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Chancenlos am Bodensee

So 29.08.2010
Der erwartet offene Schlagabtausch blieb aus. Im Spitzenspiel der Volleyball-Bundesliga zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem SCC BERLIN verlief nur der erste Satz ausgeglichen, anschließend dominierte der Serienmeister vom Bodensee die Partie nach Belieben.

Die 2.600 Zuschauer in der Arena Friedrichshafen erlebten vom ersten Ballwechsel an einen bis in die Haarspitzen motivierten Gastgeber. Kaum war eine Minute gespielt, da führte der VfB dank einer Aufschlagserie von Lukas Tichachek schon mit 3:0. Doch die Gäste aus der Hauptstadt ließen sich weder vom schnellen Rückstand noch von der aggressiven Kulisse verunsichern. Der Rückstand wurde aufgeholt, ausgeglichen und zwischenzeitlich sogar in eine 15:12 Führung verwandelt. Nun war es der Titelverteidiger, der zur Aufholjagd blies und die Partie dank seiner Klasse und Routine wieder offen gestalten konnte. Beim Stand von 22:22 brachten zwei unnötige Eigenfehler des SCC die Vorentscheidung zugunsten der Häfler, die kurz darauf den 25:23 Satzgewinn bejubelten.{phpfile}_adsingle/affiliate/google/adsense__cd_sccberlin__contentad2.php{/phpfile} In der Folgezeit entwickelte sich das Match zu einer "Demonstration der Stärke" des amtierenden Meisters und Pokalsiegers. Libero Thomas Kröger organisierte eindrucksvoll die Annahme und Abwehr, Zuspieler Lukas Tichacek setzte seine Teamkollegen variabel in Szene und diese dankten es ihm mit spektakulären Angriffsaktionen - allen voran die beiden Neuzugänge Georg Grozer jun. und Sung-Min Moon. Dem hatte das SCC-Team nichts mehr entgegen zu setzen. Zwar ließen sporadische Einzelaktionen gelegentlich Hoffnung aufkeimen, doch letztendlich blieben die Berliner mit 19:25 und 21:25 chancenlos.

Entsprechend ernüchtert zeigte sich SCC-Trainer Michael Warm nach der Partie: "Wir haben heute speziell dem Aufschlagdruck nicht standhalten können und umgekehrt dem VfB das Leben oft leicht gemacht. Um ein solches Klasseteam zu schlagen, muss man von der ersten bis letzten Minute maximal Druck machen. Das ist uns nicht gelungen."

Trotz der Enttäuschung gilt es für Berlins Volleyballteam Nr. 1, nun den Blick auf die bevorstehenden Aufgaben zu richten. In den nächsten 18 Tagen warten gleich drei Heimspiele auf die Hauptstädter:
26. Oktober / 16 Uhr / Bundesliga: TSV Giesen-Hildesheim
02. November / 15 Uhr / Bundesliga: Moerser SC
05. November / 19 Uhr / Europacup: GC Lamia (GRE)
Alle drei Spiele finden in der Charlottenburger Sömmeringhalle statt. Tickets gibt es HIER...

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