Zum Hauptinhalt springen

Deutscher Meister

Deutscher Pokalsieger

Europacup-Sieger

News

Fachtagung zu „Profivereine machen Schule“ in der Alten Försterei

Fr 10.07.2026
Fotos: Union Berlin
Fotos: Union Berlin

Ein eingelöstes Versprechen und dessen Weiterentwicklung: Über 100 Vertreterinnen und Vertreter von Berliner Schulen nahmen an der von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gemeinsam mit den sechs Berliner Profisportclubs BR Volleys, Alba Berlin, Eisbären Berlin, Füchse Berlin, Hertha BSC und 1.FC Union Berlin organisierten Fachtagung zum Status Quo von „Profivereine machen Schule“ teil. Dabei wurde eine positive Bilanz gezogen. Vor allem aber wurden auch Möglichkeiten aufgezeigt, die sich für die Zukunft ergeben.

Die Gastgeber vom 1.FC Union Berlin, Christian Arbeit und Lutz Munack, begrüßten die Anwesenden in der Alten Försterei. Dabei erinnerte Munack, Nachwuchs-Chef bei den Eisernen, an die Anfänge des Programms „Profivereine machen Schule“ im Jahr 2012, mit Alba Berlin und Henning Harnisch als dessen Treiber. Er gab für den Tag die Richtung vor: „Wir wollen untereinander ins Gespräch darüber kommen, wie man strukturiert in der Schule in Bewegung kommt.“

Ines Rackow, die u.a. für Ganztag und Schulsport zuständige Referatsleitung aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des Programms. Für sie ist „Profivereine machen Schule“ immer noch ein Versprechen. „Mit inzwischen 80 teilnehmenden Schulen, 73 Coaches und über 1.280 Bewegungsstunden pro Woche“, wie der Schulsportreferent des Landes Berlin Tillman Wormuth berichtete, allerdings eins, das durchaus als eingelöst bezeichnet werden kann. Rackow stellte auch klar, dass das Programm „ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit für Kinder ist, die von Eltern nicht so gefördert werden können“. Dabei geht es einerseits um Impulse für schulische Interessen, andererseits aber auch darum, „die außerunterrichtliche Zeit sportlich zu gestalten.“

2026 07 10 1

In der folgenden Podiumsdiskussion wurde der Status Quo des Programms unter die Lupe genommen, aber ebenso in die Zukunft geschaut. Dabei wurde auch kritisch betrachtet, dass es nicht immer leicht ist, eine ganze Schulgemeinschaft mitzunehmen und es vieler Gespräche, Verlässlichkeit und Förderung bedarf. Die Chance, Schulen und deren Alltag bewegter zu machen, bietet die Ganztagsbetreuung. Wenn Sportvereine auch Träger im Ganztag werden, ergeben sich viele neue Möglichkeiten, Schulen zu gestalten.

Eben solche konkreten Gestaltungsmöglichkeiten waren dann das Thema im zweiten Teil des Fachtags. In fünf Workshops konnten die anwesenden Fachkräfte inspirierende Beispiele für die sportlichere Ausrichtung des Schulalltags kennenlernen. Thematisiert wurde ebenfalls die Finanzierung der Programme für Sport und Bewegung. Es ging um einen bewegten Übergang von der Kita in die Grundschule, aber auch um Sportklassen und eine damit einhergehende Schulprofilbildung.

Am Ende nahmen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur Motivation, sondern konkrete Beispiele mit in ihre Schulen. Anfragen an die Profivereine bzgl. neuer Kooperationen gab es zahlreich und so wird das Projekt weiter ausgebaut.

Mehr zum Programm: https://www.profivereine-machen-schule.de/

News teilen

Aktuelle News

Rumäne Rata: Wieder ein Linkshänder im Diagonalangriff
Team 26/27
Nächstes Saison-Highlight für Lippmann: Europameisterschaft in Polen
Beachvolleyball
BR Volleys Story: Daniel Malescha ist mehr als der perfekte Backup
Team 26/27
Ein Berliner komplettiert den Mittelblock
Team 26/27
VNL-Silber für Erik Shoji und Team USA
Nationalmannschaft
German Beach Club Finals: Titelpremiere für BR Volleys
Beachvolleyball
DIE FINALS im Live-Blog: News und Ergebnisse
Beachvolleyball
Neu im Außenangriff: Golden League-Finalist Tom Koops
Team 26/27
Louisa Lippmann: „Das kann auch voll nach hinten losgehen“
BR Volleys X Die Finals
Joshua Tuaniga: Der neue “Zocker“ im Zuspiel
Team 26/27