Der Pokalfluch setzt sich fort

Seit sieben Jahren standen die BR Volleys nicht im Endspiel des DVV-Pokals. Noch nie konnten die Berliner die einzigartige Atmosphäre im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen erleben. Daran wird sich auch beim Pokalfinale 2013 nichts ändern, denn am Mittwochabend scheiterten die Hauptstädter bereits im Achtelfinale des diesjährigen Wettbewerbs mit 1:3 (21:25, 25:22, 23:25, 17:25) an Generali Haching.

2012-09-28

Wieder einmal war die Generali-Sportarena für die BR Volleys die "Endstation" im DVV-Pokal.
Foto: Günter Panhans, Unterhaching


Die Bayern entwickeln sich damit immer mehr zum „Pokal-Schreck“ der BR Volleys. Schon in den letzten beiden Spieljahren besiegelten die Hachinger (jeweils im Viertelfinale) das Aus für die Berliner. Die 631 Zuschauer in der Generali-Sportarena sahen ein hitziges Duell zwischen Meister und Vizemeister, in dem die Gastgeber die wichtigen Ballwechsel meist für sich entschieden und nun beste Aussichten haben, im fünften Jahr in Folge das Finale zu erreichen, das sie 2009, 2010 und 2011 gewannen.

BR Volleys Coach Mark Lebedew sprach anschließend von einem verdienten Sieg für den Gegner: „Haching hat heute eine starke, fast fehlerfreie Leistung geboten. Wir hingegen haben weder in der Annahme noch im Aufschlag und Block unseren Rhythmus gefunden. Folgerichtig konnten wir das Spiel heute nicht gewinnen.“

Sein Gegenüber, Hachings Trainer Mihai Paduretu, war entsprechend glücklich: „Wir haben Berlin zum dritten Mal in Folge in diesem Wettbewerb ausgeschaltet. Ich freue mich über das gute Spiel und die tolle Atmosphäre, auch wenn ich mir etwas mehr Fans gewünscht hätte. Die Trauer von Berlin ist nach dieser Partie sicher größer als unsere Freude.

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