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Reaktion gefordert

Di 17.01.2017
Den BR Volleys bleibt kaum Zeit, sich allzu lange mit der jüngsten Bundesliga-Niederlage in Lüneburg aufzuhalten. Bevor es am Sonntag in der heimischen Max-Schmeling-Halle zum traditionellen Derby gegen die Netzhoppers SolWo Königspark kommt, steht am Mittwoch (18. Januar um 18.00 Uhr) ein richtungsweisendes Champions-League-Match an: Beim Tschechischen Meister Dukla Liberec wollen die Hauptstädter eine Reaktion auf die Leistung vom letzten Wochenende zeigen, wissen aber auch, dass sie vor der nächsten großen Auswärtsaufgabe stehen.

2017-01-17

Foto: Eckhard Herfet


Schon das Topteam aus Rzeszow (POL) musste zum Auftakt der Königsklasse schmerzhaft spüren, dass auch mit dem vermeintlichen Außenseiter der Gruppe B zu rechnen ist: In der Home Credit Arena, dem Eishockey-Stadion von Liberec, musste sich das Heimteam erst nach einem hart umkämpften Tiebreak 2:3 geschlagen geben. Überragende Akteure auf Seiten der Tschechen waren damals Adrian Patucha und Libor Leikep, die der Hauptstadtclub auch für das Duell am Mittwoch auf der Rechnung haben sollte. Außenangreifer Patucha ist aktuell Topscorer seines Teams, Mittelblocker Leikep überzeugt vor allem mit enormer Präsenz am Netz. Wie man den 16-fachen tschechischen Titelträger bezwingen kann, zeigte am zweiten CL-Spieltag kurz vor Weihnachten das Team von Civitanova (ITA), das die Gäste durch permanenten Aufschlagdruck überhaupt nicht ins Spiel kommen ließ und klar mit 3:0 gewann.

Das Management von Dukla setzte bei der Zusammenstellung des Kaders vor allem auf Erfahrung. So betrug das Durchschnittsalter der Startformation, die Trainer Michal Nekola ins Match gegen Civitanova schickte, 31.33 Jahre. Diese Strategie brachte in den nationalen Wettbewerben bisher Erfolg: Im tschechischen Pokal steht der 7-malige Cupgewinner im Viertelfinale und in der heimischen Extra-Liga rangiert die Mannschaft um den 38-jährigen Kapitän Ales Spravka – genauso wie die BR Volleys in der Bundesliga – aktuell auf dem dritten Platz. Nach sechs Siegen in Folge setzte es dort jedoch zuletzt eine überraschende Niederlage gegen den Tabellenzehnten aus Prag.

Coach Nekola will daher gegen Berlin weniger an die jüngste Leistung, sondern vielmehr an den CL-Auftritt gegen Rzeszow anknüpfen: „Alle Spieler sind fit und heiß auf das Match gegen die BR Volleys. Wir werden alles für unsere nächsten Punkte in der Gruppe tun. Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns wieder viele Fans unterstützen und für die großartige Stimmung sorgen werden, die uns gegen Resovia enorm geholfen hat“, so der Dukla-Trainer.

Auch die BR Volleys erwischten zuletzt in der nationalen Liga einen rabenschwarzen Tag und konnten gegen die SVG Lüneburg zu keiner Phase ihr Spiel aufziehen, deshalb fordert Cheftrainer Roberto Serniotti morgen eine Reaktion von seiner Mannschaft: "Liberec ist zuhause ein gefährlicher Gegner. Uns erwartet also eine ähnliche Situation wie am Wochenende. Dort wussten wir eigentlich, was uns bevorsteht, waren aber dennoch nicht bereit. Wir müssen unsere Herangehensweise ändern, vom ersten Ballwechsel an hellwach sein und dem Druck standhalten." Mit einem Erfolgserlebnis in Liberec könnten die Hauptstädter einen wichtigen Schritt in Richtung Playoff-12 gehen, wie der Italiener weiß: "Es ist gut, dass wir gleich vor der nächsten schwierigen Aufgabe stehen. Dukla hat gegen Resovia eindrucksvoll bewiesen, dass die Mannschaft auf internationalem Topniveau spielen kann. Für uns ist das Match eine große Chance, die wir unbedingt nutzen wollen!"

 

Der FIVB Beach Grand Slam im amerikanischen Long Beach findet an diesem Wochenende ohne BR Volleys Akteur Sebastian Fuchs statt. Beim geplanten Abflug in Düsseldorf wurde dem Berliner aufgrund fehlenden Visums die Weiterreise verweigert. Der Grund hierfür ist so skurril wie ärgerlich.

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