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In der Königklasse gefordert

Mi 21.12.2016
Bevor es für die BR Volleys in die wohlverdiente Weihnachtspause geht, hat die Mannschaft von Trainer Roberto Serniotti noch ein immens wichtiges und schwieriges Match vor der Brust. Wenn die Berliner am Donnerstag (22. Dez um 18.00 Uhr) in der Champions League beim polnischen Topteam Asseco Resovia Rzeszow antreten, treffen die Sieger des ersten Spieltags der Gruppe B aufeinander. Es werden also die nächsten „Bigpoints“ verteilt.

2016-12-21

Foto: Eckhard Herfet


Der polnische Spitzenclub ist wieder mit großen Ambitionen in die Königsklassen-Saison gestartet: Nach der Final-Niederlage 2015 und dem Halbfinal-Aus 2016 will der siebenmalige Polnische Meister nun erneut nach der europäischen Krone greifen. Beim Auftaktmatch tat sich das favorisierte Team von Coach Andrzej Kowal bei Dukla Liberec jedoch überraschend schwer: Nach zwei deutlichen Satzgewinnen (25:14, 25:16) hatte die Mannschaft um Kapitän Jochen Schöps in den darauffolgenden Durchgängen das Nachsehen (21:25, 23:25) und verbuchte erst im hochspannenden Tie-Break das bessere Ende für sich (17:15). In der starken Plus-Liga liegt der Vizemeister von 2016 aktuell auf dem dritten Platz, wobei die ersten vier Teams nur ein Sieg trennt. Erst am Wochenende bewies Resovia seine Formstärke und feierte gegen Titelverteidiger Zaksa Kedzierzyn-Kozle einen wichtigen und demzufolge vielumjubelten 3:2-Erfolg.

Wie schon beim CL-Auftakt gegen Cucine Lube Civitanova treffen die BR Volleys also auf ein internationales Spitzenteam, das mit Topstars wie Außenangreifer Marko Ivovic (amtierender Weltliga-Sieger mit Serbien) und Diagonalangreifer Gavin Schmitt (Olympia-Teilnehmer für Kanada) namhaft besetzt ist. Neben Schmitt stehen mit Frederic Winters und John Gordon Perrin noch zwei weitere Kanadier im Kader der Polen. Perrin schickte auch gleich eine Kampfansage nach Berlin: „Am Donnerstag spielen wir gegen unsere Landsmänner Steven Marshall und Graham Vigrass. Ich glaube, ich werde sie zerstören“, so der Außenangreifer mit einem Augenzwinkern. Aber auch einheimische Hochkaräter wie Piotr Nowakowski und Bartlomiej Lemanski – die beiden gelten als das stärkste Mittelblocker-Duo der polnischen Liga – tragen das Resovia-Trikot.

Für beide Vereine ist es nicht das erste direkte Duell in der Königsklasse, bereits vor zwei Jahren traf man in der Gruppenphase aufeinander. Damals zeigten die Hauptstädter in Rzeszow eine bärenstarke Leistung und gewannen fast schon sensationell mit 3:0. Nur zwei Wochen später schlugen die Polen allerdings zurück und revanchierten sich in der Max-Schmeling-Halle per 3:2-Auswärtssieg für die überraschende Niederlage. Die Berliner wissen also, wie man in der stimmungsvollen Hala Podpromie besteht. BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand warnt trotzdem vor der Atmosphäre dort: "Es ist ohne Zweifel eine der lautesten Kulissen in Europa. Wir müssen die nötige Ruhe bewahren und den Fokus voll auf uns und unser Spiel richten. Dann ist vielleicht etwas möglich."

Nach dem Traumstart gegen Civitanova möchten Kapitän Robert Kromm und sein Team nun bestenfalls in Polen nachlegen und sich mit den nächsten CL-Punkten selbst das beste Weihnachtsgeschenk machen. Die jüngste Bundesliga-Heimniederlage gegen Friedrichshafen beendete zwar die Siegesserie der Berliner, sollte das Selbstvertrauen jedoch nicht mindern, denn über weite Strecken zeigte man gegen den Rekordmeister eine ansprechende Leistung. "Ich glaube nicht, dass uns dieses Ergebnis geschwächt hat, ganz im Gegenteil. Es hat unsere Sinne geschärft. Natürlich treffen wir morgen auf das nächste europäische Topteam, aber wie man gegen solche Gegner spielen muss, haben wir gegen die Italiener gezeigt – mit Mut und Leidenschaft. Wenn wir dort einen Punkt entführen, können wir zufrieden sein", so Manager Niroomand.

 

Der FIVB Beach Grand Slam im amerikanischen Long Beach findet an diesem Wochenende ohne BR Volleys Akteur Sebastian Fuchs statt. Beim geplanten Abflug in Düsseldorf wurde dem Berliner aufgrund fehlenden Visums die Weiterreise verweigert. Der Grund hierfür ist so skurril wie ärgerlich.

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