Der Auswärtssieg ist geschafft

Am Mittwochabend ist es dem BR Volleys Team gelungen, einen Sieg aus der Olympiahalle Innsbruck zu entführen. Vor der Kulisse von 2.400 Zuschauern gewann man bei den Hypo Tirol AlpenVolleys Haching mit 3:1 (25:19, 25:19, 16:25, 25:18) und liegt nun in der Playoff-Halbfinalserie 2:1 vorn. Somit haben die Hauptstädter am Samstag vor heimischem Publikum die erste Gelegenheit, in das Playoff-Finale um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Tickets gibt es hier:  http://bit.ly/tickets_halbfinale_4


2019-04-17

Foto: Christian Forcher / AlpenVolleys Haching


Die siegreiche Formation des zweiten Halbfinalspiels sollte es aus Sicht von BR Volleys Trainer Cedric Enard auch in Match drei richten. In Orange begannen Georg Klein, Jeffrey Jendryk, Moritz Reichert, Samuel Tuia, Sergey Grankin, Benjamin Patch und Nicolas Rossard.

Die beiden Kontrahenten starteten gleichermaßen konzentriert ins Spiel. Erst Grankin fand Angriffsfläche in der Hachinger Annahme (10:6). Mitte des Auftaktsatzes meldeten sich die Hausherren stark zurück (13:13), aber weil Reichert gegen Klets erfolgreich blockte und der Russe danach ins Aus schlug, waren die Berliner wieder vorn (17:15).  Auch bei Patch’s Ein-Mann-Block war für den Diagonalangreifer kein Vorbeikommen und die “Blockparty“ fand anschließend mit Klein gegen Duarte Souza sogar noch eine Fortsetzung (21:17). Enard brachte Kyle Russell sowie Sebastian Kühner auf das Parkett und zum Satzball sogar Linus Weber. Der Youngster bekam im Block ebenfalls die Finger an den Ball und so konnte Russell mit feinem Händchen zum 1:0 verwandeln (25:19).

Mit dem Variantenreichtum des BR Volleys Service hatten die AlpenVolleys auch im Folgedurchgang ihre Müh und Not. Ob Tuia (5:3) oder Grankin (10:7), die Hauptstädter hielten den Druck stets hoch. Außerdem zeigten sich Grankin und Patch bestens aufeinander abgestimmt (14:10). Selbst nach den zwei Assen von Klets und Halaba hatten die zwanzig Auswärtsfans keinen Grund zur Unruhe. Zu souverän traten die Männer in Orange auf (18:15). Enard fand weiterhin Gefallen am Doppelwechsel und nun deckte wieder Kühner das Heimteam mit guten Auschlägen ein (21:16). Kompromisslos holte man sich die 2:0-Führung (25:19).

Nach der 10-minütigen Unterbrechung schlugen die Hachinger jedoch in Person ihrer Topangreifer Klets und Halaba eindrucksvoll zurück. Die Beiden elektrisierten mit ihrer Aufschlag- und Angriffswucht das Publikum (5:7, 6:11). Enard wechselte Kühner, Russell, Adam White und später auch Egor Bogachev ein, aber da war der Gegner bereits enteilt (9:16, 12:19). Die AlpenVolleys schafften den 1:2-Satzanschluss (16:25).

Nun war Kampfgeist gefordert und den zeigten die BR Volleys in ihrer ursprünglichen Formation. Patch fand im Angriff wieder seine Linie (7:5) und auch der Block meldete sich endlich zurück (11:7). Jetzt zeigten die Gastgeber Nerven und produzierten zahlreiche Fehler (16:10). Der Spielfluss beim Titelverteidiger war zurück, MVP Grankin fand seine Mitspieler und zudem schien der Berliner Block phasenweise unüberwindbar (22:13). Ein Aufschlagfehler der Deutsch-Österreicher brachte den 3:1-Auswärtssieg (25:18).

Unter dem anhaltenden Jubel des Fanclubs "7. Mann" gab Mittelblocker Georg Klein zu Protokoll: „Wir haben richtig stark begonnen. Der Druck im Aufschlag hat gestimmt und wir haben um jeden Punkt gekämpft. Wenn wir die gleiche Aggressivität auch zuhause wieder auf den Court bringen, wird uns mit unserem Publikum am Samstag hoffentlich der dritte Sieg gelingen!“ Auf der Erfolgswelle des Auswärtserfolgs wollen die BR Volleys nun in ihrem Volleyballtempel (20. Apr um 17.30 Uhr live auf SPORT1) mit der Unterstützung ihrer Fans ins Finale reiten. Tickets für das Match am Osterwochenende gibt es hier: http://bit.ly/tickets_halbfinale_4


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