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"Es macht unglaublich viel Spaß"

So 29.08.2010
Das erste Heimspiel des neuen Jahrzehnts tragen die Volleyballer des SCC BERLIN am 10.01.2010 um 16 Uhr in der Max-Schmeling-Halle aus. Gegen Evivo Düren wollen sie sich für die schmerzhafte Niederlage im DVV-Pokal-Viertelfinale revanchieren.

Für einen SCC-Akteur ist die Partie etwas ganz Besonderes. Mittelblocker Malte Holschen trug viele Jahre das Trikot der Dürener. Mit Evivo trat er bereits in der Champions League an, stand im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft sowie im Finale um den DVV-Pokal. Bei der SCC-Premiere in der Max-Schmeling-Halle am 18.11.2008 stand er noch auf der anderen Seite des Netzes. Nun freut sich der 28jährige, der zu Saisonbeginn nach Berlin wechselte, auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Club.

scc-volleyball.de: Malte, im letzten Topspiel des Jahres 2009 gegen Pokalsieger Generali Haching konntest Du krankheitsbedingt nicht mitwirken. Wie geht es Dir jetzt?
Malte Holschen: Mittlerweile geht es mir wieder ganz gut. Ich fühle mich zwar noch etwas schwach, aber das Schlimmste ist wohl überstanden. Es geht also mit neuer Energie ins Jahr 2010.

scc-volleyball.de: War es schwierig für Dich zu akzeptieren, der Mannschaft an diesem Tag nicht helfen zu können?
Malte Holschen: Natürlich war es schwierig für mich, aber das ist nun mal eine Sache, gegen die man nichts machen kann, weil man keinen Einfluss darauf hat. Selbst wenn es das WM-Finale gewesen wäre, hätte ich nicht spielen können. Deswegen muss man das akzeptieren.

scc-volleyball.de: Nun wartet auf Dich und den SCC ein intensiver Jahresauftakt mit stets zwei Pflichtspielen pro Woche. Freust Du Dich darauf, oder hättest Du Dir eher einen ruhigeren Start in die Rückrunde gewünscht?
Malte Holschen: Es ist optimal, weil Spiele das beste Training sind. Deswegen freut es mich, dass wir so viele hochkarätige Gegner direkt hintereinander bekommen. Das ist auch eine gute Möglichkeit, um uns und unseren Fans nach dem enttäuschenden Jahresabschluss zu beweisen, dass wir gegen solche Gegner gewinnen können.

scc-volleyball.de: Das Jahr beginnt mit der Auswärtsaufgabe im europäischen Challenge Cup bei Lausanne UC in der Schweiz. Wie siehst Du Eure Chancen?
Malte Holschen: Noch wissen wir nicht sehr viel über den Gegner. Ich denke, es ist eine gute Mannschaft mit vielen ausländischen Spielern, die für uns aber dennoch schlagbar ist. Auf jeden Fall freue ich mich auf die Aufgabe, weil internationale Spiele immer etwas Besonderes sind.

scc-volleyball.de: Kurz darauf folgt schon am 10. Januar das Volleyballspektakel in der Max-Schmeling-Halle gegen Deinen Ex-Verein Evivo Düren. Gehst Du besonders motiviert in eine solche Begegnung?

Malte Holschen: Einerseits bin ich natürlich besonders motiviert, andererseits darf man sich bei solchen Begegnungen auch nicht übermotivieren. Als wir gleich zum Saisonauftakt in Düren antreten mussten, war das schon kompliziert für mich. Wir haben in meiner alten Halle gespielt, ich habe viele bekannte Gesichter gesehen und vielleicht war ich an diesem Tag etwas zu motiviert. Aber ich denke, am 10. Januar werde ich das richtige Maß an Motivation finden.

scc-volleyball.de: Damals zum Saisonauftakt habt Ihr in Düren klar mit 3:0 gewonnen, im Pokal-Viertelfinale seid Ihr dagegen nach einem Fünf-Satz-Krimi ausgeschieden. Willst Du schon eine Prognose wagen, wie das dritte Duell enden wird?
Malte Holschen: Düren hat sich im Saisonverlauf sehr gut entwickelt, das beweist nicht zuletzt der jüngste Pokalerfolg gegen den VfB Friedrichshafen. Im ersten Saisonspiel war es für Evivo sicherlich nicht einfach, mit einer komplett neuen Mannschaft vor heimischer Kulisse anzutreten. Inzwischen haben sie sich ganz gut gefunden. Wir aber natürlich auch und somit denke ich, dass wir gewinnen können, zumal wir in Berlin spielen werden.

scc-volleyball.de: Ist das Ausscheiden im Pokal gegen Düren schon aus Euren Köpfen verschwunden, oder seht Ihr das Spiel in der Max-Schmeling-Halle gleich als die perfekte Revanche?
Malte Holschen: Die Niederlage ist sicherlich noch nicht aus unseren Köpfen raus, weil das Ausscheiden sehr schmerzhaft und ärgerlich war. Erst recht, wenn man sieht, dass Evivo inzwischen das Endspiel erreicht hat. Trotzdem müssen wir uns auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Es wäre natürlich großartig, sich in der Max-Schmeling-Halle für das Aus im Pokal revanchieren zu können.

scc-volleyball.de: In der letzten Saison kamst Du auch schon in den Genuss, vor der großartigen Kulisse in der Max-Schmeling-Halle spielen zu dürfen. Damals allerdings noch im Trikot von Evivo. Wie sind Deine Eindrücke von den bisherigen Auftritten in der Arena?

Malte Holschen: Es macht einfach unglaublich viel Spaß, dort zu spielen, weil es eine perfekte Arena ist. Allein schon die Stimmung bei der Mannschaftsvorstellung ist unvergleichlich. Das ist für jeden Sportler etwas Besonderes. Wir sind es zwar gewöhnt, vor vielen Zuschauern zu spielen, aber die Max-Schmeling-Halle gibt einem immer wieder einen ganz speziellen Kick, selbst einem erfahrenen Spielern wie mir.

scc-volleyball.de: Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die Spiele gegen Lausanne und Düren!

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