Zwölf Spieler holen den Sieg

In einem umkämpften Spiel haben die BR Volleys am Sonntagabend auswärts beim TV Rottenburg mit 3:1 (22:25, 25:18, 29:27, 31:29) gewonnen und damit ihre makellose Bundesliga-Bilanz auf 18:0 Punkte ausgebaut. Allerdings war der Sieg in Tübingen ein hartes Stück Arbeit, denn die Berliner trafen auf einen ebenso starken wie motivierten Gastgeber.

2012-12-09

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kämpften die BR Volleys am Sonntag den TV Rottenburg nieder.
Foto: Klaus Hirsch, Rottenburg


„Wir sind etwas zu locker in das Spiel gegangen“, begründete BR Volleys Coach Mark Lebedew den Fehlstart seiner Mannschaft, die schon nach wenigen Minuten mit 3:9 in Rückstand geriet und diesen bis zum 22:25 Satzverlust nicht mehr aufholen konnte. Im zweiten Durchgang hingegen besann sich der Deutsche Meister auf seine Stärken und glich die Partie mit 25:18 standesgemäß aus.

Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Match, in dem jeder Punktgewinn der Gastgeber von den 2.000 Zuschauern in der Tübinger Paul-Horn-Arena frenetisch bejubelt wurde. Dramatisch verliefen jeweils die Satzenden. Der DVV-Pokal-Halbfinalist aus Rottenburg hatte im dritten Abschnitt zwei und im vierten Durchgang sogar vier Satzbälle. Die Berliner bewiesen jedoch einmal mehr Nervenstärke, wehrten die Chancen des Gegners ab und verwandelten die eigenen Möglichkeiten im Stil einer Klassemannschaft.

„Wir haben Berlin alles abverlangt. Die haben gespürt, dass sie hier verlieren können”, zeigte sich TVR-Trainer Hans-Peter Müller-Angstenberger stolz auf die Vorstellung seiner Mannschaft. BR Volleys Coach Mark Lebedew sah den Schlüssel zum Erfolg in der Ausgeglichenheit seines Kaders: „Wir haben eine harte Wettkampf- und Trainingswoche hinter uns. Außerdem waren mehrere Spieler zuletzt gesundheitlich angeschlagen. Umso wichtiger war heute unsere Mannschaftszusammensetzung. Alle zwölf Spieler kamen zum Einsatz und haben ihren Beitrag zum Sieg geleistet.“

Für Lebedew und sein Team setzt sich das intensive Programm in der neuen Woche fort. Am Mittwoch (12.12. um 18 Uhr) kommt es in Tschechien zum entscheidenden Champions League Match gegen Jihostroj Ceske Budejovice. Und schon am kommenden Sonntag (16.12. um 16 Uhr) findet in der Berliner Max-Schmeling-Halle das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Generali Haching statt.

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