Saisonauftakt-PK: "Es geht jetzt um das Überleben der Vereine"

Die Berlin Recycling Volleys stehen in den Startlöchern für eine in dieser Form noch nicht dagewesene Spielzeit, denn es warten besondere Herausforderungen auf Mannschaft und Management. In einem bis auf den letzten Platz gefüllten Pressekonferenzraum der Max-Schmeling-Halle sprachen darüber heute Kaweh Niroomand, Cedric Enard und Sergey Grankin zur Berliner Medienlandschaft.

2020-10-08

Foto: Eckhard Herfet


Geschäftsführer Kaweh Niroomand ordnete zunächst den Saisonstart in den Gesamtkontext der COVID-19-Pandemie ein: „Diese Zeiten stellen ernome Herausforderungen für den Sport, die Volleyball Bundesliga und uns als Berlin Recycling Volleys dar. Es geht jetzt um das Überleben unserer vielfältigen Sportlandschaft, des Volleyballs und unserer Vereine. Es geht darum, zu zeigen, dass man noch da ist. Wir haben seit dem Umzug in die Max-Schmeling-Halle über Jahre eine immer breitere Fanbasis aufgebaut. Die Bindung zu diesen Fans zu erhalten, ist ein Kernthema für diese Saison. Dafür nehmen wir auch die finanziellen Verluste, welche jedes Heimspiel unter den aktuellen Voraussetzungen mit sich bringt, in Kauf. Emotionen und Begeisterung müssen wieder geweckt werden.“

Trainer Cedric Enard sprach ausführlich darüber, wie die Corona-Pandemie das BR Volleys Team beeinflusst und welche Auswirkungen, die auf max. 1.000 Teilnehmer reduzierte Zuschauerzahl auf den Heimvorteil im Volleyballtempel hat: „Auch unser Team musste sich an die Einschränkungen gewöhnen. Der positive Corona-Fall hat uns in der Saisonvorbereitung kurzzeitig aus dem Tritt gebracht, aber wir haben uns auf die Situation eingestellt. Wir haben uns als Mannschaft an die Einschränkungen gewöhnt. Unsere Arena ist in ganz Europa für ihre Atmosphäre bei Volleyballspielen bekannt. Wir möchten trotz oder gerade wegen der Limitierung die volle Leidenschaft und Energie auf den Court bringen. Auch wenn die Gegner vielleicht weniger beeindruckt sein werden, wird es einen Heimvorteil für uns geben.“

Bei Neu-Kapitän Sergey Grankin war die Vorfreude auf den Pflichtspielstart am Sonntag spürbar: „Wir wollen alle, dass es endlich losgeht. Der Supercup in Frankfurt wird gleich eine harte Prüfung für unsere Mannschaft. Uns steht sicher keine normale Saison bevor, aber wir wollen das Beste aus der Situation machen und uns auf das fokussieren, was wir beeinflussen können – die sportliche Leistung.“

Über den Zustand seiner Mannschaft und seinen neuen Spielführer Grankin sagte Coach Enard abschließend: „Es war ein langer Prozess, das Team dorthin zu bringen, wo es jetzt steht. Bis auf Benjamin Patch, der leichte Knieprobleme hat, sind alle fit. Mein Gefühl ist, dass die Mannschaft jetzt bereit ist. Wir freuen uns auf den Supercup. Es ist ein erster Titel und den wollen wir gewinnen. Sergey wird unsere Mannschaft dort anführen und er wird seine Sache gut machen. Sergey ist Sergey, ein Maestro auf dem Court.“



Am Sonntag (11. Okt um 14.15 Uhr, live auf SPORT1) beginnt für die BR Volleys die Spielzeit 20/21 mit dem comdirect Supercup. Sechs Tage später (17. Okt um 18.30 Uhr) folgt der Heimauftakt gegen Düren.

Das Pokalfinale wird ab 14.00 Uhr im Free-TV auf SPORT1 übertragen. Ab Spielbeginn um 13.45 Uhr läuft das Match hier im Stream: http://bit.ly/SPORT1StreamPokalfinale

 

Alles Weitere zum Pokalfinale findet man auf den Social-Media-Kanälen der BR Volleys.

 

Zur brandaktuellen Podcast-Finalfolge „Feinherb & Spritzig“: http://bit.ly/LiebeGrüßevomSterbebett

 

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