans die Arena gesund und zufrieden verlassen. „Dafür werden wir alles geben“, verspricht Tuia voller Entschlossenheit.

Der Heimauftakt wird auch zum großen medialen Aufschlag. Schon jetzt können sich die BR Volleys Fans mit der umfangreichen ersten Ausgabe des Spieltagmagazins VOLLEY MAX auf 64 Seiten zum Match gegen die Powervolleys digital informieren. Zusätzlich wartet ein verbesserter Livestream mit Georg Klein, der in seiner Karriere für beide Vereine spielte, als Co-Kommentator am Samstagabend auf alle Daheimgebliebenen. Über die neue BR Volleys App können im Match-Center außerdem direkt Fragen an den Experten gestellt werden. Alle Arena-Besucher wollen die BR Volleys hiermit nochmals ausdrücklich auf die unbedingt zu beachtenden Hygieneregeln hinweisen.

Zu einem  Public Viewing unter Einhaltung der Hygieneregeln laden die "VolleyTigers" gleich an zwei Standorten. Fans können – bei Vorabanmeldung – sowohl in der Kulturbrauerei als auch im Partnerhotel Abba Berlin zusammenkommen. Kontakt kann über die Website www.volleytigers.de aufgenommen werden.

VOLLEY MAX #1: http://bit.ly/VOLLEYMAX_BRVvsDUR

LIVESTREAM: https://bit.ly/LIVESTREAM_BRVvsDUR

Hygienehinweise: https://bit.ly/Einlassrichtlinien_FAQs

Alle Inhalte und wichtigen Informationen bündelt die neue BR Volleys App, die seit Mittwoch im Google PlayStore sowie Apple Store zum Download zur Verfügung steht.

Google PlayStore: https://bit.ly/BRVolleysApp_PlayStore
Apple Store: https://bit.ly/BRVolleysApp_AppStore

Das Pokalfinale wird ab 14.00 Uhr im Free-TV auf SPORT1 übertragen. Ab Spielbeginn um 13.45 Uhr läuft das Match hier im Stream: http://bit.ly/SPORT1StreamPokalfinale

 

Alles Weitere zum Pokalfinale findet man auf den Social-Media-Kanälen der BR Volleys.

 

Zur brandaktuellen Podcast-Finalfolge „Feinherb & Spritzig“: http://bit.ly/LiebeGrüßevomSterbebett

 

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