Wir berichten anhand der 20 Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex zu unseren Nachhaltigkeitsbestrebungen.
Für das Geschäftsjahr 2022 wurde erstmalig der Corporate Carbon Footprint (CCF) der BR Volleys berechnet. Dort wurden insgesamt 511 Tonnen CO2-Emissionen verursacht, was etwa dem CO2-Verbrauch von 52 Deutschen pro Jahr entspricht. Zum Jahr 2024 ist dieser Wert auf 928 Tonnen CO2 angestiegen, was wiederum dem jährlichen Verbrauch von 94 Deutschen entspricht. Der starke Anstieg erklärt sich durch die geringere Zuschauerzahl bei den Heimspielen in der Max-Schmeling-Halle im Jahr 2022 aufgrund der anhaltenden Auswirkungen und Zuschauerbeschränkungen durch die COVID-Pandemie. Weniger Besucher führten zu geringeren Emissionen, insbesondere im Bereich der Mobilität, also der An- und Abreise der Gäste. Bei Gesamtzuschauerzahlen im sechstelligen Bereich in den Jahren 2023 und 2024 waren in diesem Segment höhere Emissionen im Vergleich zur Ausgangsdatenerhebung unvermeidlich. Dank besserer und validierter Daten im Rahmen der Analysen für 2023 und 2024 konnten genauere Aussagen über Energieverbräuche und weitere Werte getroffen werden. Die durch die An- und Abreise der Zuschauer und notwendige Mobilität der Profimannschaft verursachten Emissionen einmal exkludiert, konnten die Emissionen wie erhofft gesenkt werden. Im Hinblick auf das Ziel der Klimaneutralität regt der Verein weiterhin alle Besucher an, die Heimspiele mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zu besuchen. Hier bleibt das Einsparpotenzial am größten.