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BR Volleys vor einer "Saison der Reize"

Mo 06.10.2014

Der Deutsche Meister BERLIN RECYCLING Volleys hat für das am 18. Oktober beginnende Spieljahr 2014/2015 das Motto „Saison der Reize“ ausgegeben. Nach zuletzt drei Meistertiteln in Serie will der Hauptstadtclub auch in der neuen Spielzeit „die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre fortschreiben“, wie Manager Kaweh Niroomand am Montag während der traditionellen Saisonauftakt-Pressekonferenz im Hotel Park Inn am Alexanderplatz bekräftigte.


2014-10-06n

Zahlreiche Medienvertreter waren heute bei der Saisonauftakt-Pressekonferenz 2014/2015 zu Gast.
Foto: Eckhard Herfet


„Wenn man Meister ist, will man natürlich Meister bleiben“, erklärte Niroomand den zahlreich erschienenen Journalisten eines der wichtigsten Saisonziele. Noch wichtiger sei es für den Club jedoch, dass „wir in Europa einen Schritt weiter kommen und erstmals am Finalturnier der Champions League teilnehmen, entweder durch die sportliche Qualifikation oder als Ausrichter“, so der Manager über das ehrgeizigste BR Volleys Projekt der nächsten acht Monate.

Die eingangs erwähnten Reize betreffen vor allem den 13-er Spielerkader der Berliner. Vier Neue sind mit dem Ziel verpflichtet worden, einerseits nicht das harmonische Mannschaftsgefüge zu beeinträchtigen, „andererseits aber Druck auf die Schlüsselpositionen der Stammformation auszuüben und unsere spielerischen Möglichkeiten zu erweitern“, erläuterte der Manager.

Mit dem langjährigen Kapitän der niederländischen Nationalmannschaft Rob Bontje (Mittelblock), dem Italiener Francesco De Marchi (Außen-Annahme) und dem vom VfB Friedrichshafen gekommenen Christian Dünnes (Universal) wurde das BR Volleys Team durch reichlich Erfahrung verstärkt. Außerdem wechselte mit US-Nationalspieler Erik Shoji (Libero) der jüngere Bruder von Zuspieler Kawika an die Spree. Auf die Frage nach dem hohen Durchschnittsalter der Mannschaft antwortete Niroomand, dass man bei der Auswahl nicht vorrangig das Geburtsjahr, sondern „vor allem das sportliche Potenzial und die charakterlichen Qualitäten“ der Kandidaten berücksichtigt habe.

Verlassen haben den Hauptstadtclub der serbische Mittelblocker Srecko Lisinac, der vom polnischen Meister PGE Skra Belchatow nur ausgeliehen war, sowie die Eigengewächse Ruben Schott (Außenangriff) und Florian Hecht (Mittelblock). Die beiden Nachwuchstalente sollen in der neuen Saison bei CV Mitteldeutschland bzw. Cloud & Heat Volley Dresden wichtige Spielpraxis sammeln. Auch Außenangreifer Roko Sikiric steht 2014/2015 nicht mehr im BR Volleys Kader, sondern wird zukünftig als Sportdirektor des Deutschen Meisters fungieren.

Trainer  Mark Lebedew zeigte sich angetan von seinem neuen Team: „Wir sind körperlich, aber auch technisch noch besser aufgestellt als in der vergangenen Saison“. Der Australier – Motto: „Stillstand bedeutet im Leistungssport immer Rückschritt“ – sieht in Rekordmeister VfB Friedrichshafen den „härtesten Rivalen im Kampf um die Deutsche Meisterschaft“. Die Dreifachbelastung – Bundesliga, Pokal und Champions League – sieht er gelassen, „weil nicht wie im Vorjahr wochenlange Reise mit zahlreichen Auswärtsspielen in Serie anstehen und die Gruppenphase der Champions League jetzt bis Ende Januar dauert.“ Außerdem hätten sich seine personellen Alternativen „auf allen Positionen deutlich erweitert.“

Die BR Volleys starten am 18. Okt in Dresden in die neue Bundesliga-Saison, gastieren am 22. Okt bei den Junioren des VC Olympia Berlin und geben ihre erste Heimvorstellung am 29. Oktober um  19.30 Uhr in der Max-Schmeling-Halle gegen den TV Ingersoll Bühl.

epo

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

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