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Generali Haching gewinnt DVV-Pokal

So 29.08.2010
Der Titelverteidiger triumphierte erneut in Halle/Westfalen: Generali Haching hat das DVV-Pokalfinale 2010 gegen evivo Düren mit 3:2 (21:25, 23:25, 25:14, 25:14, 15:10) gewonnen und darf wie im Vorjahr den Pokal mit in die bayerische Heimat nehmen.

Doch dazu hatte es eines beeindruckenden Kraftaktes bedurft. Denn vor 10.200 Zuschauern sah evivo Düren zwei Sätze lang wie der sichere Sieger aus. In beiden Durchgängen bereiteten vor allem der überragende Christian Dünnes und Jan Umlauft den Hachingern immense Probleme, die die beiden Angreifer so gut wie nie in den Griff bekamen.

Ab Satz drei drehte sich allerdings das Blatt. Hachings Trainer Mihai Paduretu hatte zu Beginn des Pokalendspiels auf den Einsatz des lange Zeit verletzten Sebastian Schwarz verzichtet, der nach einer Leistenbruchoperation erst wenige Tage zuvor das Training wieder aufgenommen hatte. Mit Beginn des dritten Durchgangs stand Schwarz allerdings wieder in der Stammsechs und sollte großen Anteil an der Wende zum Guten bekommen. Satz drei und vier endeten jeweils mit 25:14 für die Münchner, die sich nun gut auf Dünnes und Umlauft eingestellt hatten. Düren wusste kein Gegenmittel mehr und so ging es letztlich in den Tiebreak. "Das wir es überhaupt noch so weit geschafft haben”, sagte Hachings Mittelblocker Max Günthör, "hätte ich, ehrlich gesagt, nicht geglaubt.”

Der Entscheidungssatz blieb bis zum letzten Seitenwechsel und einer 8:7 Führung für Haching sehr ausgeglichen. Dann aber mobilisierte der Titelverteidiger noch einmal sein letzten Kräfte und zog zum 15:10 davon. Punktbeste Spieler in diesem hochdramatischen Krimi waren für Haching Sebastian Schwarz mit 26 und für Düren Christian Dünnes mit 35 Zählern.

Für Generali Haching war es der zweite Titelgewinn in der Vereinsgeschichte nach dem ersten Pokalsieg an gleicher Stätte vor einem Jahr gegen den Moerser SC mit 3:1. Düren muss dagegen weiter auf seinen ersten Titel überhaupt warten. Im GERRY WEBER STADION hat das Team von Trainer Sven Anton nun bereits das zweite Finale verloren.

Unmittelbar nach dem Männer-Finale fand die Siegerehrung statt. Zunächst wurden die "most valuable player" ausgezeichnet. Saskia Hippe (Dresdner SC, zuvor im Frauen-Finale 3:1-Sieger gegen den VfB Suhl) und Patrick Steuerwald (Generali Haching) bekamen von den Pokalbotschaftern Angelina Grün und Ralph Bergmann eine Trophäe. Dann waren die Teams an der Reihe, die u.a. von NRW-Innen- und Sportminister Dr. Ingo Wolf ausgezeichnet wurden, der erstmals die Pokalfinals besucht hatte: "Es waren fulminante Spiele und es hat mir riesigen Spaß gemacht und ich glaube, allen Fans hier in der Halle auch.”

Michael Evers, Vorsitzender der Deutschen Volleyball-Liga, sagte: "Glückwunsch an die Teams und das phantastische Publikum. Es ist immer imposant, vor dieser Kulisse zu stehen, das Ereignis vergisst man nie. Bei den Bundesligisten ist die Vorfreude auf das GERRY WEBER STADION und das DVV-Pokalfinale immer deutlich zu spüren. Alle sind heiß darauf, hier zu spielen.”

DVV-Präsident Werner von Moltke sagte: "Als ich 1997 als Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes begann, haben wir vor 1.500 Zuschauern in kleinen Hallen gespielt. Seit der Premiere 2006 im GERRY WEBER STADION hat eine andere Zeitrechnung begonnen. Aber nicht nur dieser Wettbewerb, sondern auch die Bundesliga und die Nationalmannschaften haben sich toll entwickelt.”

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