Gespielt, gekämpft, gewonnen

Die Neuauflage des Play-off-Finals zwischen den BERLIN RECYCLING Volleys und Generali Haching hielt, was sie versprach: packende Ballwechsel, fantastische Stimmung und Spannung bis zum letzten Punkt. Vor fast 4.000 Zuschauern in der Münchner Olympiahalle jubelten nach 132 abwechslungsreichen Minuten die Hauptstädter über einen wichtigen 3:2 (25:22, 25:14, 23:25, 29:31, 15:10) Auswärtserfolg.

2012-09-28

Das BR Volleys Team um Kapitän Scott Touzinsky war am Sonntag auch in der Münchner Olympiahalle erfolgreich.
Foto: Christian Kolb, München / www.bilderschau.com


Dabei hatten die Gäste aus Berlin am Sonntagnachmittag nach gut einer Stunde Spielzeit und zwei absolvierten Sätzen schon wie der sichere Sieger ausgesehen. Die ersten beiden Durchgänge dominierte der Deutsche Meister dank guten Aufschlägen, starker Blockarbeit und einem variablen Angriffsspiel. Doch während bei den BR Volleys nach der klaren 2:0 Satzführung die Konzentration etwas nachließ, brachte bei den Gastgebern ein Wechsel auf der Zuspielposition – Patrick Steuerwald kam für Brano Skladany – neue Ideen und frischen Wind ins Spiel. Unterstützt von der lautstarken Kulisse gelang den Hachingern der 2:2-Satzausgleich, so dass wie schon beim letzten Play-off-Finale vor fast genau sechs Monaten der Tie-break die Entscheidung über Sieg und Niederlage bringen musste.

Hier feierten die Hauptstädter ein eindrucksvolles Comeback. Das Team um Kapitän Scott Touzinsky war jetzt wieder voll auf der Höhe des Geschehens und zog das Tempo im entscheidenden Moment noch einmal an. Auf diese Weise konnten sich die BR Volleys beim Seitenwechsel mit 8:5 absetzen und den Vorsprung anschließend bis zum 15:10 Matchgewinn souverän verteidigen. „Mental waren wir in dieser Situation eigentlich im Vorteil, aber wir hatten zu viel Kraft in der Aufholjagd gelassen“, analysierte Hachings Kapitän Christian Dünnes die spielentscheidenden Ballwechsel.

BR Volleys Coach Mark Lebedew zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: „Anfangs haben wir spielerisch, später dann kämpferisch überzeugen können“, so der Australier. „Wir haben innerhalb einer Woche gegen Friedrichshafen und Haching gewonnen. Das sollte uns das nötige Selbstvertrauen für das wichtige Spiel gegen Ceske Budejovice geben.“ Und tatsächlich bleibt dem Meister kaum Zeit zum Verschnaufen. Nach dem schwierigen Auftaktprogramm in der Bundesliga wartet schon am Donnerstag (25. Okt um 19:30 Uhr) in der heimischen Max-Schmeling-Halle das erste Champions League Spiel gegen den tschechischen Meister Jihostroj Ceske Budejovice auf Berlins Volleyballteam Nr 1.

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