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Projekt "Versöhnung" erfolgreich

So 29.08.2010
Nach dem verlorenen Heimauftakt in der Max-Schmeling-Halle wollten sich die SCC-Volleyballer heute in der Sporthalle Charlottenburg mit ihren Anhängern versöhnen. Das gelang dank eines ungefährdeten 3:0 (25:16, 25:17, 25:21) Erfolgs über den Aufsteiger TV Bühl voll und ganz.

Für das SCC-Team war es der dritte Saisonsieg, der erste Heimspielerfolg in gewohnter Umgebung und nach den beiden überraschenden Niederlagen gegen Rottenburg und in Wuppertal die erhoffte Rückkehr in die Erfolgsspur. Bemerkenswerte 1.500 Fans zeigten sich versöhnt und phasenweise begeistert vom Auftritt ihrer Mannschaft.

Denn das haben die Anhänger von Berlins Volleyballteam Nr. 1 längst begriffen: Die sportliche Durchmischung der Liga scheint breiter denn je und Meriten der Vergangenheit sind der sprichwörtliche Schnee von gestern. Wie wäre es sonst zu erklären, dass der SCC in Wuppertal verliert, Bühl wiederum die Wuppertaler niederkämpft - aber die Berliner den Dreisatzdurchmarsch gegen Bühl zelebrieren?

Zwei Sätze dominierten die Schützlinge des SCC-Trainers Andrej Urnaut die Gäste aus dem Baden-Württembergischen fast nach Belieben. Angetrieben von einem überragenden Diagonalangreifer Sebastian Fuchs, erfolgreich eingesetzt vom Zuspieler Jaro Skach, unterstützt von Allan van de Loo und Janis Smedins in Außenangriff und Annahme, Martin Krystof auf der Liberoposition sowie Malte Holschen und Jaromir Zachrich im Mittelblock.

Im dritten Durchgang, als Gästecoach Mathias Eichinger auf Bühler Seite ein wenig "Jugend-forscht-Programm" inszenierte und die 20-jährigen Jonas Hemlein und Valters Lagzdins brachte, verlor der Gastgeber kurzzeitig die Konzentration. Nach dem 22:21 zeigte der holländische SCC-Neuzugang Allan van de Loo jedoch seine Routine und versenkte zwei knifflige Angriffsbälle.

Eichinger auf die Frage, ob man sich - immerhin mit den gestandenen Ligaprofis Heriberto Quero und Vladimir Rakic aus Düren als Verstärkung - nach den zwei Aussetzern des Gegners mehr ausgerechnet hatte: "Nein. Der SCC ist eigentlich die bessere Mannschaft und normalerweise für uns nicht zu packen." Aber mit der gezeigten Leistung seines Aufgebots sei er nicht zufrieden: "Nicht mit dem Zuspiel, nicht mit Annahme/Außenangriff. Nicht mit Hauptangreifer Quero." Mit Hilfe der zirka 850 Heimzuschauer in Bühl hoffe er aber auf das Hauptziel "Klassenerhalt".

SCC-Kapitän Jaro Skach über die Gründe der beiden Ausrutscher und der gelungenen Kurskorrektur in Richtung Spitzengruppe der Liga: "Wir hatten gegen Rottenburg und Wuppertal nicht genügend beachtet, dass Erfolge nur über eine kompakte Mannschaftsleistung zu erreichen sind. Heute haben wir das umgesetzt, was wichtig und vorgegeben war: Quero unter Kontrolle behalten und weitgehend aus dem Spiel bringen." Der 32-jährige Venezolaner präsentierte sich nach leichter Erkältung längst nicht so dynamisch wie gewohnt, wirkte verunsichert und teilweise ratlos.

Die deutliche Steigerung der SCC-Blockwand - hängt diese vielleicht ein wenig mit der Verpflichtung des bulgarischen Nationalspielers Krassimir Gaydarski als viertem Blockspezialisten zusammen? "Ich denke schon, dass der Wettbewerb auf dieser Position dadurch noch größer geworden ist", sagt Jaromir Zachrich. "Aber wir akzeptieren diese Situation und erwarten, dass wir die Qualität unseres Spiels damit erhöhen können."

Kollege Sebastian Fuchs bestätigte ähnlich wie Skach und Zachrich "eine deutlich stärkere Mannschaftsleistung als zuletzt", fühlte sich durch die Anwesenheit seiner Familie extra motiviert und wünscht sich, dass sein Pendant Aleksandar Spirovski (der wie der am Finger verletzte Gaydarski noch pausierte) nach sechsmonatigem Ausfall möglichst bald im Training voll belastbar ist. "Dann steigen die Anforderungen im Training und wir haben mehr Alternativen im Wettkampf."

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