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Das nächste Comeback

Mi 13.02.2019
Déjà-vu für die BR Volleys: Vor elf Tagen gewannen die Berliner in der Volleyball Bundesliga bei den SWD powervolleys Düren nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2. Gleiches gelang den Hauptstädtern am Mittwochabend auch in der CEV Champions League nur 50 Kilometer weiter im belgischen Maaseik. Trotz des 3:2-Erfolgs (22:25, 20:25, 31:29, 25:22, 15:13) sind die BR Volleys aus der Königsklasse ausgeschieden, nehmen aber viel Positives für die heimische Liga mit.

2019-02-13

Foto: Maximilian Franz


Ohne Sergey Grankin (in der Champions League nicht spielberechtigt) startete der Deutsche Meister beim belgischen Titelträger Greenyard Maaseik mit Jan Zimmermann, Benjamin Patch, Georg Klein, Jeffrey Jendryk, Moritz Reichert, Samuel Tiua und Nicolas Rossard.

Die Geschichte der ersten beiden Sätze ist schnell erzählt. Die Berliner waren gut im Spiel, doch der Gegner war am Satzende meist einen Schritt schneller und wacher im Kopf. In Durchgang eins führten die Berliner (16:14), ehe Maaseiks Diagonalangreifer Cox aufdrehte (21:22, 22:25). Im Folgedruchgang kämpften sich die Hauptstädter nach der Einwechselung von Kapitän Sebastian Kühner heran (6:12, 14:16), aber erneut hatte das Heimteam das bessere Ende für sich (20:25).

Der dritte Satz verlief dramatisch. Nach einer Aufschlagserie von Reichert führten die Mannschaft von Trainer Enard komfortabel (11:7, 15:9) und der überragende Patch (letztlich 32 Punkte und 65 % Angriff) führte seine Farben in Richtung des Satzgewinns (23:18), dann begann jedoch das Nervenflattern. Nach mehreren Fehlern, darunter ein unsauberes Zuspiel und ein Block gegen Reichert, hatten die Belgier plötzlich Matchball (23:24). Doch Berlins Volleyballteam Nr. 1 kämpfte und der für den Block eingewechselte Kyle Russell holte den Vorteil genau so zurück, wie Enard sich das wünschte. Der sechste Satzball war der goldene für die Männer in den schwarzen Auswärtstrikots (31:29).

Um das Weiterkommen ging es für die Berliner schon lange nicht mehr, aber ums Prestige im Duell deutscher gegen belgischer Meister. Im vierten Satz gab man gemeinsam mit dem Fanclub "7. Mann" früh den Ton an. Wieder war Reicherts Service wirkungsvoll (10:8). Das nächste Aufbäumen der Gastgeber stoppte Klein per Block (14:14) und immer wieder verbuchte Patch die wichtigen Punkte für sich – beispielsweise per Aufschlag (22:20). Nach mehr als zwei Stunden war der Satzausgleich geschafft (25:22).

Auch im Tiebreak war der Amerikaner kaum zu stoppen. Die BR Volleys zogen der Krönung ihres Comebacks entgegen (5:3, 10:7). In der Abwehr sammelte man wichtige Bälle und Mittelblocker Klein erschmetterte nach fast zweieinhalb Stunden drei Matchbälle (14:11). Es wurde noch einmal ganz knapp, bevor wieder Klein per Schnellangriff das Spiel beendete (15:13). Trotz des Sieges bleiben die Berliner (5 Punkte) hinter Maaseik (6) Tabellenletzter der Gruppe D und haben keine Chance mehr auf das Viertelfinale.

Kapitän Sebastian Kühner, der nach seiner Einwechslung maßgeblich zum Auswärtssieg beitrug, war dennoch stolz auf das Comeback seiner Mannschaft: „In den ersten zwei Sätzen hatten wir große Probleme mit ihren Mittelblockern, dann konnten wir Aggressivität und Aufschlagdruck erhöhen. Der abgewehrte Matchball und der gewonnene dritte Satz gaben uns viel Kraft. Ich bin glücklich, dass wir das Spiel nach dem harten Kampf für uns entschieden haben. Für diesen Wettbewerb ist es nicht mehr entscheidend, aber dieser Abend sollte uns weiteren Schwung für das Saisonende geben.“

In der Volleyball Bundesliga sind die BR Volleys nun wieder vor heimischem Publikum gefordert: Am Sonntag (17. Feb um 15.00 Uhr) im Sportforum Berlin gegen den VC Olympia Hohenschönhausen (Tickets: www.br-crowd-de/talentecamp) und in einer Woche (20. Feb um 19.30 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle gegen den Tabellenführer AlpenVolleys Haching (Tickets: www.br-volleys.de/ticketshop).


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