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Derby-Sieg ohne Satzverlust

So 29.08.2010
Der 3:0 (25:19, 25:19, 25:20) Erfolg bei den heimstarken Netzhoppers Königs Wusterhausen am späten Sonntagnachmittag bedeutete für die Volleyballer des SCC BERLIN: Achter Sieg im achten Derby zwischen den besten Teams aus Berlin und Brandenburg.

… sowie zwei Spieltage vor Ende der Bundesliga-Normalrunde Platz vier sicher, weil Verfolger EnBW TV Rottenburg zu gleicher Stunde gegen Generali Haching unterlag.

Für die Anhänger der Netzhoppers hieß es zunächst Schlange stehen vor der Landkost-Arena in Bestensee. Zirka 1.000 Zuschauer (Saisonrekord!), unter ihnen natürlich auch etliche SCC-Fans, waren gekommen, um ein richtig "heißes" Derby zu erleben. Und vielleicht "endlich" den ersten Derby-Sieg der Einheimischen zu feiern, die sich zuletzt von ihrem Zwischentief gut erholt zeigten und vor heimischer Kulisse auch schon den Tabellen-Dritten Evivo Düren bezwingen konnten.

Doch die Hauptstädter, gewarnt durch die bittere 2:3-Auswärtsniederlage beim VC Franken, gaben sich keine Blöße, gewannen die beiden ersten Durchgänge jederzeit problemlos und schlugen im dritten Abschnitt eiskalt mit vier Punkten in Folge zurück, als die Netzhoppers dank einer Aufschlagserie von Manuel Rieke aus einem 6:8 ein 9:8 machten und sich damit die erste und einzige Führung in einer Satzmitte erkämpften. Mit dem 12:9 hatte der SCC das Geschehen wieder unter Kontrolle und steuerte ungefährdet seinem dreizehnten Saisonsieg entgegen.

Man habe sich dann und wann unter Wert von den Berlinern besiegen lassen, hieß es im Netzhoppers-Programmheft zum Derby. War es diesmal wieder so oder doch nicht? Trainer Mirko Culic, bekanntlich in den beiden SCC-Meisterjahren dessen Cheftrainer und seit vielen Jahren mit dem aktuellen SCC-Coach Andrej Urnaut befreundet: "Ich glaube schon, dass wir es besser können. Aber der Respekt vor dem Favoriten war einfach zu groß. Zudem ist uns kurzfristig Diagonalangreifer Matze Böhme mit einer Magen-Darm-Grippe ausgefallen. Aber vermutlich hätte das am Ausgang nicht viel geändert. Der SCC hat weniger Fehler gemacht, konstant und solide seinen Stiefel heruntergespielt."

SCC-Chef Urnaut sah es ähnlich: "Meine Mannschaft hat das erledigt, was verlangt war: konzentriert bleiben und möglichst glatt gewinnen. Die Leistung war okay und das Ergebnis stimmt. Natürlich kann von einem erfolgreichen Test für das Rückspiel im Challenge Cup am Mittwoch in Ankara kaum die Rede sein. Denn die Türken haben aufgrund ihres millionenschweren Kaders ein ganz anderes Kaliber. Aber dass wir nach den fünf Sätzen im Europacup Hinspiel vor drei Tagen keine mentale Müdigkeit gezeigt haben, ist wirklich positiv."

Während in den Reihen der Randberliner aus Königs Wusterhausen mehr als ein halbes Dutzend ehemalige SCC-er stehen, war der Kubaner Salvador Hidalgo Oliva nach der letzten Saison den umgekehrten Weg gegangen. Einst Leistungsträger und Publikumsliebling bei den Netzhoppers, nun ein Hoffnungsträger beim SCC. Wie ist es ihm bei der Rückkehr ergangen? "Gut. Die Zuschauer waren freundlich und fair. Und haben auch nicht protestiert, als mir nach einigen Startproblemen im ersten Satz erfolgreiche Aktionen für den SCC gelangen. Ich kenne hier viele, habe Freunde und freue mich, hier zu spielen."

Nun steht ihm und dem SCC-Team das schwierige Challenge Cup Match in Ankara bevor. Am Dienstag reist die Mannschaft in die türkische Hauptstadt, wo am Mittwoch nach dem 3:2 in der Sömmeringhalle das Rückspiel gegen das Topteam Ziraat Bankasi ansteht. Der Gesamtsieger erreicht das "Final Four" der besten vier Mannschaften. In den diesjährigen Europacup-Wettbewerben sind die Berliner der einzig noch verbliebene deutsche Vertreter.

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