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"Es wird ein absolutes Topspiel!"

So 29.08.2010
So spannend war die Ausgangslage vor dem Berlin-Brandenburg-Derby noch nie! Für beide Mannschaften wäre ein Sieg am Mittwoch (18. März / 19.00 Uhr / Sporthalle Charlottenburg) enorm wichtig, um sich eine optimale Ausgangslage für die im April beginnenden Play-offs zu verschaffen.

Vor dem besonderen Duell sprachen wir mit beiden Trainern. Netzhoppers-Coach Mirko Culic und SCC-Trainer Michael Warm berichten über ihre Vorfreude auf die Begegnung, die aktuelle Situation in der Liga und begründen, warum sich die Fans beider Vereine das Spiel nicht entgehen lassen sollten.

scc-volleyball.de: Am Mittwoch, den 18. März, steht das Berlin-Brandenburg-Derby an. Mirko, freust Du Dich auf das Duell mit Deinem alten Verein?

Mirko Culic: Mit dem SCC verbindet mich eine 9-jährige Zusammenarbeit. Als Trainer konnte ich während dieser Zeit meine größten Erfolge feiern. Deswegen freue ich mich sehr, in der Sömmeringhalle unsere junge Mannschaft präsentieren zu können.

scc-volleyball.de: Für den SCC ist es die letzte Partie gegen ein Team der eng beieinander liegenden "Top 5". Königs Wusterhausen hat zuletzt eine beeindruckende Serie von neun Pflichtspielsiegen in Folge aufgestellt. Was zeichnet die Mannschaft aus?

Michael Warm:
Die Mannschaft hat sich sehr solide entwickelt und spielt ein extrem zuverlässiges Volleyball. Aus einer guten Annahme heraus steht der Angriff sicher und sorgt damit für die Grundlage der erfolgreichen Spielweise. Überragend im Angriff ist sicher Salvador Hidalgo, doch auch die anderen Angreifer beherrschen ihr Handwerk.

scc-volleyball.de: Mirko, auf Euch hingegen warten noch alle Gegner aus den "Top 5". Von welchem Platz werden die Netzhoppers in die Play-offs starten?


Mirko Culic: Platz 5 ist sehr realistisch Wenn uns das gelingt, sehen wir das als einen großen Erfolg.

scc-volleyball.de: Rekordkulisse, Tabellenführung und dann nach zwei Niederlagen der ernüchternde Sturz auf Rang 3. Der Negativtrend wurde mit einem Sieg gegen Leipzig gestoppt. Michael, welche Chancen siehst Du, den Startplatz für die Playoffs noch zu verbessern?

Michael Warm: Ich bin sowieso kein Freund davon, nach jedem Spiel und damit jeder Momentaufnahme einen Trend abzuleiten. In der Liga ist es ausgeglichen wie lange nicht mehr und kein Team konnte sich bislang dominant durchsetzen. Die Tabellenführung hat im Laufe der Saison ständig gewechselt und die momentane Situation ist sehr eng und spannend. Wir werden uns auf unsere Spiele konzentrieren und nach dem Abschlussspiel gegen Wuppertal werden wir sehen, gegen wen wir im Play-off-Viertelfinale antreten müssen.

scc-volleyball.de: Ist die Liga enger zusammen gerückt? Die Budgets der Bundesligisten sind doch recht unterschiedlich. Wie lässt sich die enge Spitze begründen?

Mirko Culic: Ich denke, dass die Mannschaften, die international spielen, die doppelte Belastung schlechter verkraftet haben als in der Vergangenheit. Am deutlichsten wird dies beim VfB Friedrichshafen.

Michael Warm: Ich kenne die Budgets nicht ganz genau, doch selbst wenn man die kennt, ist eine Beurteilung der Situation sehr schwierig, weil man ja nicht weiß, welche Ausgaben neben den Spielergehältern berücksichtigt werden müssen. Am Ende kann Geld auch nicht spielen! Viel hängt davon ab, ob die Teams, die zusammengestellt wurden, miteinander sportlich, aber auch menschlich harmonieren. Das vorher einzuschätzen, ist schwierig und keine Frage des Geldes. Doch wir sollten uns freuen, dass die Liga so spannend ist.

scc-volleyball.de: Mirko, vor der Saison meintest Du, dass Ihr "mit gutem Spiel mehr als 600 Zuschauer in die Halle locken wollt". Mit Eurem sehr erfolgreichen Volleyball liegt der Schnitt nun bei über 700 Zuschauern. Welches Volleyball-Potenzial steckt in der Region Brandenburg?

Mirko Culic:
Volleyball ist eine super Sportart und in der Region Brandenburg fest verankert. Das Ziel unseres Vereins ist, sich langfristig in der Ersten Liga zu etablieren. Bei jungen Menschen soll das Interesse für den Volleyball entwickelt werden. Spielerische Potenziale, Tradition und Enthusiasmus der Verantwortlichen sind die Basis und die Garantie für eine stabile Erstliga-Mannschaft. Organisatorisch und finanziell müssen wir uns noch weiterentwickeln, um höhere Ziele zu erreichen.

scc-volleyball.de:
Der SCC stellte gegen Friedrichshafen mit 7.700 Zuschauern einen neuen Besucherrekord in der Bundesliga auf. Wie wird hier die Entwicklung weitergehen? Muss der Nachbar KW nicht als Konkurrent beim Kampf um die Zuschauergunst gesehen werden?


Michael Warm: Das sehe ich nicht. Es ist ja doch ein ganzes Stück hinaus nach Brandenburg. Vor allem aber glaube ich, dass sich eine derartige Konkurrenzsituation positiv auf beide Vereine auswirkt. Ähnlich verhält es sich doch auch mit den anderen Spitzenteams in der Stadt, was dazu führt, dass Berlin immer klarer in die Rolle der Europäischen Top-Sportstadt wächst. Davon profitieren wir Alle!

scc-volleyball.de: Wird das Spiel am Mittwoch das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison sein?


Mirko Culic:
Ja, leider. Als Alternative käme ja fast nur noch das Finale in Frage, da bin ich Realist genug.

scc-volleyball.de: Warum sollten die Zuschauer sich das Derby in der Sömmeringhalle nicht entgehen lassen?


Michael Warm: Das muss fast nicht erklärt werden. Ich erwarte sowieso, dass es am Mittwoch richtig voll wird. Es gibt zu fast jedem Spieler eine Geschichte in Verbindung mit dem anderen Verein. Das birgt doch genügend interessante Aspekte. Vor allem aber ist es das Duell zweier Teams, die in dieser Saison in der Bundesliga schon für Schlagzeilen gesorgt haben, so dass es auch sportlich ein absolutes Top-Spiel wird!

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