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Mit Schott in Ottawa: DVV-Männer starten in die VNL

Mit vier hochkarätigen Gegnern startet die deutsche Nationalmannschaft ab Donnerstag (11. Jun) in die Volleyball Nations League 2026. In Ottawa trifft die DVV-Auswahl auf Gastgeber Kanada sowie mit Italien, den USA und Frankreich auf drei Mannschaften aus den Top Fünf der Weltrangliste. Für die erste Turnierwoche hat Bundestrainer Massimo Botti 14 Spieler nominiert, darunter aus dem aktuellen BR Volleys Kader Ruben Schott. Livestreams gibt es beim ZDF und bei volleyballworld.tv.
Nach mehreren intensiven Vorbereitungswochen in Kienbaum und dem erfolgreichen Test gegen Olympiasieger Frankreich reist die Mannschaft mit viel Motivation und Zuversicht nach Nordamerika. Seit Mitte Mai arbeiten die DVV-Männer erstmals unter der Leitung von Bundestrainer Massimo Botti zusammen. Für den Italiener standen in den vergangenen Wochen vor allem das Kennenlernen der Mannschaft und die Entwicklung einer gemeinsamen Identität im Fokus. „Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Die Spieler arbeiten gerne zusammen und verbringen auch außerhalb des Feldes gerne Zeit miteinander. Das ist die Grundlage, um eine Identität als Team zu entwickeln“, sagt Botti. Gleichzeitig betont der neue Bundestrainer, dass die gemeinsame Zeit bislang noch begrenzt gewesen sei: „Wir hatten nicht viel Zeit zur Vorbereitung, aber das gilt für alle Nationalteams. Deshalb wollen wir die ersten Spiele nutzen, um unser Niveau mit den besten Mannschaften der Welt zu vergleichen und den Abstand Schritt für Schritt zu verkleinern.“

Die Nationalmannschaft kommt nach Potsdam!
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Die Vorbereitung in Kienbaum stand vor allem im Zeichen der Integration des neuen Spielsystems. „Der größte Schwerpunkt war zunächst, die Ideen des Trainers zu verstehen – im Block, in der Abwehr, in der Blocksicherung und im Angriff“, erklärt der Ex-Berliner und Außenangreifer Moritz Reichert. „Gleichzeitig versuchen wir, unsere Identität als Team aufzubauen. Im Länderspiel gegen Frankreich hat man schon gesehen, dass die Atmosphäre auf dem Feld und innerhalb der Mannschaft sehr gut war. Wenn Einsatz, Energie und die richtige Einstellung stimmen, ist das eine gute Basis für alles Weitere.“ Der 4:1-Erfolg gegen Frankreich Ende Mai in Neu-Ulm sorgte für zusätzlichen Rückenwind. Reichert ordnet den Sieg jedoch realistisch ein: „Man darf das Ergebnis nicht überbewerten, aber es hat uns gezeigt, wo wir aktuell stehen und was bereits gut funktioniert. Vor allem gibt es uns ein positives Gefühl für die erste VNL-Woche.“
In Ottawa wartet direkt zum Auftakt ein anspruchsvolles Programm. Neben Gastgeber Kanada trifft Deutschland auf drei Mannschaften aus den Top fünf der Weltrangliste. Für Zimmermann ist die Richtung dennoch klar: „Unsere Ansprüche sind hoch. Wir wollen wieder einen Schritt nach vorne machen, an den Top Ten der Welt dranbleiben und unserem Traum von Olympia näherkommen. Die erste Woche wird extrem anspruchsvoll, aber wir sind optimistisch nach Ottawa gereist.“
Mit dabei ist BR Volleys Kapitän Ruben Schott, der nach einer harten Saison erst einmal als Libero vorgesehen ist, um sich körperlich in eine gute Verfassung zu bringen. Bundesliga-MVP Florian Krage-Brewitz legt in der ersten Woche aus privaten Gründen noch eine Pause an. Der freie Platz im Mittelblock ging für die Ottawa-Reise nicht an den Neu-Berliner Louis Kunstmann, der sich aber Hoffnung auf weitere Einsatzchancen im Sommer machen kann.
Spielplan VNL Woche 1
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Donnerstag, 11. Juni, 1.30 Uhr (MEZ) |
Deutschland vs. Kanada |
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Donnerstag, 11. Juni, 22.00 Uhr (MEZ) |
Deutschland vs. Italien |
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Freitag, 12. Juni, 22.00 Uhr (MEZ) |
Deutschland vs. USA |
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Sonntag, 14. Juni, 17.00 Uhr (MEZ) |
Deutschland vs. Frankreich |
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Kader VNL Woche 1
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Nummer |
Name |
Position |
|---|---|---|
|
17 |
Jan Zimmermann |
Zuspiel |
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24 |
Eric Burggräf |
Zuspiel |
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2 |
Leonard Graven |
Libera |
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13 |
Ruben Schott |
Libera |
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22 |
Tobias Brand |
Außenangriff |
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66 |
Erik Röhrs |
Außenangriff |
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16 |
Tim Peter |
Außenangriff |
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32 |
Theo Mohwinkel |
Außenangriff |
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5 |
Moritz Reichert |
Außenangriff |
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8 |
Filip John |
Diagonalangriff |
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31 |
Yann Böhme |
Diagonalangriff |
|
33 |
Simon Torwie |
Mittelblock |
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21 |
Tobias Krick |
Mittelblock |
|
7 |
Joscha Kunstmann |
Mittelblock |
Quelle: DVV











