TV-Aufschlag gegen die Katerstimmung

Auch zwei Tage nach dem bitteren Pokalaus sitzt der Frust bei den BR Volleys noch immer tief. Diesen frühen und herben Rückschlag in der Saison 20/21 müssen die Berliner allerdings schnell verdauen, denn schon am morgigen Samstagabend (28. Nov um 18.00 Uhr) kommen die United Volleys Frankfurt in die Max-Schmeling-Halle. In der Volleyball Bundesliga und live auf SPORT1 geht es um wichtige Punkte.

2020-11-27

Foto: Eckhard Herfet


Der Pokalfluch, da ist er wieder. Eigentlich wähnten sich die BR Volleys nach zwei Titelgewinnen in den letzten fünf Jahren (2016 und 2020) auf einem guten Weg, ihre Liebe zum K.O.-Wettbewerb doch noch zu entdecken. Nach dem jüngsten Scheitern im Derby gegen die Netzhoppers lässt die Pokal-Statistik des Hauptstadtclubs aber zwangsläufig auch eine andere Interpretation zu. Zum dritten Mal in vier Jahren haben sich die Berliner am Mittwochabend nach einer 2:0-Führung mit einer 2:3-Niederlage vorzeitig von der „Mission Mannheim“ verabschiedet.

Die nach dem Supercup zweite Titelentscheidung dieser Saison wird also definitiv ohne das BR Volleys Team stattfinden und so gilt dessen Aufmerksamkeit nun wieder ganz der Volleyball Bundesliga. Zur Aufarbeitung des Nackenschlags blieb Cheftrainer Cedric Enard und seiner Mannschaft nicht viel Zeit, also ist der nächste sportliche Wettkampf zwangsläufig die beste Therapie. „Das Match gegen die Netzhoppers ist nur schwer in Worte zu fassen, unsere Enttäuschung riesig. Wir können und müssen uns jetzt über Erfolge Selbstvertrauen holen. Einen Sieg erarbeitet man sich aber nur von Punkt zu Punkt. So müssen wir jetzt denken“, sieht Enard weiterhin vor allem eine mentale Herausforderung. Woran es zuletzt neben der fehlenden Entschlossenheit mangelte, war offensichtlich: Durchschlagskraft im Angriff. Einzig Benjamin Patch punktete regelmäßig und zuverlässig, erzielte gegen die Netzhoppers bei seinen 66 Angriffen (!) insgesamt 35 Zähler. An der anderen Netzantenne fehlt aktuell die Power eines Timothée Carle, der bis zu seiner Bauchmuskelverletzung in allen Elementen Berlins Konstante war. Dass die verbliebenen Spieler diese Lücke füllen können, haben diese in der vergangenen Saison hinreichend bewiesen, weshalb Enard keineswegs den Glauben an die eigenen Stärken verloren hat: „Unsere Jungs haben es alle schon gezeigt. Wir müssen den Kopf freibekommen, um das auch jetzt in dieser schwierigen Situation wieder abrufen zu können.“

Beim Supercup im Oktober konnten die BR Volleys gegen die Uniteds gewinnen (3:0) und setzten damit ein Ausrufezeichen zum Saisonstart. Seitdem strauchelten die Hessen – nicht zuletzt auch aufgrund von vielen Verletzungssorgen – durch die Bundesliga, stehen mit fünf Punkten aus ebenso vielen Spielen nur auf Rang neun der Tabelle. Dafür sind die Frankfurter mit einem starken Auftritt in Bühl (3:1) am Mittwochabend ins Pokal-Halbfinale eingezogen. Außenangreifer Tim Grozer ist wieder fit und Rodrigo Quiroga, der erst nach dem Supercup zur Mannschaft von Trainer Juan Manuel Serramalera kam, ist die erhoffte Verstärkung. Der langjährige argentinische Nationalmannschaftskapitän bringt zusätzliche Qualität in das UVF-Team, das mit Jochen Schöps einen weiteren ganz großen Namen auf seiner Kaderliste hat. Enard erwartet „einen Gegner, der nach dem Pokalerfolg im Aufwind ist und gegen den es erneut sehr schwierig wird.“

SPORT1 überträgt ab 17.55 Uhr mit den Kommentatoren Dirk Berscheidt und Georg Klein live.

LIVESTREAM: https://tv.sport1.de/player/player.php?id=c230047287

VOLLEY MAX: https://bit.ly/VOLLEYMAX_4_BRVUVF

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Das Pokalfinale wird ab 14.00 Uhr im Free-TV auf SPORT1 übertragen. Ab Spielbeginn um 13.45 Uhr läuft das Match hier im Stream: http://bit.ly/SPORT1StreamPokalfinale

 

Alles Weitere zum Pokalfinale findet man auf den Social-Media-Kanälen der BR Volleys.

 

Zur brandaktuellen Podcast-Finalfolge „Feinherb & Spritzig“: http://bit.ly/LiebeGrüßevomSterbebett

 

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