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10 Jahre | 10 Stories: Tomas Kmets Gänsehaut-Spiel

Mo 29.10.2018
Gemeinsam mit den Fans große Volleyballfeste feiern und dabei auch in Erinnerungen schwelgen – das wollen die BR Volleys im Zuge des Jubiläums „10 Jahre Volleyballtempel“. Das erste Heimspiel-Highlight setzten mehr als 7.000 Zuschauer bereits beim Auftaktmatch gegen Düren und heute in einer Woche (31. Okt um 19.30 Uhr) soll gegen die WWK Volleys Herrsching unter den Augen von Ex-Mittelblocker Tomas Kmet das nächste folgen. Der Triplesieger von 2016 kommt zur #HalloweenParty nach Berlin und erinnert sich in unserer neuen Rubrik „10 Jahre | 10 Stories“ an seine schönsten Momente mit dem hauptstadtclub.

2018-10-24

Foto: Eckhard Herfet


In fünf Jahren hast Du nicht nur sechs Titel mit den BR Volleys gewonnen, sondern auch viele große Matches miterlebt. Welches Spiel bleibt Dir bis heute ganz besonders im Gedächtnis?
Tomas Kmet: Bei dieser Frage ist es wirklich ganz schwer, sich zu entscheiden. Rückblickend war es vielleicht das Playoff-Halbfinale gegen Friedrichshafen am 01. April 2012. Der VfB hatte zuvor sieben Mal in Serie die Meisterschaft gewonnen und quasi den Nimbus der „Unbesiegbaren“, wenn es drauf ankommt. Wir führten in der Serie schon mit 2:1 und ich hatte während des gesamten Spiels eine Gänsehaut. Vom ersten Punkt an lag etwas Großes in der Luft. An diesem Tag haben wir die Dominanz des VfB durchbrochen und sind mit einem 3:1-Sieg ins Finale eingezogen. Ich glaube, dieser Erfolg war für den Club bis heute richtungsweisend.

Erinnerst Du Dich noch an Deinen ersten Auftritt im Volleyballtempel?
Kmet: Dieser datiert auch aus der Saison 11/12. Ich war, wie Paul Carroll, Roko Sikiric oder Kawika Shoji neu in Berlin und wir spielten unter Trainer Mark Lebedew erst kurze Zeit als Mannschaft zusammen. Der Start gestaltete sich schwierig und zum Heimauftakt trafen wir auf Düren. Wir agierten vor der großen Kulisse in der Max-Schmeling-Halle nervös und verloren letztlich mit 2:3, doch im Saisonverlauf entwickelten wir eine besondere Siegermentalität. Am Ende wurden wir Deutscher Meister … hoffentlich kann das aktuelle Team eine ähnliche Entwicklung nehmen!

Am 31. Oktober kommst Du nach Berlin, um Dir von der neuen Mannschaft ein Bild zu machen. Wie ist Dein bisheriger Eindruck?
Kmet: In der Slowakei sind jetzt Ferien und deshalb besuche ich mit meiner Familie Aleksandar Spirovski in Berlin. Klar will ich diese Gelegenheit nutzen und das neue BR Volleys Team gegen Herrsching live erleben. Die Mannschaft ist auf dem Papier gut aufgestellt und man sollte ihr trotz des verlorenen Heimauftaktspiels gegen Düren etwas Zeit und vor allem Vertrauen geben. Ich bin mir sicher, dass die etablierten Spieler wie Basti Kühner oder Georg Klein die starken Neuzugänge mitziehen werden. In einigen Wochen wird es besser und besser und ich bin überzeugt, dass auch dieses Team einen Titel für den Verein gewinnen kann.

Tomas Kmet trug von 2011 bis 2016 das Trikot der BR Volleys und wurde mit dem Hauptstadtclub insgesamt viermal Deutscher Meister, einmal Deutscher Pokalsieger und einmal CEV-Cup-Champion. Der Mittelblocker prägte die erste „Goldene Generation“ um Mannschaftskapitän Scott Touzisnky. Der 36-Jährige lebt heute mit seiner Familie wieder in der slowakischen Heimat und arbeitet für einen globalen Onlineversandhändler.


„10 Jahre | 10 Highlights“
Das Ticket für die Jubiläumssaison: http://bit.ly/brv_saisonkarte_18_19

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