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"Wir müssen mehr riskieren"

Fr 23.03.2012
Er lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen, zu viel hat er in seiner Karriere schon erlebt. Jaroslav Skach, seit sieben Jahren Kapitän der BR Volleys, kam 2003 nach Berlin und absolviert inzwischen seine neunte Spielzeit für den Hauptstadtklub. Auch beim letzten Meistertitel im Jahr 2004 war der tschechische Zuspieler dabei. Wie der Routinier den Dauerrivalen VfB Friedrichshafen einschätzt und was er von dem Play-off-Halbfinale gegen den Serienmeister am Sonntag (25. März | 16 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle erwartet, darüber sprachen wir mit dem Spielmacher.

  
Für Zuspieler Jaro Skach ist die Saison 2011/12 bereits die neunte Spielzeit für die BR Volleys.
Foto: Eckhard Herfet, Berlin.


Das erste Play-off-Halbfinale am Mittwoch in Friedrichshafen ging mit 1:3 verloren. Wie beurteilst Du Eure Leistung gegen den VfB?
Jaroslav Skach: Zu Beginn der Partie waren wir die deutlich schwächere Mannschaft. Da mussten wir uns erst an das Tempo gewöhnen. In den letzten beiden Sätzen haben wir besser gespielt und waren auf Augenhöhe mit Friedrichshafen.

Hast Du eine Erklärung dafür, wie Ihr Euch im Laufe des Spiels derartig steigern konntet?
Skach: Unser Angriff war anfangs einfach schlecht. Die Annahme war zwar auch nicht gut genug, aber der Angriff war das Hauptproblem. Wir haben kaum Punkte gemacht. Das wurde später vor allem dank der Einwechselung von Urpo Sivula besser.

In dieser Saison war es schon Euer drittes Spiel gegen Friedrichshafen – und die dritte Niederlage. Was fehlt noch, um den Serienmeister zu schlagen bzw. was macht den VfB so stark?
Skach: Friedrichshafen ist vor allem im Aufschlag sehr stark. Sie spielen einen schlauen Volleyball und gehen im richtigen Moment ins Risiko, während wir mehr auf Sicherheit spielen. Gegen solche Mannschaften reicht das nicht, da müssen wir mehr riskieren. Diese Bereitschaft hat uns bisher gefehlt.

Zum Spiel am Sonntag. Wie siehst Du Eure Chancen auf den Ausgleich in der Play-off-Halbfinalserie?
Skach: Wenn die Max-Schmeling-Halle voll wird und wir uns nicht verrückt machen lassen, dann haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen. Schon in Friedrichshafen haben wir phasenweise gesehen, dass wir mit dem VfB mithalten können.

Bekommst Du die Atmosphäre überhaupt richtig mit, wenn du auf dem Spielfeld stehst?
Skach: Wenn man in die Arena kommt und die vollen Zuschauerränge sieht, dann ist das einfach ein sehr schönes Gefühl. Während des Spiels merke ich persönlich das nicht so sehr. Weil ich in letzter Zeit weniger eingesetzt wurde, konnte ich die fantastische Stimmung jedoch intensiv erleben.

Abschließend noch Dein Tipp für Sonntag?
Skach: Wir werden mit 3:0 gewinnen :-)

Tickets für das Spiel am Sonntag in der Max-Schmeling-Halle können >>> HIER <<< einfach gebucht und direkt ausgedruckt, unter der Ticket-Hotline 01805 288244 bestellt, sowie an allen TiXOO-Vorverkaufskassen oder an der Max-Schmeling-Halle erworben werden.
Der frühe Zeitpunkt - gute zwei Wochen vor dem vorgezogenen Ligaauftakt am 20. Oktober mit dem Derby gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen (19.30 Uhr | Max-Schmeling-Halle) - und der Standort mit einem prächtigen Panoramablick über die Dächer der Sport- und Volleyball-Hauptstadt verdeutlich: Der SCC möchte (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anbeginn das Ligatempo mitbestimmen und eher von oben als von unten auf die Konkurrenz schauen!

Besser zu sein als die beiden Bronzemedaillen in Bundesliga und Challenge Cup bedeutet: "In den Endspielen der Meisterschaft oder des Pokals dabei zu sein und um die beiden Titel mitzuspielen", wie der Manager auf Nachfrage präzisierte. Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, habe man im Sommer einiges investiert - in einen neuen Trainer, sowie in vier neue bzw. zurückgekehrte Spieler.  Niroomands Fazit: "Wir haben einen guten Trainer, der praxisorientiertes Training mit sportwissenschaftlicher Begleitung verbindet, wir haben eine gute Mannschaft und wir hatten eine gute Vorbereitung - all das stimmt zuversichtlich." Das  weiterführende Ziel sei ein Start in der europäischen Königsklasse Champions League, "wenn möglich nach dieser Saison oder aber 2012."

Ansprüche, die der neue Cheftrainer uneingeschränkt teilt. Mark Lebedew, gebürtiger Australier, Nationalspieler und Auswahlcoach in seiner Heimat, dann bei Klubs in Belgien, Italien und Polen sowie in der Bundesliga bei Bayer Wuppertal, SG Eltmann und VC Franken, bestätigte: "Es ist grundsätzlich richtig, sich hohe Ziele zu setzen. Nur dann kann man auch hohe Ziele erreichen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Sportstadt Berlin und der hervorragenden Infrastruktur beim SCC."



Stephan Hartramph vom Hauptsponsor Berlin Recycling versprach, längerfristig mit dem SCC zusammenarbeiten und mithelfen zu wollen, "die Marke SCC weiter nach vorn zu bringen. Weil die Stimmung in der Max-Schmeling-Halle mit dem Liga-Rekordbesuch so einzigartig sei, möchten wir zukünftig dort noch mehr Spiele präsentieren." Zehn oder mehr Begegnungen sind in der seinerzeit für Olympia 2000 konzipierten Arena für die neue Saison geplant.

Beispielsweise auch im CEV-Cup, der zweiten Europacup-Kategorie, in dem der SCC im November zum Auftakt auf die spielstarke Mannschaft Tomis Constanta (Rumänien) trifft. Im Erfolgsfalle wäre ein Vergleich mit dem neuen Klub von Georg Grozer,  Resovia Rzeszow (Polen) denkbar. Sollte die Auftakthürde zu hoch sein, würde auf die Berliner das Mitwirken im nachgeordneten Challenge Cup zukommen.

Begegnungen, die Matthias Klee, Leitung Geschäftsstelle und Marketing, sowie Frank Bachmann, Kaufmännische Leitung und Sponsoring, wieder voll fordern werden. Ihrem Einsatz vor allem ist es zu verdanken, dass der SCC erstmals Bundesliga-Primus hinsichtlich der Zuschauerresonanz werden konnte. Unter anderem soll eine attraktiver gestaltete SCC-Webseite weitere Anhänger und Partner für "Berlins Volleyballteam Nr. 1" gewinnen.

Der optimistisch und gut gestimmte Manager Kaweh Niroomand betrachtete es als gutes Omen, dass die Mannschaft auf der nächtlichen Rückfahrt von Testspielen gegen den polnischen Pokalsieger KS Jastrzebski Wegiel (ein Sieg und eine Niederlage) eine Kollision mit einem Wildschwein dank der Bus-Steuerkünste von Teammanager Matthias Klee unbeschadet überstanden hat. Da hätten alle: "buchstäblich Schwein gehabt..."!    

epo
Der frühe Zeitpunkt - gute zwei Wochen vor dem vorgezogenen Ligaauftakt am 20. Oktober mit dem Derby gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen (19.30 Uhr | Max-Schmeling-Halle) - und der Standort mit einem prächtigen Panoramablick über die Dächer der Sport- und Volleyball-Hauptstadt verdeutlich: Der SCC möchte (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anbeginn das Ligatempo mitbestimmen und eher von oben als von unten auf die Konkurrenz schauen!

Besser zu sein als die beiden Bronzemedaillen in Bundesliga und Challenge Cup bedeutet: "In den Endspielen der Meisterschaft oder des Pokals dabei zu sein und um die beiden Titel mitzuspielen", wie der Manager auf Nachfrage präzisierte. Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, habe man im Sommer einiges investiert - in einen neuen Trainer, sowie in vier neue bzw. zurückgekehrte Spieler.  Niroomands Fazit: "Wir haben einen guten Trainer, der praxisorientiertes Training mit sportwissenschaftlicher Begleitung verbindet, wir haben eine gute Mannschaft und wir hatten eine gute Vorbereitung - all das stimmt zuversichtlich." Das  weiterführende Ziel sei ein Start in der europäischen Königsklasse Champions League, "wenn möglich nach dieser Saison oder aber 2012."

Ansprüche, die der neue Cheftrainer uneingeschränkt teilt. Mark Lebedew, gebürtiger Australier, Nationalspieler und Auswahlcoach in seiner Heimat, dann bei Klubs in Belgien, Italien und Polen sowie in der Bundesliga bei Bayer Wuppertal, SG Eltmann und VC Franken, bestätigte: "Es ist grundsätzlich richtig, sich hohe Ziele zu setzen. Nur dann kann man auch hohe Ziele erreichen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Sportstadt Berlin und der hervorragenden Infrastruktur beim SCC."



Stephan Hartramph vom Hauptsponsor Berlin Recycling versprach, längerfristig mit dem SCC zusammenarbeiten und mithelfen zu wollen, "die Marke SCC weiter nach vorn zu bringen. Weil die Stimmung in der Max-Schmeling-Halle mit dem Liga-Rekordbesuch so einzigartig sei, möchten wir zukünftig dort noch mehr Spiele präsentieren." Zehn oder mehr Begegnungen sind in der seinerzeit für Olympia 2000 konzipierten Arena für die neue Saison geplant.

Beispielsweise auch im CEV-Cup, der zweiten Europacup-Kategorie, in dem der SCC im November zum Auftakt auf die spielstarke Mannschaft Tomis Constanta (Rumänien) trifft. Im Erfolgsfalle wäre ein Vergleich mit dem neuen Klub von Georg Grozer,  Resovia Rzeszow (Polen) denkbar. Sollte die Auftakthürde zu hoch sein, würde auf die Berliner das Mitwirken im nachgeordneten Challenge Cup zukommen.

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