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Das Unmögliche wagen

Mo 21.01.2013
Der Deutsche Meister BR Volleys steht in den Play-offs der 2013 CEV Champions League vor einer Mammutaufgabe. Knapp eine Woche nach dem Fünfsatzkrimi gegen Titelverteidiger Zenit Kazan kommt es am Dienstag (22. Januar um 16.00 Uhr deutsche Zeit) zum Rückspiel beim russischen Meister. Nur mit einem Auswärtssieg und einem anschließenden Erfolg im „Golden Set“ können die Berliner die Runde der sechs besten europäischen Vereine erreichen.

2013-01-21

Champions-League-Sieger Zenit Kazan wird die BR Volleys sicherlich nicht noch einmal unterschätzen.
Foto: Eckhard Herfet, Berlin


Schon am Sonntagmorgen, also unmittelbar nach dem Bundesligasieg über den VC Dresden, machte sich Berlins Volleyballteam Nr. 1 auf den weiten Weg in das zirka 2500 km entfernte Kazan, die Hauptstadt der Republik Tatarstan. Es ist in dieser Saison schon das zweite Mal, dass die BR Volleys nach Russland reisen. In der Champions League Gruppenphase traf der Hauptstadtclub auf das sibirische Spitzenteam Lokomotiv Novosibirsk. „Diesmal war der Flug zum Glück nicht ganz so lang und die Zeitverschiebung ist mit drei Stunden auch geringer als damals in Sibirien“, konnte Mittelblocker Felix Fischer den Reisestrapazen sogar etwas Positives abgewinnen.

In der 1,2 Millionen Stadt an der Wolga angekommen, wollen sich Fischer & Co nun konzentriert auf das entscheidende Match in der 7.000 Zuschauer fassenden „Saint-Petersburg-Arena“ vorbereiten. Zwar endete das an Niveau und Spannung kaum zu steigernde Hinspiel für die BR Volleys mit einer knappen und umso enttäuschenderen 2:3 Niederlage, die starke Leistung, mit der die Berliner die favorisierten Gäste über weite Strecken unter Druck setzen konnten, lässt trotzdem hoffen. „Wir fahren mit viel Selbstvertrauen nach Russland“, sieht Trainer Mark Lebedew seine Mannschaft nicht chancenlos, weiß aber auch um die enorme Herausforderung: „Nach der langen Reise und ohne unsere Fans im Rücken wird es wesentlich schwieriger als letzte Woche. Außerdem kennt Kazan uns jetzt ganz genau, kann uns also besser einschätzen. Durch die Ausfälle von Scott Touzinsky und Roko Sikiric sind zwar weniger taktische Variationen möglich, aber ich habe volles Vertrauen in den Rest des Kaders. Wir werden morgen auf jeden Fall noch einmal alles geben.“

Sollte es den BR Volleys am Dienstag in Russland gelingen, durch einen Auswärtssieg (egal mit welchem Satzresultat) auszugleichen, käme es direkt im Anschluss an das Rückspiel zum sogenannten „Golden Set“, einem weiteren Satz bis 15 Punkte, dessen Gewinner in die nächste Play-off-Runde einzieht.

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