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Pokalduell der Erzrivalen

Mi 10.12.2014

Für das DVV-Pokal-Viertelfinale erwischten die BR Volleys das schwerste aller Lose und müssen nun am Donnerstag (11. Dez um 20.00 Uhr) auswärts bei ihrem stärksten Kontrahenten antreten. Während sich Berlin und Friedrichshafen in der letzten Saison erst im Finale in Halle/Westfalen gegenüber standen, treffen die Volleyball-Giganten nun bereits beim Kampf um den Halbfinaleinzug aufeinander.


2014-12-10

Das Pokalfinale 2014 zwischen Berlin und Friedrichshafen war ein echtes Volleyballspektakel.
Foto: Eckhard Herfet


„Natürlich hätten wir uns für das Viertelfinale eine leichtere Aufgabe gewünscht“, gibt BR Volleys Coach Mark Lebedew zu. „Aber es ist, wie es ist. Wir müssen die Situation jetzt annehmen und das Beste daraus machen.“

Das letzte Pokalduell mit Friedrichshafen im Endspiel 2014 ist den Berlinern noch lebhaft in Erinnerung: Vor einer fantastischen Kulisse von mehr als 10.000 Zuschauern lieferten sich die BR Volleys und der VfB im Gerry-Weber-Stadion ein packendes Fünf-Satz-Match, dessen Endphase kaum dramatischer hätte sein können. Nach einer 10:6-Führung im alles entscheidenden Tiebreak für die Berliner, riss die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu im letzten Moment das Ruder herum und feierte nach dem Matchball zum 15:12 bereits den 12. Pokaltitel der ruhmreichen Vereinsgeschichte. Für den Hauptstadtclub setzte sich damit der „Pokalfluch“ gegen Friedrichshafen fort, denn aus allen bisherigen Begegnungen in diesem Wettbewerb ging der VfB als Sieger hervor!

Das soll sich am Donnerstag möglichst ändern. „Für uns haben die Ergebnisse der Vergangenheit heute keine Bedeutung mehr. Vor uns liegt ein neues Spiel und das wollen wir gewinnen“, verkündet Coach Lebedew selbstbewusst.

Das letzte direkte Duell, am 02. November in der Bundesliga, gewann der VfB Friedrichshafen in der heimischen ZF-Arena trotz 0:2-Rückstands mit 3:2. In der aktuellen Tabelle liefern sich die beiden ewigen Rivalen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitzenposition. Weil beide Mannschaften mit je 27 von 30 möglichen Punkten gleichauf liegen und auch das Satzverhältnis mit 29:7 identisch ist, muss für die Platzierung als dritte Kategorie schon die Zahl der erzielten "kleinen Punkte", also der Ballquotient, herangezogen werden. Und dieser ist bei den Berlinern im Vergleich zu den Häflern derzeit um exakt 0,01 besser. „Ich erwarte auch diesmal ein Match auf Augenhöhe“, meint Mark Lebedew vor dem erneuten Aufeinandertreffen entsprechend und fügt hinzu: „Nur durch den Heimvorteil stehen die Chancen 51:49 für Friedrichshafen.“

Als ausschlaggebend für den Ausgang der morgigen Partie sieht der Australier dennoch vor allem eines: „In den letzten Jahren war es in unseren Duellen immer die Tagesform, die über Sieg und Niederlage entschieden hat. Es wird alles darauf ankommen, wie wir in den verschiedenen Situationen reagieren.“ Zwar erwartet der BR Volleys Coach am Donnerstag „einen hochmotivierten Spitzengegner“, nach den jüngsten Erfolgen gehen aber auch Lebedew und seine Schützlinge hoffnungsvoll in das Viertelfinale:  „Wir haben unser Spiel während der letzten drei Wochen stabilisiert und insbesondere der Sieg gegen Rzeszow hat uns viel Selbstbewusstsein gegeben. Wir fühlen uns bereit für die morgige Aufgabe.“

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