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BR Volleys kooperieren mit NawaRo Straubing

Mo 01.09.2014

Die BERLIN RECYCLING Volleys und NawaRo Straubing werden ab der Saison 2014/2015 eng zusammenarbeiten. Das haben beide Vereine am Montag im VBL-Center in Berlin verkündet. Bei der Kooperation zwischen dem amtierenden Deutschen Meister der Männer und dem aktuellen Meister der 2. Bundesliga Süd Frauen geht es vor allem um einen intensiven Ideenaustausch.


2014-09-01

BR Volleys Manager Kaweh Niroomand, VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung, NawaRo Straubing Manager Heiko Koch (v.l.n.r.)
Foto: VBL


Die Arbeit der BR Volleys gilt in der Volleyballszene als vorbildlich. Zuletzt hat sich das Team dreimal in Folge den Deutschen Meistertitel geholt, aber auch abseits des Spielfeldes mit kreativen Ideen immer wieder für Aufsehen gesorgt. „Wie man weiß, liegt uns die Entwicklung des Volleyballsports in Deutschland sehr am Herzen“, sagt Kaweh Niroomand. „NawaRo Straubing ist ein Verein, der – wie wir auch – bereit ist, innovative und mutige Wege einzuschlagen. Wenn wir den Verein dabei begleiten und unterstützen können, machen wir das gerne“, so der BR Volleys Manager.

Matthias Klee, Leiter der BR Volleys Geschäftsstelle und verantwortlich für das Marketing des Hauptstadtclubs, begründet die Kooperation wie folgt: „In den letzten Jahren ist der sportliche und wirtschaftliche Abstand zwischen der 1. und 2. Bundesliga leider immer größer geworden. NawaRo Straubing ist ein gutes Beispiel dafür, wie man diesem Trend entgegentreten kann. Der Verein hat ein gutes Konzept und ein klares Ziel.“

Ein Thema der Partnerschaft zwischen den beiden Clubs soll beispielsweise die Organisation und Administration von Mitarbeitern sein. Darüber hinaus stehen die Bereiche Marketing, Sponsoring, Ticketing, Eventmanagement und Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund.

Das bestätigt Straubing-Manager Heiko Koch: „Wir glauben, dass Individualität wichtig ist. Wir glauben aber auch, dass Erfahrungen, die sich bewährt haben, nicht neu erfunden werden müssen. Das spart viel Zeit und schlicht oder ergreifend Geld. Mit den BR Volleys haben wir einen Club, der nicht nur sportlich erfolgreich ist, sondern auch modern und fortschrittlich. Speziell die Themen Eventinszenierung, Zuschauerbindung und Emotionalisierung werden in Berlin sehr gut beherrscht. Davon können wir profitieren.“

Klaus-Peter Jung, der Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, begrüßt die Kooperation zwischen beiden Teams. „Auf den ersten Blick ist es ungewöhnlich, dass sich der Deutsche Meister der Männer und ein Top-Team der 2. Frauen-Bundesliga Süd zu einer Kooperation entschließen. Für mich zeigt das jedoch eine Menge Weitsicht: Straubing könnte die Kluft, die zwischen der 1. und 2. Volleyball Bundesliga besteht, leichter schließen. Die BR Volleys unterstreichen hingegen, dass ihnen das Gesamtwohl der Sportart sehr am Herzen liegt“, so der 59-Jährige.

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

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