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Anschluss vor ausverkauftem Haus

Sa 20.04.2024
Foto: Kevin Mattig
Foto: Kevin Mattig

Die BR Volleys haben am Samstagabend in der Playoff-Finalserie um die Deutsche Meisterschaft 2024 einen ersten Sieg errungen. Die Hauptstädter gewannen gegen den VfB Friedrichshafen im mit 8.553 Zuschauern ausverkauften Volleyballtempel mit 3:1 (24:26, 25:19, 25:22, 25:15). Am Dienstag (23. Apr um 19.00 Uhr) haben die Häfler nun in ihrer eigenen Arena erneut die Chance auf den Titelgewinn und wieder werden sich Kapitän Ruben Schott und seine Mannschaft mit aller verbleibenden Kraft dagegen stemmen, um ein alles entscheidendes Match in Berlin zu erreichen.

Das große Fragezeichen hinter Ruben Schott wurde mit einem „Ja“ beantwortet. Der BR Volleys Kapitän stand von Beginn an auf dem Court, verbuchte den ersten Punkt der Partie und sorgte mit seinem schnellen Aufschlag gleich nochmal für Unruhe aufseiten des VfB Friedrichshafen (3:1). Vor der stimmungsvollen Kulisse entwickelte sich von Beginn an ein ebenso spannendes wie attraktives Match (7:6). Johannes Tille schlug das erste Ass für seine Berliner (10:8), die sich im "Sideout" diesmal deutlich verbessert zeigten. Aber immer wieder war es vor allem Superlak, der eindrucksvoll dagegen hielt (17:17). Der einzig Neue in der Startformation, Mittelblocker Tobias Krick, erzielte das wichtige "Break" (22:20), doch mit Aufschlagjoker Savonsalmi drehte der VfB die Schlussphase (23:24) und Superlak nutzte mit seinem bereits neunten Zähler die zweite Chance der Gäste zur Satzführung (24:26).

Auch der Start in den zweiten Spielabschnitt verlief wenig vielversprechend, weil Timothée Carle gleich doppelt im Häfler Block hängenblieb (1:3). Nun wurde das Duell endgültig zur mentalen Herkulesaufgabe für die Hauptstädter. Zwei Asse von Marek Sotola gaben Auftrieb und als Schott seine Aufschlagserie startete, bebte der Volleyballtempel mächtig (15:9). Nehemiah Mote drehte auf und sammelte fleißig Punkte (20:14). Dazu blockte Tille gegen Fornal (24:18) und Carle gegen Superlak (25:19).

Das Match nahm an Intensität zu. Das BR Volleys Team erwischte zwar den besseren Start in den dritten Durchgang (4:0), aber die Gäste antworteten selbstbewusst (7:7). Nun trat Carle an die Aufschlaglinie und gab den Männern in Orange frische Energie (11:8). Mit lautstarker Unterstützung des Publikums konnten die Hauptstädter den knappen Vorsprung verteidigen (16:13). Sotola, Berlins bester Aufschlagspieler, baute diesen per Ass sogar aus (18:14), doch erneut erzielte VfB-Coach Mark Lebedew mit seiner Einwechslung von Savonsalmi die gewünschte Wirkung (20:20). Zuspieler Tille reagierte mit einer eigenen Aufschlagserie (23:20), Sotola schlug den Friedrichshafener Block an und sorgte für Jubelstürme auf den Rängen (25:22).

Krick, der zuvor bereits drei Blocks setzte, hielt mit einem weiteren die Flamme am Lodern (3:2). Zudem war Mote im Angriff weiterhin kaum zu stoppen, sodass sich die Berliner auch im vierten Durchgang einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnten (9:6). Sotola servierte unter tosendem Applaus das nächste Ass (14:9) und Krick versetzte mit seinen Abwehraktionen die Fans endgültig in Ekstase (19:11). Jetzt ging alles. Sogar Satoshi Tsuikis unfreiwillige Abwehr wurde zum direkten Punktgewinn (23:13). Kurz darauf beendete Masso per Fehlaufschlag das Spiel (25:15). Mit diesem emotionalen Heimsieg reisen die BR Volleys nun nach Friedrichshafen, um dort am Dienstag (23. Apr um 19.00 Uhr) in der SPACETECH Arena die Saison bestenfalls noch einmal zu verlängern und die Finalserie ein letztes Mal zurück in die Max-Schmeling-Halle zu holen.

Stimmen zum Spiel
Kaweh Niroomand: „Das war heute vor allem eine Sache des Willens. Wir haben Mentalität bewiesen. Wenn Tobias Krick mehrfach quer zum Boden in der Luft liegt, weißt du, dass Kampfgeist, Einsatz und Leidenschaft stimmen. Am Ende wird das Team die Deutsche Meisterschaft gewinnen, welches mehr Widerstandsfähigkeit zeigt. Heute waren das erstmals in dieser Finalserie wir.“
Joel Banks: „Wir kamen, wie schon am Mittwoch, mit guter Mentalität auf den Court. Zudem konnten wir enorme Energie aus dem fantastischen Publikum ziehen. Heute haben wir gezeigt, was in uns steckt. Das wollen wir nun in Friedrichshafen bestätigen.“

BR Volleys Formation
Timothée Carle + Ruben Schott (AA), Nehemiah Mote + Tobias Krick (MB), Johannes Tille (Z), Marek Sotola (D) und Satoshi Tsuiki (L) | Eingewechselt: Cody Kessel, Robert Täht, Leon Dervisaj, Timo Tammemaa

Bestwerte
Carle 23 Punkte, 6 Blocks | Sotola 20 Punkte, 4 Asse | Mote 13 Punkte | Krick 11 Punkte, 5 Blocks
>>> Matchreport <<<

Die weiteren Termine der Playoff-Finals:
Spiel 4 | 23. Apr | Dienstag | 19.00 Uhr | SPACETECH Arena
Spiel 5* | 28. Apr | Sonntag | 16.00 Uhr | Max-Schmeling-Halle
(*wenn zuvor noch keine Entscheidung gefallen ist)

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