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Noch 4 Tage: Das Fieber steigt

Mi 21.10.2015

Am Freitag, 23. Okt startet die Volleyball Bundesliga in die Spielzeit 2015/16. Bei der Saisoneröffnung in Frankfurt können sich die Fans auf die Partie United Volleys RheinMain gegen VfB Friedrichshafen freuen (live ab 19.30 Uhr bei Sportdeutschland.TV). Auch bei den BR Volleys läuft der Countdown. Für die Berliner geht es am Sonntag (25. Okt um 16.00 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle um die ersten Punkte.


2015-10-21

Foto: Eckhard Herfet


Viele Experten erwarten in dieser Saison erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Titelverteidiger vom Bodensee und dem Vize-Meister BR Volleys, doch auch die anderen Teams haben aufgerüstet. Neben einer ausführlichen Saisonvorschau aller elf Vereine verraten die jeweiligen Trainer, wen sie in der neuen Spielzeit ganz oben sehen.

Die Teams und die Tipps der Trainer im Überblick:

Berlin Recycling Volleys
Die BR Volleys gehören in der Saison 2015/2016 zu den Teams, die wieder ganz oben mitspielen wollen. Nachdem die Berliner den Titel dreimal in Folge in die Hauptstadt geholt hatten, machte zuletzt Dauerrivale VfB Friedrichshafen das Rennen. Mit dem Italiener Roberto Serniotti hat man einen neuen Chefcoach an die Spree geholt. Er tritt die Nachfolge von Mark Lebedew an. Darüber hinaus gibt es mit dem Mittelblocker Nicolas Le Goff und Außenangreifer Paul Lotmaninteressante Verstärkungen. „Es wird nicht einfach sein, aber natürlich wollen wir den Meistertitel nach Berlin zurückholen“, kündigt Manager Kaweh Niroomand an. Nach dem riesigen Erfolg des Champions League Final Four im März 2015 hat er mit seinem Team im Sommer die Vision „BR Volleys 2020“ entwickelt. Diese beinhaltet nicht nur das Ziel der Meisterschaft, sondern auch die Idee, sich als europäischer Top-Klub zu etablieren.
Trainer Roberto Serniotti: „Der VfB Friedrichhafen ist für mich in der Favoritenrolle, denn sie sind der Titelverteidiger. Wir sind in der Rolle des Herausforderers und wollen ihnen Paroli bieten. Ob der VfB am Ende tatsächlich ganz oben steht, weiß ich nicht. Wir wollen und werden ihnen auch in diesem Jahr einen spannenden Fight liefern. Wer dann das bessere Ende für sich hat, wird sich zeigen.“

CV Mitteldeutschland
Bei den Pirates vom CV Mitteldeutschland gibt es eine Reihe von neuen Namen zu vermelden. Mit Ausnahme von Artur Bartosz Augustyn und Marcin Brzezinski hat sich der Kader komplett verändert. Zudem gibt es wichtige Ergänzungen im Trainerstab: Mircea Dudas agiert zukünftig als Co-Trainer von Chef-Coach Ulf Quell. „Wichtig ist für uns, dass wir guten Volleyballsport zeigen. Wir wollen uns möglichst nach Abschluss der Hauptrunde in der oberen Tabellenhälfte und damit direkt in den Playoffs wiederfinden“, gibt Quell die Devise für die neue Saison vor. Auf welchem Platz das Team am Ende stehen wird, ist allerdings schwer zu sagen. Tatsache ist, dass die erfahrenen wie auch jungen Spieler aufgrund des guten Teamgeistes etwas erreichen wollen.
Trainer Ulf Quell: „Friedrichshafen oder Berlin, zwischen diesen Teams entscheidet sich die Meisterschaft. Beide haben die notwendige spielerische Qualität, um den Titel zu holen.“

Netzhoppers KW-Bestensee
Für die Netzhoppers steht in der neuen Saison zunächst einmal der Klassenerhalt im Vordergrund. Das Team lebt von seiner taktischen Disziplin und seinem schnellen, leidenschaftlichen Spiel. Der Erstligist gehört mit einem Altersdurchschnitt von 25 Jahren zu den jüngeren Teams der Volleyball Bundesliga. Aber auch neben dem Spielfeld hat sich bei den Netzhoppers KW-Bestensee eine Menge getan. Die Volleyball-Leidenschaft soll durch eine neue Markenidentität und ein überarbeitetes Logo noch besser transportiert werden. Der Slogan des Teams aus dem Bundesland Brandenburg: „Netzhoppers. Weil wir Volleyball Leben.“ Dafür steht auch der frühere Bundesligaspieler Arvid Kinder, der zukünftig in der Geschäftsführung der Ballsport-Liga GmbH angesiedelt ist.
Trainer Mirko Culic: „Berlin und Friedrichshafen sind die Favoriten. Beide Teams spielen seit Jahren in der Champions League, haben einen individuell stark besetzten Kader und ein professionelles Umfeld, das zu den besten in Europa gehört.“

SVG Lüneburg
Die SVG Lüneburg ist in der vergangenen Saison die Sensations-Mannschaft des deutschen Volleyballs gewesen. Als Aufsteiger in die 1. Liga gelang den Niedersachsen direkt der Sprung ins Meisterschafts-Halbfinale. Und im DVV-Pokal stand das Team von Trainer Stefan Hübner sogar gegen den VfB Friedrichshafen im Finale. Jetzt geht es darum, den Schwung aus der vergangenen mit in die neue Spielzeit zu nehmen. Dabei setzt Lüneburg auf mannschaftliche Geschlossenheit und familiäre Atmosphäre. Der Großteil der Mannschaft hat in der vergangenen Saison bereits zusammengespielt und besteht aus Gewinnertypen. Die meisten Spieler waren schon zur Jugend- und Collegezeit sehr erfolgreich. Ergänzt mit Zuspieler Adam Kocian sowie den Kanadiern Nick del Bianco und Steven Marshall will die SVG dem Publikum auch in der neuen Saison spannende Spiele bieten.
Trainer Stefan Hübner: „Favoriten sind für mich der VFB Friedrichshafen und die Berlin Recycling Volleys. Mit leichten Vorteilen sehe ich hier jedoch die Mannschaft vom Bodensee. Ich denke, dass Friedrichshafen momentan in der Breite doch etwas besser aufgestellt ist als der Hauptstadtclub.“

SWD powervolleys Düren
Die Verantwortlichen in Düren haben sich zum Ziel gesetzt, noch stärker aufzutrumpfen. Das soll vor allem gegen starke Teams geschehen. Dies dürfte für den Meisterschafts-Halbfinalisten der Vorsaison aber nicht so einfach werden. Schließlich ist das Team sehr jung und braucht Wettkämpfe auf hohem Niveau, um sich steigern zu können. Schwer ist auch die Dreifachbelastung: Bundesliga, DVV- und CEV-Pokal. Aber mit den neuen Zuspielern Matthew West und ShiboYu sowie dem jungen Chef-Coach Anton Brams meint man, das richtige Personal für die Zukunft gefunden zu haben. Dürens sportlicher Leiter Goswin Caro glaubt, die Volleyball Bundesliga sei stärker geworden: „Wir müssen vermutlich noch viel härter darum kämpfen, es wieder in das Halbfinale zu schaffen. Die Playoffs direkt zu erreichen, ist unser Primärziel.“
Trainer Anton Brams: „Die Favoriten sind Berlin und Friedrichshafen. Da reicht schon ein Blick auf das Spielermaterial, um das zu wissen.“

GCDW TSV Herrsching
Der GeilsteClubderWelt hat die Fachwelt schon vor Saisonbeginn in großes Staunen versetzt. Denn mit Ferdinand Tille (Libero), Patrick Steuerwald (Zuspieler), Phillip Trenkler (Außenangreifer) und Peter Ondrovic (Mittelbock) ist es Herrsching gelungen, gefragte Spieler für die kommende Saison zu verpflichten. Das soll an den größten GCDW-Tugenden - mannschaftliche Geschlossenheit, Teamspirit und jede Menge Spaß am Volleyball - nichts ändern. „Wir sind ja eigentlich noch Neuling, mit unserem zweiten Jahr in der 1. Bundesliga. Insofern ist das primäre Ziel auf jeden Fall auch dieses Mal der Klassenerhalt“, sagt Trainer Max Hauser. „Ansonsten versuchen wir einfach, unseren Weg zu gehen und einen guten Job zu machen. Am Ende der Saison wird dann abgerechnet.“ Die Verantwortlichen in Herrsching haben für die neue Saison ein „Lederhosentrikot“ auf den Markt gebracht. Die GCDW-Volleyballer können es gar nicht mehr abwarten, erstmals in der Bundesliga mit dem neuen Dress aufzulaufen.
Trainer Max Hauser: „Die Berlin Recycling Volleys stehen am Ende oben. Ich denke, Berlin hat sich trotz des Umbruchs sehr gut verstärkt. Nach einem Jahr ohne Titel werden sie jetzt natürlich alles tun, um die Meisterschaft wieder in die Hauptstadt zu holen. Zudem haben sie vermutlich die Hauptstadt-Fans nach dem phänomenalen Champions League Final Four noch mehr im Rücken. Also nach meinem Bauchgefühl wird es Berlin dieses Jahr wieder reißen.“

TV Ingersoll Bühl
Die Bisons haben drei Neuzugänge aus den USA zu vermelden, die im Team von Trainer Ruben Wolochin wichtige Rollen einnehmen sollen. Daniel Joseph Tublin (22), Graham McIIvaine (22) und Peter James Russell (23) könnten sich zu wichtigen Stützen der Mannschaft entwickeln. „Uns wird die ‚jugendliche Frische‘ auszeichnen. Die Jungs sind alle unbekümmert und dennoch sehr talentiert“, weiß der stellvertretende Teammanager Luciano Lago. Die besondere Stärke der Bühler soll, wie schon so oft, der große Zusammenhalt werden. Das ist schon jetzt bei den neuen Spielern aus den USA zu erkennen. Alle wurden sehr gut ins „Bühler System“ integriert. Deshalb macht sich das Team Hoffnungen, eine gute Saison zu spielen. „Unser offizielles Ziel sind mindestens die Playoffs“, gibt Lago an.
Trainer Ruben Wolochin: „Die Favoriten sind Friedrichshafen und Berlin. Sie verfügen einfach über das höchste Budget.“

TV Rottenburg
Mit viel Optimismus geht der TV Rottenburg in die neue Saison. „Unser Traum ist es, ein Halbfinale zu erreichen. Unser Ziel ist es, alles genau dafür zu tun, dass dieser Traum in Erfüllung geht“, sagt Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Mit Moritz Karlitzek kommt aus Coburg ein Mann, der das Erreichen dieses Zieles durchaus forcieren kann. Immerhin wurde er in der vergangenen Saison vom Volleyball-Magazin zum „Aufsteiger des Jahres“ gewählt. Felix Orthmann und Johannes Schief sind ebenfalls neu an Bord. Zusammen mit ihren Teamkollegen werden sie sich auch in der Saison 2015/16 in der Paul Horn-Arena in Tübingen präsentieren, die 3.000 Zuschauern Platz bietet.
Hans Peter Müller-Angstenberger: „Friedrichshafen oder Berlin – die Frage nach dem nächsten Meister ist aktuell nicht exakt zu beantworten, da die beiden Teams, die es betrifft, sich so stark verändert haben. Derjenige, der von den beiden Teams über die Einzelspieler hinaus die beste Mannschaft formt, wird das Rennen machen.“

United Volleys RheinMain
Die United Volleys wollen mit einer spannenden Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern die Rhein-Main-Region begeistern. Die Fans in der Frankfurter Fraport Arena sollen sich über mitreißende Sport-Events und eine couragierte Mannschaft freuen, die um jeden Punkt kämpft. Dafür sollen zahlreiche Neuzugänge beim Erstliga-Aufsteiger sorgen. Die bekanntesten sind Christian Dünnes (vorher BR Volleys) und der aktuelle Nationalspieler Jan Zimmermann (zuvor VfB Friedrichshafen). Auch Moritz Reichert, Lukas Bauer, Jannis Hopt, Georg Escher, Florian Ringseis, Bryan Fraser und Jan Klobucar sind neu im Team von Trainer Michael Warm. Direkt aus der Region sind die Youngster Peter und Georg Wolf (Rüsselsheim, Salmünster), Stefan Thiel (Kriftel) und Tobias Krick (Mainz) mit dabei. Zusammengefasst: Alles ist neu! „Für uns steht zunächst der Klassenerhalt im Vordergrund“, gibt Manager Henning Wegter deshalb als Ziel aus. „Wenn wir den erreicht haben, können wir uns neue Ziele setzen.“
Trainer Michael Warm: „Die BR Volleys sind mein Top-Favorit auf den Titelgewinn. Berlin hat die größte Halle und einen erfahrenen Spielerkader.“

VSG Coburg/Grub
Gleich elf Neuzugänge gibt es bei der VSG Coburg/Grub. Da ist es schwer, sich große Ziele zu setzen. Die namhaftesten Verstärkungen sind wohl der israelische Nationalzuspieler Arien Katzenelson, Diagonalspieler Lubos Kostolani und Leonhard Tille. Das Coburger Team gilt als jung und hungrig. Die Motivation der VSG-Volleyballer ist riesig, dafür sorgt der frühere Spieler Itamar Stein als Trainer. „Das Saisonziel ist, wie in den Vorjahren, die Playoffs zu erreichen“, sagt der PR-Verantwortliche André Dehler. Bei den Männern aus dem bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken habe sich auch neben dem Spielfeld etwas getan. „Mit Jürgen Teuber gibt es seit Juni 2015 einen neuen Geschäftsführer. Neuerhauptamtlicher Jugendleiter ist René Michael, der die Zusammenarbeit mit den Schulen intensivieren soll“, so Dehler.
Trainer Itamar Stein: „Der VfB Friedrichshafen wird Meister. Das Team vom Bodensee ist im Gegensatz zu den BR Volleys besser eingespielt. Das wird am Ende der entscheidende Vorteil sein.“

VfB Friedrichshafen
Was war das für eine Saison 2014/15! Die Zahl 13 hat dem VfB Friedrichshafen so richtig Glück gebracht. Zum 13. Mal Deutscher Meister, zum 13. Mal Pokalsieger – was will der Volleyballfan vom Bodensee mehr? Doch ausgerechnet nach dem Gewinn des Doubles haben einige Spieler das Team von Starcoach Stelian Moculescu verlassen. Mit Marc Anthony Honoré, Luke Perry, Björn Andrae, Luis Fernando JoventinoVenceslau, Tomas Kocian und anderen hochkarätigen Volleyballern hat der VfB diese Abgänge aber scheinbar kompensiert. Entsprechend selbstbewusst geht der Titelverteidiger in die kommende Saison. Nach den Zielen gefragt, antwortet Sebastian Schmidt, der Geschäftsführer der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH: „Ein nationaler Titel, wenn möglich auch die Verteidigung beider Titel sowie das Überstehen der Vorrunde in der Champions League.“ Der Wille, erneut das Double aus Meisterschaft und Pokal zu holen, ist auf alle Fälle vorhanden.
Trainer Stelian Moculescu: „Wer Meister wird, darüber können wir sehr gerne im Mai reden. Bis dahin werden wir alles daran setzen, ins Finale zu kommen.“

Quelle: Volleyball Bundesliga

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