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Erfolgreiche Frustbewältigung

So 29.08.2010
Dank eines glatten 3:0 (25:19, 25:11, 25:15) gegen Lausanne UC aus der Schweiz zogen die SCC-Volleyballer heute Abend in das Achtelfinale des europäischen Challenge Cups ein - zum zweiten Mal binnen fünf Jahren gelang damit die Qualifikation für die Runde der besten 16 Mannschaften.

Im Leistungssport haben nicht nur Siege eine sehr kurze Halbwertszeit. Zum Glück können auch Niederlagen und Frusterlebnisse schnell getilgt werden. Nur drei Tage nach der schmerzhaften 0:3-Heimpleite in der Bundesliga gegen Düren - es war der zweite Nackenschlag im nationalen Spielbetrieb nach der verlorenen Heimbegegnung gegen Haching - feierten die Volleyballer des SCC BERLIN im Europacup einen souveränen 3:0 Erfolg über den Universitätsclub Lausanne. Mit dem gleichen deutlichen Ergebnis konnten die Hauptstädter schon das Hinspiel für sich entscheiden. In der vorherigen Runde hatte Berlins Volleyballteam Nr 1 den TSV Hartberg aus Österreich ebenfalls mit zwei 3:0 Siegen aus der Konkurrenz hinauskomplimentiert.

Am Mittwochabend stand vor nur 451 Zuschauern in der Charlottenburger Sömmeringhalle das Weiterkommen der Gastgeber bereits nach 23 Minuten fest, weil den Berlinern lediglich ein Satzgewinn für das Erreichen der nächsten Runde genügte und nach dieser Zeit der erste Durchgang bereits zugunsten des SCC entschieden war. Dass die Schweizer, angereist mit sechs Einheimischen, zwei Mexikanern und je einem Akteur aus den USA, Tschechien und der Slowakei, nicht die Kragenweite von Düren oder Haching aufweisen, vermittelten bereits die erwähnten 23 Auftaktminuten. Volleyballerisch und spielerisch durchaus passabel, hatte die Gästeformation jedoch deutlich Nachteile in punkto Größe, Athletik und Durchschlagskraft. Oftmals stand den Angriffsattacken der Hausherren nur ein chancenloser Einerblock gegenüber.

Noch deutlicher traten die Leistungsunterschiede im zweiten Abschnitt zu Tage, in dem Lausanne gerade mal auf elf Zähler kam. Spätestens jetzt hatten die Schützlinge von SCC-Coach Andrej Urnaut alle Verunsicherung und Enttäuschung nach der 0:3-Niederlage gegen Düren aus den Klamotten und aus dem Kopf gespielt. Und gezeigt: Wir sind besser und haben mehr Potenzial als bei den letzten beiden verkorksten Ligapartien sichtbar geworden war! Dieser Eindruck war nicht nur den geringeren sportlichen Möglichkeiten der Gäste geschuldet. Nein, der SCC wirkte in Formation und Spielgeschehen wieder klar strukturiert.

Das musste auch Christophe Augsburger, Mittelblocker des Schweizer Meisters und Pokalsiegers von 2008, anerkennen: "Wir wollten uns diesmal möglichst gut verkaufen. Aber das ist uns gegen physisch und spielerisch überlegene Berliner nicht gelungen. Allerdings haben wir auf diese Weise erfahren, was uns international noch fehlt. National stehen wir ja mit Rang zwei in der Liga und dem Sprung ins Pokalfinale sehr gut da."

Die SCC-Mannschaft bedankte sich nach Spielschluss bei ihren treuen Fans. Kapitän Jaro Skach meinte, dass nach dem Hinspiel ein anderer Verlauf kaum zu erwarten gewesen wäre. "Dort haben die Schweizer wohl noch an ihrem Limit gespielt. Heute waren die Unterschiede sehr klar. Dass wir gegen Düren richtig was auf die Fresse bekommen haben, hat keinem von uns gefallen. Aber das gehört zum Sport. Das muss man wegstecken, nach vorne schauen und es beim nächsten Mal besser machen."

Dazu haben er und seine Mannschaftskollegen schon am Wochenende wieder Gelegenheit. In der Bundesliga trifft das SCC-Team am Sonntag, den 17. Januar um 16.00 Uhr in der heimischen Sömmeringhalle auf die Wuppertal Titans. Tickets für da Spiel können +++ HIER +++ einfach gebucht und direkt ausgedruckt, oder am Spieltag an der Tageskasse erworben werden.

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