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Berliner Topclubs fördern Bündnis „Stark in der Schule“

Di 23.08.2011
Anstrengung muss sich lohnen – dies gilt vor allem für Kinder, die in der Schule selten Erfolgserlebnisse haben. Die Berliner Bundesligavereine Hertha BSC, Alba Berlin, die Eisbären, die Füchse Berlin, die BERLIN RECYCLING Volleys, der 1. FC Union und das ISTAF Berlin engagieren sich in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung für Grundschulen mit besonders betreuungsintensiven Schülerinnen und Schülern.

v.l.n.r.: Bob Hanning (Füchse), Kaweh Niroomand (BR Volleys), Prof. Dr. Jürgen Zöllner (Bildungssenator), Henning Harnisch (Alba) und Stefan Ustorf (Eisbären) übergaben gestern in der Kreuzberger Galilei-Schule das erste Gutscheinheft des Bündnisses "Stark in der Schule".
Foto: Klaus Weise, Berlin


Die Sportvereine haben mehr als 7.000 Gutscheine zur Verfügung gestellt, die rund 30.000 Kindern den Besuch einer Sportveranstaltung, beispielsweise eines Bundesligaspiels, ermöglichen. Die Initiative ist Teil der Umsetzung des von Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner im Mai dieses Jahres vorgestellten Qualitätspakets für Kita und Schulen.

103 Grundschulen, an denen mindestens 60 % der Schülerinnen und Schüler lernmittelbefreit oder nicht deutscher Herkunft sind, erhalten Gutscheinhefte mit jeweils 71 Einzel- und Klassengutscheinen. Damit können pro Schule 348 Sportveranstaltungen besucht werden. So kann beispielsweise eine ganze Klasse ein Heimspiel des Berliner Bundesligavereins Hertha BSC besuchen oder fünfmal zwei Schülerinnen und Schüler am Internationalen Stadionfest (ISTAF) teilnehmen.

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner übergab gestern gemeinsam mit dem Manager der Füchse Berlin, Bob Hanning, dem Vizepräsidenten von Alba Berlin, Henning Harnisch, dem Spieler der Eisbären Berlin, Stefan Ustorf, und dem Manager der BR Volleys, Kaweh Niroomand, das erste Gutscheinheft an die Galilei-Grundschule in Kreuzberg.

Die Schule entscheidet über die Vergabe der Gutscheine an einzelne Kinder oder an Klassen, die sich im Schulalltag oder im Unterricht besonders eingesetzt haben. Denn trotz schwieriger sozialer Rahmen- und Ausgangsbedingungen gelingt es vielen Schülerinnen und Schülern, ihre Leistungen zu verbessern. Das muss nicht in bloßer fachlicher Hinsicht sein, sondern kann auch ein besonderes Engagement einzelner Schülerinnen und Schüler betreffen.
 
„Wir wollen die Anerkennungskultur in der Schule fördern. Das gilt für die Lehrkräfte ebenso wie für die Schülerinnen und Schüler. Die Belohnung durch die Sportvereine ist für diese Kinder ein großer Ansporn, dass sich Leistung und Anstrengung in der Schule lohnen“, so Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, der den Sportvereinen ausdrücklich für ihre Beteiligung dankte.

- Statements der Vereine -

Bob Hanning, Manager der Füchse Berlin:
„Prävention ist besser als Rehabilitation. Da von zehn straffälligen Jugendlichen neun nie in einem Ballsportverein gespielt haben, wollen die Füchse Berlin junge Leute zum Ballsport animieren. Die Gutscheine sind eine gute Möglichkeit unserer Verantwortung, die wir für die Jugend Berlins übernehmen wollen, Ausdruck zu verleihen.“

Henning Harnisch, Vizepräsident von ALBA Berlin:
„Sport und Spiel bereiten Spaß – Anstrengung lohnt sich. Das gilt sowohl für unsere Spieler von ALBA Berlin als auch für die Berliner Schülerinnen und Schüler. Ich würde mich freuen, wenn mit dieser Aktion Motivationen geschaffen werden, die helfen, dass auch Schule Freude macht. Die Unterstützung von ALBA Berlin ist für uns selbstverständlich und ein Teil unseres Nachwuchs- und Öffentlichkeitskonzepts.“

Kaweh Niroomand, Manager der BR Volleys:
„Das Gutscheinheft für Berliner Schulen ist eine tolle Belohnung für Schülerinnen und Schüler. Die BR Volleys sind froh, an diesem Projekt beteiligt zu sein, da uns das Engagement von Kindern und Jugendlichen in Berlin sehr wichtig ist. In Sport und Schule entwickeln sich Persönlichkeiten, die unsere Zukunft gestalten werden. Wir freuen uns, auf diesem Weg verdiente Klassen und Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement auszeichnen zu können.“

Stefan Ustorf, Kapitän der Eisbären Berlin:
„Leistung und Anerkennung gehören zusammen und sind für die Motivation absolut wichtig: nicht nur im Sport, sondern vor allem auch in der Schule. Deswegen unterstützen die Eisbären das Bündnis ‚Stark in der Schule’.“

Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

er frühe Zeitpunkt - gute zwei Wochen vor dem vorgezogenen Ligaauftakt am 20. Oktober mit dem Derby gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen (19.30 Uhr | Max-Schmeling-Halle) - und der Standort mit einem prächtigen Panoramablick über die Dächer der Sport- und Volleyball-Hauptstadt verdeutlich: Der SCC möchte (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anbeginn das Ligatempo mitbestimmen und eher von oben als von unten auf die Konkurrenz schauen!

Besser zu sein als die beiden Bronzemedaillen in Bundesliga und Challenge Cup bedeutet: "In den Endspielen der Meisterschaft oder des Pokals dabei zu sein und um die beiden Titel mitzuspielen", wie der Manager auf Nachfrage präzisierte. Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, habe man im Sommer einiges investiert - in einen neuen Trainer, sowie in vier neue bzw. zurückgekehrte Spieler.  Niroomands Fazit: "Wir haben einen guten Trainer, der praxisorientiertes Training mit sportwissenschaftlicher Begleitung verbindet, wir haben eine gute Mannschaft und wir hatten eine gute Vorbereitung - all das stimmt zuversichtlich." Das  weiterführende Ziel sei ein Start in der europäischen Königsklasse Champions League, "wenn möglich nach dieser Saison oder aber 2012."

Ansprüche, die der neue Cheftrainer uneingeschränkt teilt. Mark Lebedew, gebürtiger Australier, Nationalspieler und Auswahlcoach in seiner Heimat, dann bei Klubs in Belgien, Italien und Polen sowie in der Bundesliga bei Bayer Wuppertal, SG Eltmann und VC Franken, bestätigte: "Es ist grundsätzlich richtig, sich hohe Ziele zu setzen. Nur dann kann man auch hohe Ziele erreichen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Sportstadt Berlin und der hervorragenden Infrastruktur beim SCC."



Stephan Hartramph vom Hauptsponsor Berlin Recycling versprach, längerfristig mit dem SCC zusammenarbeiten und mithelfen zu wollen, "die Marke SCC weiter nach vorn zu bringen. Weil die Stimmung in der Max-Schmeling-Halle mit dem Liga-Rekordbesuch so einzigartig sei, möchten wir zukünftig dort noch mehr Spiele präsentieren." Zehn oder mehr Begegnungen sind in der seinerzeit für Olympia 2000 konzipierten Arena für die neue Saison geplant.

Beispielsweise auch im CEV-Cup, der zweiten Europacup-Kategorie, in dem der SCC im November zum Auftakt auf die spielstarke Mannschaft Tomis Constanta (Rumänien) trifft. Im Erfolgsfalle wäre ein Vergleich mit dem neuen Klub von Georg Grozer,  Resovia Rzeszow (Polen) denkbar. Sollte die Auftakthürde zu hoch sein, würde auf die Berliner das Mitwirken im nachgeordneten Challenge Cup zukommen.

Begegnungen, die Matthias Klee, Leitung Geschäftsstelle und Marketing, sowie Frank Bachmann, Kaufmännische Leitung und Sponsoring, wieder voll fordern werden. Ihrem Einsatz vor allem ist es zu verdanken, dass der SCC erstmals Bundesliga-Primus hinsichtlich der Zuschauerresonanz werden konnte. Unter anderem soll eine attraktiver gestaltete SCC-Webseite weitere Anhänger und Partner für "Berlins Volleyballteam Nr. 1" gewinnen.

Der optimistisch und gut gestimmte Manager Kaweh Niroomand betrachtete es als gutes Omen, dass die Mannschaft auf der nächtlichen Rückfahrt von Testspielen gegen den polnischen Pokalsieger KS Jastrzebski Wegiel (ein Sieg und eine Niederlage) eine Kollision mit einem Wildschwein dank der Bus-Steuerkünste von Teammanager Matthias Klee unbeschadet überstanden hat. Da hätten alle: "buchstäblich Schwein gehabt..."!    

epo
Der frühe Zeitpunkt - gute zwei Wochen vor dem vorgezogenen Ligaauftakt am 20. Oktober mit dem Derby gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen (19.30 Uhr | Max-Schmeling-Halle) - und der Standort mit einem prächtigen Panoramablick über die Dächer der Sport- und Volleyball-Hauptstadt verdeutlich: Der SCC möchte (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anbeginn das Ligatempo mitbestimmen und eher von oben als von unten auf die Konkurrenz schauen!

Besser zu sein als die beiden Bronzemedaillen in Bundesliga und Challenge Cup bedeutet: "In den Endspielen der Meisterschaft oder des Pokals dabei zu sein und um die beiden Titel mitzuspielen", wie der Manager auf Nachfrage präzisierte. Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, habe man im Sommer einiges investiert - in einen neuen Trainer, sowie in vier neue bzw. zurückgekehrte Spieler.  Niroomands Fazit: "Wir haben einen guten Trainer, der praxisorientiertes Training mit sportwissenschaftlicher Begleitung verbindet, wir haben eine gute Mannschaft und wir hatten eine gute Vorbereitung - all das stimmt zuversichtlich." Das  weiterführende Ziel sei ein Start in der europäischen Königsklasse Champions League, "wenn möglich nach dieser Saison oder aber 2012."

Ansprüche, die der neue Cheftrainer uneingeschränkt teilt. Mark Lebedew, gebürtiger Australier, Nationalspieler und Auswahlcoach in seiner Heimat, dann bei Klubs in Belgien, Italien und Polen sowie in der Bundesliga bei Bayer Wuppertal, SG Eltmann und VC Franken, bestätigte: "Es ist grundsätzlich richtig, sich hohe Ziele zu setzen. Nur dann kann man auch hohe Ziele erreichen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Sportstadt Berlin und der hervorragenden Infrastruktur beim SCC."



Stephan Hartramph vom Hauptsponsor Berlin Recycling versprach, längerfristig mit dem SCC zusammenarbeiten und mithelfen zu wollen, "die Marke SCC weiter nach vorn zu bringen. Weil die Stimmung in der Max-Schmeling-Halle mit dem Liga-Rekordbesuch so einzigartig sei, möchten wir zukünftig dort noch mehr Spiele präsentieren." Zehn oder mehr Begegnungen sind in der seinerzeit für Olympia 2000 konzipierten Arena für die neue Saison geplant.

Beispielsweise auch im CEV-Cup, der zweiten Europacup-Kategorie, in dem der SCC im November zum Auftakt auf die spielstarke Mannschaft Tomis Constanta (Rumänien) trifft. Im Erfolgsfalle wäre ein Vergleich mit dem neuen Klub von Georg Grozer,  Resovia Rzeszow (Polen) denkbar. Sollte die Auftakthürde zu hoch sein, würde auf die Berliner das Mitwirken im nachgeordneten Challenge Cup zukommen.

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