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DVV-Pokalfinale: "Bei einem Sieg reißen wir die SAP Arena ab"

Di 29.11.2016
Felix Fischer kann es kaum abwarten: "Wir brennen darauf, den Titel zu verteidigen und freuen uns auf das Spiel gegen unseren Dauerrivalen, den VfB Friedrichshafen." Der Mittelblocker der BR Volleys sprach damit allen Beteiligten der Pressekonferenz im Dorint Hotel in Mannheim aus der Seele. Am 29. Januar 2017 findet in der SAP Arena nach der grandiosen Premiere vom Februar 2016 zum zweiten Mal das DVV-Pokalfinale statt. Die Ansetzungen versprechen hochklassigen Sport und Dramatik pur, die sich auch das Fernsehen nicht entgehen lässt.

2016-11-29

Foto: Nils Wüchner


Gleich zu Beginn verkündete Klaus-Peter Jung, der Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, die erfreulichen Nachrichten: "Wie im vergangenen Jahr überträgt SPORT1 beide Finalspiele live im Free-TV. Das ist für uns ein sehr positives Zeichen, dass wir so früh wie nie zuvor die Übertragungssituation geklärt haben." Fünf Stunden wird der Sportsender abermals aus Mannheim berichten und mit ziemlicher Sicherheit wieder viele Zuschauer im Bild haben: "Wir liegen schon jetzt über den Zahlen aus dem Vorjahreszeitraum. Das lässt erneut auf eine tolle Zuschauerkulisse hoffen", so Jung zufrieden. Für die Volleyball-Fans gibt es zahlreiche Neuerungen, wie DVV-Pressesprecher Thilo von Hagen vermeldete: "Wir wollen noch mehr Interaktion mit dem Publikum. Dazu wird es eigens eine Pokalfinale-Homepage geben, die Wahl der MVP´s erfolgt über eine App, und wir planen weitere Aktivitäten im Social Media Bereich."

Sportlich sind die Finals zwei echte Leckerbissen: Mit dem Schweriner SC und Allianz MTV Stuttgart bei den Frauen sowie dem VfB Friedrichshafen und den BR Volleys bei den Männern ist die Bundesligaspitze mit zahlreichen Nationalspielerinnen und -spielern aus dem In- und Ausland am Start. Beispielsweise National-Libera Lenka Dürr (Schwerin), die mit Schwerin endlich wieder einen Titel holen will: "Wir sind sehr froh, im Finale zu stehen und hoffen, dass wir für den SSC endlich wieder mal einen Titel holen können!" Allerdings brennen auch die Stuttgarterinnen darauf, im zweiten Anlauf in Mannheim zu triumphieren, und setzen dabei auf die Fans, wie Diagonalangreiferin Deborah van Daelen sagt: "Unser Publikum war im Halbfinale nach dem 0:2-Satzrückstand ein entscheidender Faktor gegen Vilsbiburg. Durch die Nähe zu Stuttgart werden wir in Mannheim wieder eine "blaue Wand" haben, da bin ich mir ganz sicher."

Auch die Friedrichshafener hoffen auf die Unterstützung der Fans. Zuspieler Tomas Kocian hat aber einen weiteren Trumpf in seinem Team ausgemacht: "Wir haben eine komplett neue, unerfahrene Mannschaft. Da ist ein Trainer wie Vital Heynen mit seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten unheimlich wichtig. Er kann uns hervorragend einstellen." So, wie beim Volleyball Supercup, den der VfB überraschend deutlich 3:0 gegen die Berlin Recycling Volleys gewann. Felix Fischer sieht in der Niederlage von damals einen Grund für die Stärke danach, Berlin ist die einzig ungeschlagene Mannschaft in der Bundesliga: "Sie haben uns gezeigt, wo unsere Schwächen sind. Sie haben den Supercup verdient und können ihn gerne haben, wir nehmen dann den Pokal!"

Alle vier Protagonisten sprachen respektvoll über den Finalgegner und wollten sich auf keine Favoritenrolle festlegen lassen: So war "von der Besonderheit eines Finals" (Dürr), "einem 50:50-Spiel" (van Daelen), "zwei Teams auf Augenhöhe" (Kocian) oder "der Tagesform und den besseren Nerven" (Fischer) zu hören. Beim Fototermin wollte niemand die Pokale anfassen, am 29. Januar wird sich das aber mit Sicherheit ändern. Und wenn es so weit ist, dann würde Felix Fischer auch keine Probleme damit haben, "bei unserer Siegesfeier die SAP Arena abzureißen!" Damit sprach er wohl ebenfalls allen aus der Seele.

Die BR Volleys bieten auch 2017 spezielle Fanpakete zum DVV-Pokalfinale an, die <<< HIER >>> ab sofort bestellt werden können!

Quelle: VBL

 

Der FIVB Beach Grand Slam im amerikanischen Long Beach findet an diesem Wochenende ohne BR Volleys Akteur Sebastian Fuchs statt. Beim geplanten Abflug in Düsseldorf wurde dem Berliner aufgrund fehlenden Visums die Weiterreise verweigert. Der Grund hierfür ist so skurril wie ärgerlich.

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