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Erstligist Dresden wird die Lizenz entzogen

Di 09.12.2014

Die Mannschaft von Cloud&Heat Volleys Dresden wird ab sofort nicht mehr in der Volleyball Bundesliga spielen. Das bestätigte die VBL am Dienstag in einer Pressemitteilung. Der VBL-Vorstand hat dem Verein die Lizenz für die 1. Bundesliga im Spieljahr 2014/15 entzogen und den sofortigen Vollzug angeordnet.


2014-12-09

Wahrscheinlich wird es das Bundesliga-Duell Berlin gegen Dresden vorerst nicht mehr geben.
Foto: Eckhard Herfet


Die Volleyball Club Dresden Spielbetriebs GmbH hatte am Donnerstag einen Antrag auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Am 6. Dezember 2014 trat das Bundesligateam nicht zum Auswärtsspiel in Düren an, obgleich es im Vorwege anderslautende Zusagen gab. In der Nacht von Montag auf Dienstag teilte der Vorstand vom VC Dresden e.V. der Volleyball Bundesliga schließlich mit, dass die Bemühungen auf eine Einigung zwischen Verein und Spielbetriebs GmbH gescheitert sind. Weiter heißt es in dem Schreiben des Vorstands: "Somit kam das angedachte Konzept zum Erhalt der 1. Volleyball Bundesliga in Dresden leider nicht zum Tragen."

Der Lizenzentzug ist mit einer Geldstrafe in Höhe von 32.000 Euro verbunden. Für das Nichtantreten in Düren wird eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verhängt. Dem VC Dresden wird ferner für die folgenden drei Spieljahre keine Lizenz für die 1. Bundesliga erteilt. Alle bisherigen Spiele von Cloud&Heat Volley Dresden werden annulliert. Das Team steht als erster Absteiger aus der 1. Liga fest. Weil der Lizenzentzug nach Abschluss aller Hinrundenspiele des Vereins erfolgte, kann Dresden in der kommenden Spielzeit eine Lizenz in der 2. Bundesliga beantragen.

"Im Sinne der Spieler, des Trainers und vieler unermüdlicher Helfer hatten wir gehofft, dass der Vorstand keinen Lizenzentzug aussprechen muss. Die Ordnungen und der Anspruch an einen professionellen Bundesligaspielbetrieb lassen aber keine andere Entscheidung zu. Die Mitteilung des VC Dresden an die Volleyball Bundesliga am frühen Morgen hat dies schließlich untermauert", beurteilt Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, die Situation. Klar ist auch, dass das ursprünglich für Mittwoch geplante Viertelfinalspiel im DVV-Pokal zwischen Dresden und der SVG Lüneburg somit nicht stattfinden wird.

Der VC Dresden kann gegen die Entscheidung des VBL-Vorstands binnen drei Tagen Rechtsmittel einlegen. Sollte der Verein darauf verzichten, entfällt auch das BR Volleys Heimspiel am 21. Dezember 2014 in der Berliner Max-Schmeling-Halle!

Quelle: VBL-Presseservice

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