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Das Maß aller Dinge

Sa 17.03.2012
BERLIN RECYCLING Volleys vs. VfB Friedrichshafen – das ist DER Klassiker der Deutschen Volleyball Liga. Anders als im letzten Jahr treffen die beiden Dauerrivalen in dieser Saison nicht erst im Endspiel um die Meisterschaft, sondern bereits im Play-off-Halbfinale aufeinander. Für den Serienmeister vom Bodensee geht es darum eine imponierende Erfolgsserie fortzusetzen, schließlich fand seit fast einem Jahrzehnt kein Finale ohne VfB-Beteiligung statt.

  
Titelverteidiger und seit wenigen Wochen auch neuer Pokalsieger: die Mannschaft des VfB Friedrichshafen.
Foto: VfB Friedrichshafen.


12 x Deutscher Meister, 10 x Pokalsieger, 1 x Champions League Gewinner. Seit 1998 mindestens ein Titelgewinn pro Jahr, achtmal das „Double“, einmal 2007 sogar das „Triple“ aus Meisterschaft, DVV-Pokal und Europacup. Keine Frage, der VfB Friedrichshafen ist das „Maß der Dinge“ im deutschen Vereinsvolleyball. Letztmals verpasste die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu den Einzug ins Meisterschaftsfinale im Jahr 2003 (also vor neun Jahren!), damals scheiterte das Team im Halbfinale am fünfmaligen Titelträger Bayer Wuppertal. Auch im darauffolgenden Jahr ging die Meisterschale nicht an den Bodensee. Zwar gelang den Häflern 2004 der Einzug in die Finalrunde, allerdings wurden sie dort von den BR Volleys – damals noch unter dem Namen SCC Berlin – in einer spannenden Serie von vier Spielen bezwungen. Seit 2005 jedoch gewann Friedrichshafen alle sieben Meistertitel in Folge, die Finalgegner aus Düren, Unterhaching und Berlin blieben meist chancenlos.

Und so ist es wenig verwunderlich, dass sich der VfB auch in dieser Saison den Gewinn der Meisterschaft auf die Fahnen geschrieben hat. Den Pokalsieg sicherten sich die Häfler bereits Anfang März in einem überraschend einseitigen Endspiel gegen Generali Haching. Und auch in der Champions League trumpfte der erfolgsverwöhnte Klub vom Bodensee eindrucksvoll auf und musste sich erst in der Runde der besten sechs Mannschaften dem russischen Favoriten Zenit Kazan geschlagen geben. Seine Titelambitionen unterstrich der Serienmeister zudem im Play-off-Viertelfinale, als man Gegner evivo Düren mit zwei klaren 3:0 Siegen ein schnelles Saisonende bescherte. Wie sagte BR Volleys Coach Mark Lebedew schon während der Pressekonferenz anlässlich des Saisonauftakts ebenso nüchtern wie treffend: „Wenn eine Mannschaft sieben Mal in Folge die Meisterschaft gewinnt, bleibt sie solange Favorit, bis eine andere Mannschaft kommt und das ändert.“

Umso mehr freuen sich Lebedew und Berlins Volleyballteam Nr. 1 auf die Herausforderung im Play-off-Halbfinale. Tickets für das erste Heimspiel der BR Volleys können ab sofort >>> HIER <<< einfach gebucht und sofort zu Hause ausgedruckt, unter der Ticket-Hotline 01805 288244 bestellt, sowie an allen TiXOO-Vorverkaufskassen oder direkt an der Max-Schmeling-Halle erworben werden.
Der frühe Zeitpunkt - gute zwei Wochen vor dem vorgezogenen Ligaauftakt am 20. Oktober mit dem Derby gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen (19.30 Uhr | Max-Schmeling-Halle) - und der Standort mit einem prächtigen Panoramablick über die Dächer der Sport- und Volleyball-Hauptstadt verdeutlich: Der SCC möchte (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anbeginn das Ligatempo mitbestimmen und eher von oben als von unten auf die Konkurrenz schauen!

Besser zu sein als die beiden Bronzemedaillen in Bundesliga und Challenge Cup bedeutet: "In den Endspielen der Meisterschaft oder des Pokals dabei zu sein und um die beiden Titel mitzuspielen", wie der Manager auf Nachfrage präzisierte. Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, habe man im Sommer einiges investiert - in einen neuen Trainer, sowie in vier neue bzw. zurückgekehrte Spieler.  Niroomands Fazit: "Wir haben einen guten Trainer, der praxisorientiertes Training mit sportwissenschaftlicher Begleitung verbindet, wir haben eine gute Mannschaft und wir hatten eine gute Vorbereitung - all das stimmt zuversichtlich." Das  weiterführende Ziel sei ein Start in der europäischen Königsklasse Champions League, "wenn möglich nach dieser Saison oder aber 2012."

Ansprüche, die der neue Cheftrainer uneingeschränkt teilt. Mark Lebedew, gebürtiger Australier, Nationalspieler und Auswahlcoach in seiner Heimat, dann bei Klubs in Belgien, Italien und Polen sowie in der Bundesliga bei Bayer Wuppertal, SG Eltmann und VC Franken, bestätigte: "Es ist grundsätzlich richtig, sich hohe Ziele zu setzen. Nur dann kann man auch hohe Ziele erreichen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Sportstadt Berlin und der hervorragenden Infrastruktur beim SCC."



Stephan Hartramph vom Hauptsponsor Berlin Recycling versprach, längerfristig mit dem SCC zusammenarbeiten und mithelfen zu wollen, "die Marke SCC weiter nach vorn zu bringen. Weil die Stimmung in der Max-Schmeling-Halle mit dem Liga-Rekordbesuch so einzigartig sei, möchten wir zukünftig dort noch mehr Spiele präsentieren." Zehn oder mehr Begegnungen sind in der seinerzeit für Olympia 2000 konzipierten Arena für die neue Saison geplant.

Beispielsweise auch im CEV-Cup, der zweiten Europacup-Kategorie, in dem der SCC im November zum Auftakt auf die spielstarke Mannschaft Tomis Constanta (Rumänien) trifft. Im Erfolgsfalle wäre ein Vergleich mit dem neuen Klub von Georg Grozer,  Resovia Rzeszow (Polen) denkbar. Sollte die Auftakthürde zu hoch sein, würde auf die Berliner das Mitwirken im nachgeordneten Challenge Cup zukommen.

Begegnungen, die Matthias Klee, Leitung Geschäftsstelle und Marketing, sowie Frank Bachmann, Kaufmännische Leitung und Sponsoring, wieder voll fordern werden. Ihrem Einsatz vor allem ist es zu verdanken, dass der SCC erstmals Bundesliga-Primus hinsichtlich der Zuschauerresonanz werden konnte. Unter anderem soll eine attraktiver gestaltete SCC-Webseite weitere Anhänger und Partner für "Berlins Volleyballteam Nr. 1" gewinnen.

Der optimistisch und gut gestimmte Manager Kaweh Niroomand betrachtete es als gutes Omen, dass die Mannschaft auf der nächtlichen Rückfahrt von Testspielen gegen den polnischen Pokalsieger KS Jastrzebski Wegiel (ein Sieg und eine Niederlage) eine Kollision mit einem Wildschwein dank der Bus-Steuerkünste von Teammanager Matthias Klee unbeschadet überstanden hat. Da hätten alle: "buchstäblich Schwein gehabt..."!    

epo
Der frühe Zeitpunkt - gute zwei Wochen vor dem vorgezogenen Ligaauftakt am 20. Oktober mit dem Derby gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen (19.30 Uhr | Max-Schmeling-Halle) - und der Standort mit einem prächtigen Panoramablick über die Dächer der Sport- und Volleyball-Hauptstadt verdeutlich: Der SCC möchte (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anbeginn das Ligatempo mitbestimmen und eher von oben als von unten auf die Konkurrenz schauen!

Besser zu sein als die beiden Bronzemedaillen in Bundesliga und Challenge Cup bedeutet: "In den Endspielen der Meisterschaft oder des Pokals dabei zu sein und um die beiden Titel mitzuspielen", wie der Manager auf Nachfrage präzisierte. Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, habe man im Sommer einiges investiert - in einen neuen Trainer, sowie in vier neue bzw. zurückgekehrte Spieler.  Niroomands Fazit: "Wir haben einen guten Trainer, der praxisorientiertes Training mit sportwissenschaftlicher Begleitung verbindet, wir haben eine gute Mannschaft und wir hatten eine gute Vorbereitung - all das stimmt zuversichtlich." Das  weiterführende Ziel sei ein Start in der europäischen Königsklasse Champions League, "wenn möglich nach dieser Saison oder aber 2012."

Ansprüche, die der neue Cheftrainer uneingeschränkt teilt. Mark Lebedew, gebürtiger Australier, Nationalspieler und Auswahlcoach in seiner Heimat, dann bei Klubs in Belgien, Italien und Polen sowie in der Bundesliga bei Bayer Wuppertal, SG Eltmann und VC Franken, bestätigte: "Es ist grundsätzlich richtig, sich hohe Ziele zu setzen. Nur dann kann man auch hohe Ziele erreichen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Sportstadt Berlin und der hervorragenden Infrastruktur beim SCC."



Stephan Hartramph vom Hauptsponsor Berlin Recycling versprach, längerfristig mit dem SCC zusammenarbeiten und mithelfen zu wollen, "die Marke SCC weiter nach vorn zu bringen. Weil die Stimmung in der Max-Schmeling-Halle mit dem Liga-Rekordbesuch so einzigartig sei, möchten wir zukünftig dort noch mehr Spiele präsentieren." Zehn oder mehr Begegnungen sind in der seinerzeit für Olympia 2000 konzipierten Arena für die neue Saison geplant.

Beispielsweise auch im CEV-Cup, der zweiten Europacup-Kategorie, in dem der SCC im November zum Auftakt auf die spielstarke Mannschaft Tomis Constanta (Rumänien) trifft. Im Erfolgsfalle wäre ein Vergleich mit dem neuen Klub von Georg Grozer,  Resovia Rzeszow (Polen) denkbar. Sollte die Auftakthürde zu hoch sein, würde auf die Berliner das Mitwirken im nachgeordneten Challenge Cup zukommen.

Begegnungen, die Matthias Klee, Leitung Geschäftsstelle und Marketing, sowie Frank Bachmann, Kaufmännische Leitung und Sponsoring, wieder voll fordern werden. Ihrem Einsatz vor allem ist es zu verdanken, dass der SCC erstmals Bundesliga-Primus hinsichtlich der Zuschauerresonanz werden konnte. Unter anderem soll eine attraktiver gestaltete SCC-Webseite weitere Anhänger und Partner für "Berlins Volleyballteam Nr. 1" gewinnen.

Der optimistisch und gut gestimmte Manager Kaweh Niroomand betrachtete es als gutes Omen, dass die Mannschaft auf der nächtlichen Rückfahrt von Testspielen gegen den polnischen Pokalsieger KS Jastrzebski Wegiel (ein Sieg und eine Niederlage) eine Kollision mit einem Wildschwein dank der Bus-Steuerkünste von Teammanager Matthias Klee unbeschadet überstanden hat. Da hätten alle: "buchstäblich Schwein gehabt..."!    

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