Halbfinaleinzug geschafft

Die Berlin Recycling Volleys stehen im Playoff-Halbfinale, in dem ab Samstag die SWD powervolleys Düren auf das Team von Coach Cedric Enard warten. Mit dem zweiten 3:0-Sieg (25:22, 25:14, 25:21) setzten sich die Hauptstädter in der Viertelfinalserie gegen die Netzhoppers KW-Bestensee verdient durch. Neben MVP Sergey Grankin überzeugte Samuel Tuia als Topscorer (12 Punkte), denen nun mit ihrer Mannschaft nur wenig Zeit bis zum Duell mit dem starken Normalrundenzweiten bleibt.

2021-03-16

Foto: Eckhard Herfet


Keinen Grund für Veränderungen sah Coach Enard nach dem Auftaktsieg in dieser „best of three“-Serie und brachte die identische Formation um Kapitän Grankin auch in der Max-Schmeling-Halle auf das Parkett. Bei den Netzhoppers fanden sich sowohl Karli Allik als auch Filip John, die in Match eins noch Schwung von der Bank brachten, diesmal in der Starting-Six wieder. Schwungvoller begannen allerdings die Berliner, bei denen zunächst Anton Brehme regelmäßig per Schnellangriff erfolgreich war (7:4). Die BR Volleys knüpften an ihren Aufschlagdruck aus der Landkost-Arena an und lagen nach dem zweiten Ass von Timothée Carle schon klar in Front (14:10). Theo Timmermann brachte die Brandenburger mit guten Aufschlägen jedoch wieder heran (15:14), bevor Éder die Ausgleichschance der mutig aufspielenden Gäste abblockte (18:16). Anschließend stimmte das Berliner Sideout-Spiel wieder und nach einem Aufschlagfehler der Netzhoppers war der erste Satzgewinn perfekt (25:22).

Im Folgesatz legten die BR Volleys mit einem Blitzstart direkt nach (5:0). Johns Service machte das Spiel aber schnell wieder spannend (6:6). Kurz darauf (9:9) zündete Brehme, der in dieser Saison des Öfteren mit seinem Aufschlag haderte, ein Feuerwerk mit genau diesem (18:9). Wenig später belohnte sich der Youngster sogar noch selbst mit einem verwandelten Satzball (25:14). Auch im dritten Satz konnten die Brandenburger eine Berliner Führung (8:3) noch einmal wettmachen (15:15). Inzwischen war es kein schönes Volleyballspiel mehr, aber zumindest war Samuel Tuia mit überlegten Angriffen zur Stelle und brachte seine Farben endgültig auf den Kurs zum Halbfinale (19:16). Ein abschließender Aufschlagfehler von Allik bescherte dem Hauptstadtclub schlussendlich den Einzug in die Runde der besten vier Mannschaften (25:21). Dort warten nun die seit neun Spielen ungeschlagenen SWD powervolleys Düren, die als Besserplatzierter der Hauptrunde mit Heimvorteil in die „best of three“-Serie gehen.

Stimmen zum Spiel
Samuel Tuia: „Heute hat uns in einigen Momenten der Fokus gefehlt, aber wir haben sehr gut im Aufschlag und im Block gearbeitet. Das können wir mitnehmen. Jeder im Team muss Verantwortung übernehmen und hat seine Aufgaben zu erledigen, wenn wir uns gegen Düren durchsetzen und in das Finale kommen wollen. Aber wir haben Spieler in unseren Reihen, die schon zwei oder drei Jahre hier sind und in solchen Matches vorangehen müssen. Dazu zähle ich mich selbst. Wir wollen jetzt als Team zusammen den Kampf gegen die starken Dürener annehmen.“
Kaweh Niroomand: „Von den fünf Spielen gegen die Netzhoppers in dieser Saison war das die schwächste Partie von beiden Teams. Wir waren teilweise unkonzentriert und haben uns nur dank unseres besseren Aufschlags durchgesetzt. Um gegen Düren den nächsten Schritt machen zu können, müssen wir uns jetzt deutlich steigern.“

BR Volleys Formation
Timothée Carle und Samuel Tuia (AA), Éder und Anton Brehme (MB), Sergey Grankin (Z), Benjamin Patch (D) und Julian Zenger (L)

Topwerte
Tuia 13 Punkte, 4 Blocks | Brehme 11 Punkte, 3 Asse | Éder 10 Punkte, 4 Blocks

App-MVP

MicrosoftTeams-image 12Match-Statistik

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Die Termine der Playoff-Halbfinalserie
20. März | 16.00 Uhr | SWD powervolleys Düren vs. BR Volleys | im Free-TV auf SPORT1
24. März | 19.30 Uhr | BR Volleys vs. SWD powervolleys Düren
(27. März | 19.30 Uhr | SWD powervolleys Düren vs. BR Volleys)

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