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"Heimspielwochen" beim SCC

So 29.08.2010

Die erste Saisonniederlage ist verdaut, jetzt wollen sich die Volleyballer des SCC BERLIN auf die nächsten schweren Aufgaben in Liga und Pokal fokussieren. Gleich drei Heimspiele in nur sieben Tagen stehen für Berlins Volleyball-Team Nr. 1 auf dem Programm. Daran schließt sich im DVV-Pokal-Achtelfinale das Hauptstadt-Derby gegen den Berliner TSC an.

Den Anfang macht am kommenden Mittwoch die Partie gegen Aufsteiger rhein-main volley (am 07. November / 19.00 Uhr). Anschließend ist Generali Haching in der Hauptstadt zu Gast (11.11. / 16.00 Uhr). Und zum Abschluss der "SCC-Heimspielwochen" wird Meister und Tabellenführer VfB Friedrichshafen (14.11. / 19.00 Uhr) seine Visitenkarte in der Sporthalle Charlottenburg abgeben. Eventuell kommt sogar noch ein viertes Heimspiel hinzu, denn Zweitligist Berliner TSC erwägt, das DVV-Pokal-Achtelfinale gegen den SCC (17.11.) an der Sömmeringstraße auszutragen, weil man sich davon eine größere Zuschauerresonanz verspricht.

In der Auftaktpartie gegen Aufsteiger rhein-main volley, der zu Saisonbeginn aus einem Zusammenschluss der traditionsreichen Bundesligavereine TG Rüsselsheim und Eintracht Wiesbaden hervor gegangen ist, gelten die Hauptstädter als klarer Favorit. Doch ein Blick auf die Ergebnisse des letzten Spieltages sollte das SCC-Team davor warnen, den Kontrahenten zu unterschätzen. Während die Berliner bei Vizemeister evivo Düren chancenlos blieben, konnten die Hessen gegen den VC Leipzig ihren ersten Saisonsieg feiern - und das überraschend deutlich mit 3:0 (23, 17, 16). Jederzeit voll konzentriert und mit einer geschlossenen Teamleistung wusste die Mannschaft von Trainer Christian Metzger die Aktionen des Gegners mit den richtigen Antworten zu kontern und gab damit die "Rote Laterne" des Tabellenschlusslichts an die Hamburg Cowboys ab.

SCC-Manager Kaweh Niroomand zeigt sich dennoch selbstbewusst: "Wir wollen Leistung und Ergebnis des Spiels in Düren vergessen machen und wieder in die Erfolgsspur zurück kehren." Diese Zielsetzung hat selbstverständlich auch SCC-Coach Michael Warm, der allerdings ein schwieriges Personalproblem zu lösen hat. Auf der Diagonalposition fällt Milan Vasic weiterhin verletzungsbedingt aus, Falko Steinke kämpft immer noch mit den Folgen seines Kreuzbandrisses im Februar und die "Alternativen" Aleksandar Spirovski und Mark Dodds würden dem SCC-Team auf ihren eigentlichen Positionen im Mittelblick bzw. Außenangriff fehlen. "Es gibt verschiedene Ideen und Optionen", will sich der Trainer vor der Partie am Mittwoch noch nicht auf eine Anfangsformation festlegen.

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