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BR Volleys unterliegen in dramatischem Finale

So 29.01.2017
Die Berlin Recycling Volleys haben die Gelegenheit verpasst, erstmals in ihrer Vereinsgeschichte den DVV-Pokal zu verteidigen. Vor der Kulisse von 10.143 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena unterlagen die Hauptstädter dem VfB Friedrichshafen mit 1:3 (31:33, 21:25, 27:25, 28:30). Das Team von Coach Roberto Serniotti stemmte sich vehement gegen die Niederlage und wehrte sogar sieben Matchbälle ab, musste aber letztendlich nach einem dramatischen Endspiel den Häflern beim Jubeln zuschauen.

2017-01-29

Foto: Sebastian Wells


Coach Serniotti schenkte für das Finale neben Kapitän Robert Kromm, Tsimafei Zhukouski, Steven Marshall, Graham Vigrass, Felix Fischer, Paul Carroll sowie Luke Perry das Vertrauen. Es entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Match. 23:23 hieß es im ersten Durchgang, dann sicherte sich Friedrichshafen mit 24:23 den ersten Satzball. Doch die BR Volleys glichen aus und lagen plötzlich sogar selbst 25:24 vorn. Zahlreiche Satzbälle auf beiden Seiten später sorgte Tomas Kocian mit seinen starken Aufschlägen für das 31:33 aus Berliner Sicht und den ersten Satzgewinn für die Volleyballer vom Bodensee. Robert Kromm und Co zeigten sich zunächst unbeeindruckt. Allerdings ging es im zweiten Durchgang mit 7:8 und 15:16 für den VfB in die technischen Auszeiten. Dabei spielte sich vor allem Armin Mustedanovic als zuverlässiger Punktesammler in den Vordergrund. Nachdem sich lange Zeit keines der beiden Teams absetzen konnte, war Friedrichshafen in der Endphase erneut nervenstärker und entschied auch den zweiten Satz 21:25 für sich.

In dritten Abschnitt meldeten sich die BR Volleys zurück. Mit 8:3 erspielte sich der Pokalsieger des Vorjahres einen recht komfortablen Punktevorteil. Die Angriffe von Carroll, Kromm und Marshall hatten jetzt die nötige Durchschlagskraft. Zwar büßten die Berliner den Vorsprung gegen Satzende wieder ein, aber Kapitän Kromm erlöste die 350 lautstarken Fans im orangen Block zum 27:25. Nachdem die Hauptstädter auch im vierten Durchgang zunächst Vorteile hatte, war der VfB Friedrichshafen im entscheidenden Moment wieder zur Stelle. Außenangreifer Mustedanovic erzielte per Block das 17:18. Nun zog der Rekordpokalsieger vom Bodensee davon und der Titelverteidiger stand bei 21:24 mit dem Rücken zur Wand. In einer vor Spannung knisternden Schlussphase nutze der VfB seinen achten Matchball zum 28:30.

BR Volleys Cheftrainer Serniotti haderte nach dem Spiel mit den vergebenen Möglichkeiten: „Es war wieder sehr knapp zwischen Friedrichshafen und uns. Wir haben – wie schon in der Liga – unsere Möglichkeiten nicht genutzt. Der VfB war in den entscheidenden Phasen besser.“ Ähnlich sah es auch Kapitän Kromm: „Es war ein Spiel auf des Messers Schneide. Wir haben gekämpft, aber Friedrichshafen ist immer ruhig geblieben. Wir müssen sehen, dass wir unseren Killerinstinkt in der entscheidenden Phase wiederfinden.“ VfB-Coach Heynen zeigte nach dem 14. Pokalsieg für die Häfler Humor: „Ich schlage vor, dass wir die Sätze zukünftig immer bis 30 Punkte spielen, denn da sind wir gut, wir spielen gerne lange. Die Mannschaft, die besser mit dem Druck am Ende umgehen konnte, hat heute gewonnen.“

Während der VfB Friedrichshafen schon morgen zum Champions-League-Spiel nach Kasan reist, bleiben den BR Volleys zwei Tage mehr, um sich auf ihr Duell mit Dukla Liberec vorzubereiten (02. Feb um 19.30 Uhr).

 

Der FIVB Beach Grand Slam im amerikanischen Long Beach findet an diesem Wochenende ohne BR Volleys Akteur Sebastian Fuchs statt. Beim geplanten Abflug in Düsseldorf wurde dem Berliner aufgrund fehlenden Visums die Weiterreise verweigert. Der Grund hierfür ist so skurril wie ärgerlich.

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