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Topspiel zum Jahresabschluss

Sa 26.12.2020
Während die meisten Menschen die Weihnachtstage ruhig im Kreis ihrer Familien verbringen konnten, haben sich die Teams der SWD powervolleys Düren und der Berlin Recycling Volleys akribisch auf das morgige Spitzenspiel (27. Dez um 18.00 Uhr) in der Volleyball Bundesliga vorbereitet. Die Hauptstädter könnten mit einem Drei-Punkte-Sieg an den Rheinländern vorbeiziehen, diese wiederum würden im Erfolgsfall sogar die Tabellenführung erobern und als Ligaprimus ins neue Jahr starten.

2020-12-26

Foto: Maximilian Franz


Unmittelbar vor dem Jahreswechsel und dem letzten Spiel 2020 hat ein Blick auf die Tabelle der Volleyball Bundesliga durchaus Aussagekraft. Ein Großteil der Teams hat trotz vieler Corona-bedingter Absagen bzw. Verschiebungen die Hälfte ihrer Matches absolviert und an der Spitze kämpfen Friedrichshafen (27 Punkte), Düren (25) und Berlin (24) mit fünf oder mehr Zählern Vorsprung auf die Konkurrenz um die Podestplätze. Nachdem die BR Volleys die Powervolleys zum Saisonauftakt 3:0 bezwangen, schickten die Powervolleys den VfB Friedrichshafen Ende Oktober mit dem gleichen Ergebnis zurück an den Bodensee, bevor sich die Häfler im November zu Hause ebenfalls klar und verdient per 3:0 gegen den Hauptstadtclub durchsetzten. Somit stehen bisher also jeweils drei deutliche Heimsiege in den direkten Duellen des Spitzentrios zu Buche. Durch eine zusätzliche Niederlage in Bühl haben sich die BR Volleys in diesem Dreikampf jedoch unter erheblichen Zugzwang gebracht, umso wichtiger ist für die Berliner demzufolge das morgige Auswärtsspiel in der Arena Kreis Düren. „Unser Ziel ist, dieses schwierige Jahr mit einem Sieg abzuschließen“, gibt Trainer Cedric Enard selbstbewusst die Marschroute vor.
 
Das Jahr 2020 stellte die BR Volleys – wie viele Menschen – vor zahlreiche, unerwartete Herausforderungen.  Schmerzlich vermisst das Team Woche für Woche seine Fans im Volleyballtempel und die Zuschauer in den Arenen deutschlandweit. Trotz der Erfolge mit dem DVV-Pokalsieg im Februar sowie dem Supercuptitel im Oktober entlockt ein Rückblick Coach Enard kaum ein Lächeln. „Es war mental für jeden schwer. Jetzt wollen wir unseren treuen Anhängern und uns selbst einen versöhnlichen Abschluss schenken“, ist die Sehnsucht nach einer Verschnaufpause beim Trainer und seiner Mannschaft spürbar. Das erste Saisondrittel 2020/21 war nicht nur nerven- sondern auch kräftezehrend, denn immer wieder wurde das Team von Verletzungen zurückgeworfen und ging aufgrund der wenigen Wechseloptionen teilweise auf dem Zahnfleisch. „An eine solche Verletztenmisere kann ich mich weder als Trainer noch als Spieler erinnern. Das war und ist wirklich verrückt“, beschreibt Enard diese schwierige Zeit und spricht gerade deshalb seinen Schützlingen auch ein großes Kompliment aus: „Wie meine Spieler diese Rückschläge immer wieder gemeistert und in den letzten Wochen Leistung gebracht haben, verlangt größten Respekt. Die Einstellung der Mannschaft stimmt.“

Diese Einstellung und Entschlossenheit braucht es nun ein letztes Mal gegen die starken SWD Powervolleys. Nachdem die BR Volleys am 24. und 25. Dezember trainiert haben, tritt die Mannschaft heute die weite Fahrt in das Rheinland an. Dort wartet morgen in der Arena Kreis Düren ein Heimteam in absoluter Topverfassung, das in der Bundesliga zuletzt neun Siege in Folge einfuhr, auf die weiterhin dezimierte Berliner Reisegruppe. Trainer Cedric Enard weiß genau, welches harte Match ihm und seinen Spielern bevorsteht: „Das ist einfach eine eingespielte Mannschaft. Die Dürener besitzen die Automatismen, die wir uns aktuell immer noch hart erarbeiten. Bis hierhin stehen die Powervolleys zurecht auf dem zweiten Platz, doch diesen wollen wir ihnen nun streitig machen. Das wird keine einfache Aufgabe, aber wir haben die Qualität für deren Lösung.” Dann könnte der Coach zum Jahresabschluss sicher doch noch einmal lächeln, wenn es in die bis zum 13. Januar andauernde Spielpause geht.

Livestream: https://www.sporttotal.tv/mafe8ed3ac

Das Pokalfinale wird ab 14.00 Uhr im Free-TV auf SPORT1 übertragen. Ab Spielbeginn um 13.45 Uhr läuft das Match hier im Stream: http://bit.ly/SPORT1StreamPokalfinale

 

Alles Weitere zum Pokalfinale findet man auf den Social-Media-Kanälen der BR Volleys.

 

Zur brandaktuellen Podcast-Finalfolge „Feinherb & Spritzig“: http://bit.ly/LiebeGrüßevomSterbebett

 

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