Der erste Schritt ist gegangen

Die BR Volleys sind erfolgreich in die Playoffs 2018 gestartet. Vor 4.516 Zuschauern - darunter mehr als 750 Kinder, die vor Spielbeginn für ein großartiges BIG PICTURE sorgten – gewannen die Berliner gegen die SVG Lüneburg verdient mit 3:0 (25:18, 25:22, 25:14). Damit hat die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu schon am Samstag ihr erstes Matchball-Spiel in der Viertelfinal-Serie.

2018-03-28

Foto: Eckhard Herfet


Bevor zum Playoff-Auftakt die Bälle durch die Max-Schmeling-Halle flogen, stürmten fast 750 Kinder den Volleyballtempel, um direkt auf dem Spielfeld für ein besonderes BIG PICTURE zu posieren. Die BR Volleys und ihr Titelsponsor statteten den Volleyball-Nachwuchs nämlich in den vergangenen Wochen mit #1000Teilen, also Trikots und Hosen, im Rahmen von "ZEICHEN SETZEN für den Nachwuchs" aus. Nach diesem Spektakel schickte Coach Moculescu die zuletzt angeschlagen geschonten Aleksandar Okolic und Paul Carroll wieder von Beginn an auf den Court. Neben ihnen bildeten Adam White, Graham Vigrass, Robert Kromm, Pierre Pujol und Luke Perry die Startformation gegen Lüneburg.

Aufgrund eines beherzten Starts der Gäste konnten sich die Hauptstädter erst nach einigen Mnuten ihre erste Führung erkämpfen (5:4). Kapitän Kromm, der am Wochenende gegen die Volleyball Bisons Bühl nur in Satz drei mithalf, war mit gekonnten Angriffen und guten Blockaktionen der Punktegarant im Auftaktsatz (15:12) und am Ende Topscorer (15 Zähler). Den Widerstand des Kontrahenten aus Niedersachsen brach im ersten Durchgang White einmal mehr mit seinem krachenden Aufschlag (20:14). Gegen Satzende häuften sich die Fehler bei den "LüneHünen", weshalb die Berliner leichtes Spiel hatten. Ryan Sclater übertrat beim Service und der Auftaktsatz war gewonnen (25:18).

Die Lüneburger, bei denen Trainer Stefan Hübner beispielsweise mit Zuspieler Gijs van Solkema anstelle des Nationalspielers Adam Kocian einige Überraschungen in der Aufstellung parat hielt, konnten ihre Fehler nun wieder minimieren und die BR Volleys unter Druck setzen (4:7). Aber ein gewohnt wildentschlossener Okolic nutzte Pujols gefährliche Aufschläge um auszugleichen (8:8). White legte mit einem Ass nach (11:9). Als die SVG dann wieder das Zepter in die Hand nahm (16:17), reagierte Moculescu mit den beiden Einwechslungen von Kyle Russell und Sebastian Kühner. Die Strategie, damit den Block kurzzeitig zu stärken, ging auf (20:18). Paul Carroll verwandelte eine kuriose Rettung von White und Kromm in den 23. Punkt und verbuchte auch die letzten beiden Berliner Zähler im zweiten Satz (25:22).

Mit Routinier Matthias Pompe auf der Platte wollten die Gäste sich nun gegen ein drohendes 0:3 stemmen, aber das BR Volleys Team ließ am Heimsieg keine Zweifel mehr aufkommen. Nach schneller Führung (3:0) bauten die Hausherren ihre Führung immer wieder mit druckvollem Service und schönen Rückraum-Angriffen aus (7:3, 12:5). Angetrieben vom Publikum gab der Deutsche Meister diese Führung nicht mehr her. Okolic stürmte sogar von der Auswechselzone das Spielfeld, um Pujol für seinen Block zu feiern (17:9). Der Serbe – späterer MVP der Begegnung - durfte dann auch wieder regulär zurück auf den Court und legte noch einen Blockpunkt nach (22:12). Das verdiente 3:0 packte ein Aufschlag von White in trockene Tücher (25:14).

Stefan Hübner von den unterlegenen Lüneburgern sagte: „Berlin war ziemlich stabil und hat bei hohem Druck wenige Fehler gemacht. Das ist eine gute Grundlage und hat unsere Fehlerquote hochgetrieben. Am Samstag müssen wir diese minimieren. Wir hatten in dieser Saison schon oft Leistungsschwankungen und ich hoffe, dass das Pendel in Spiel zwei wieder nach oben ausschlägt.“

Das will Stelian Moculescu möglichst verhindern: „Wir haben gut angenommen und gut aufgeschlagen. Auch für den Aufbau nach erfolgreicher Abwehr muss ich dem Team ein Kompliment aussprechen. Paul, Adam und Robert haben heute sehr gut angegriffen, können sich da aber auch bei Pierre für seine Pässe bedanken. Am Samstag müssen wir eine ähnliche Leistung abliefern - oder sogar noch ein bisschen besser.“ Zum Rückspiel (31. März um 20.00 Uhr) sehen sich beide Teams dann in der Hamburger CU Arena wieder.

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