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Der neue Trainer hat sich schon eingelebt

So 29.08.2010
Seit einer Woche arbeitet Andrej Urnaut als Cheftrainer mit den Volleyballern des SCC BERLIN. Komplett unbekannt dürfte das Arbeitsumfeld für den neuen Coach aber nicht sein, schließlich agierte er in der Saison 2002/2003 als Spieler beim SCC und gewann mit den Charlottenburgern sogar die Meisterschaft.

Das heißt, Andrej Urnaut ist mit der Hauptstadt bestens vertraut und die erfolgreiche Zeit, die er hier als Spieler erlebte, dürfte bei ihm angenehme Erinnerungen an die Metropole und den Verein hervorrufen. "Ich hatte hier eine sehr gute Zeit und freue mich, jetzt als Trainer nach Berlin zurück kommen zu können", bestätigt der 43jährige. Nach dem Gewinn der Meisterschaft 2003 zog sich der 370fache Nationalspieler (300 für Jugoslawien / 80 für Slowenien) aus dem aktiven Bereich zurück und wechselte als Trainer zum VC Averbode nach Belgien, mit dem er in der abgelaufenen Saison den 3. Platz in der Meisterschaft sowie das Pokalfinale erreichte.

Nach einer Woche zieht Urnaut eine erste positive Zwischenbilanz: "Das junge Team ist überaus motiviert und trainiert sehr hart. Ich denke, dass wir mit dieser Leistungsbereitschaft eine gute Vorbereitung absolvieren können." Auch für das Umfeld findet der neue Trainer lobende Worte: "Schon während meiner aktiven Zeit gab es beim SCC sehr gute Bedingungen. Heute, so scheint es mir, ist der Verein noch professioneller aufgestellt. Ich finde hier optimale Arbeitsbedingungen vor und hoffe, mit meiner Arbeit die Entwicklung des SCC weiter voran treiben zu können."

Die Trainingsschwerpunkte will Urnaut, der als Spieler neben Berlin in Kroatien, Italien, Belgien und Frankreich erfolgreich war, in den ersten Wochen im athletischen und technischen Bereich setzen. Außerdem stehen neben zahlreichen Trainingseinheiten mehrere Testspiele und Turniere auf dem Vorbereitungsprogramm von Berlins Volleyballteam Nr1. "Bei diesen Spielen ist das Ergebnis von untergeordneter Bedeutung. Die Mannschaft soll sich finden und einspielen. Speziell gilt es, die zahlreichen neuen Spieler zu integrieren. Ich hoffe, dass die erfahrenen Spieler hierbei ihre Führungsaufgabe erkennen und wahrnehmen", erläutert der Coach seine Vorstellungen von der Mannschaftsformung.

Außerhalb der Trainingshalle merkt man Urnaut an, dass er froh ist, wieder die berühmte "Berliner Luft" einzuatmen: "Mir gefällt die Stadt immer noch sehr gut. Die Orte, an denen ich früher schon war, sind genau so reizvoll wie damals. Berlin ist für mich eine der schönsten Metropolen der Welt und ich fühle mich sehr wohl hier."


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