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"Zu einer engen Einheit verschmolzen"

Do 03.04.2014

Bevor es am Sonntag zum ersten Spiel im Play-off-Halbfinale (Modus „best of five“) gegen den TV Ingersoll Bühl kommt, spricht BR Volleys Außenangreifer Robert Kromm im Interview über den starken Gegner und erklärt, warum der Heimvorteil für seine Mannschaft ein ganz wichtiger Faktor im Kampf um die Deutsche Meisterschaft ist.


2014-04-03

Robert Kromm freut sich auf ein interessantes Play-off-Halbfinale gegen den TV Ingersoll Bühl.
Foto: Eckhard Herfet


Robert, in den Viertelfinalspielen gegen CV Mitteldeutschland seid Ihr souverän ins Halbfinale eingezogen.
Wie bewertest Du die ersten erfolgreichen Play-off-Partien?
Robert Kromm: Sicherlich waren die ersten beiden Play-off-Spiele für uns Pflichtaufgaben, aber auch solche müssen erst einmal gemeistert werden. Mit CV Mitteldeutschland stand uns ein sehr junges Team gegenüber, aus dem in den nächsten Jahren gute Spieler heranwachsen werden.

Jetzt wartet im Halbfinale der TV Ingersoll Bühl, der national wie international eine starke Saison gespielt hat. Wie schätzt Du den Gegner ein?
Kromm: Der TV Bühl hat in diesem Jahr eine starke Truppe zusammengestellt. Wenn wir es nicht schaffen, permanent Druck gegen Bühl aufzubauen, sind sie sicher ein Team, welches sich in einen Rausch spielen und uns Probleme bereiten kann.

Schon in der vergangenen Saison war Bühl der Gegner im Halbfinale. Wie siehst Du in dieser Saison die Kräfteverhältnisse?
Kromm: Wir müssen uns schon die Favoritenrolle zuschreiben, schließlich sind wir Tabellenerster und amtierender Deutscher Meister. Aber besser als 60:40 würde ich unsere Chancen nicht sehen, denn auch die Bühler haben ihren Play-off-Auftakt gegen eine gute Dürener Mannschaft sehr souverän gestalten können und scheinen momentan gut drauf zu sein.

Mit der Spitzenposition nach der Hauptrunde habt Ihr Euch für mögliche Play-off-Entscheidungsspiele den Heimvorteil gesichert. Wie wichtig ist dieser Vorteil, vor allem gegen einen heimstarken Gegner wie Bühl?
Kromm: Der Heimvorteil ist natürlich in den Play-offs sehr wichtig. Wir sind in den vergangen Jahren zu einer engen Einheit mit unserem Publikum in der Max-Schmeling-Halle verschmolzen und konnten zu Hause nur von ganz wenigen Teams besiegt werden. Das macht uns enorm stark.

Gibt es noch etwas, was Du den BR Volleys Fans für Sonntag mit auf den Weg geben möchtest?
Kromm: Kommt rechtzeitig zur Max-Schmeling-Halle, schaut Euch vor dem Match unbedingt unseren neuen „Urban Volley Court“ an und genießt mit uns einen tollen Tag, mit viel von dem, was uns Spannung, Spaß und Freude bringt: Volleyball!

 

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

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