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Erstmals Grund zum Jubeln im Volleyballtempel

Mi 31.10.2018
Der erste Heimerfolg der Spielzeit 18/19 ist geschafft! Am Halloween-Abend tankten die BR Volleys wertvolles Selbstvertrauen und schlugen die WWK Volleys Herrsching vor 4.381 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle mit 3:1 (25:21, 25:13, 24:26, 25:17). Cheftrainer Cedric Enard sprach nach dem Spiel von einem „Sieg für den Glauben in die eigene Stärke.“

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Foto: Eckhard Herfet


Nach seinem guten Einstand beim Supercup bekam Diagonalangreifer Benjamin Patch erstmals von Beginn an die Möglichkeit, sein Können unter Beweis zu stellen. Ihm zur Seite standen Zuspieler Jan Zimmermann, die beiden Außenangreifer Adam White und Samuel Tuia, im Mittelblock Nicolas Le Goff und Jeffrey Jendryk sowie Libero Dustin Watten. Einige Unkonzentriertheiten ließen die Berliner jedoch zunächst in Rückstand geraten (3:6, 6:9), schließlich brachten Whites Topspin-Aufschläge die Hauptstädter in Satz eins wieder in die Spur (12:9). Der Australier war auch aus dem Rückraum eine gefährliche Waffe und hielt die Oberbayern zusammen mit einem effektiven Jendryk auf Abstand (16:13). Zwei krachende Blockpunkte von Le Goff und dem kurz vor Satzende eingewechselten Kapitän Sebastian Kühner entschieden letztlich den Auftaktdurchgang zugunsten der Gastgeber (25:21).

Berlins Volleyballteam Nr. 1 knüpfte daran an und war im zweiten Durchgang sofort wieder gut im Spiel. Tuia blockte (3:1) und Patch ließ eine starke Aufschlagserie folgen (7:2). Dank konzentrierter Block-Abwehr-Arbeit und einem im Service druckvollen Zimmermann zogen die Enard-Schützlinge davon (14:6). Der französische Coach wechselte munter durch, brachte erst Kyle Russell, dann auch wieder Kühner und Georg Klein. Wenn Herrsching nicht am BR Volleys Block scheiterte, dann am Netz im Volleyballtempel (22:11). Russell sorgte problemlos für eine 2:0-Satzführung (25:13).

Patch kehrte gemeinsam mit Zimmermann zurück auf den Court und die Männer vom Ammersee hielten nun noch einmal kräftig dagegen (6:6). Der ein oder andere Eigenfehler zu viel sowie ein umsichtiger Herrschinger Zuspieler Leon Dervisaj brachten jetzt Spannung in die Partie (11:13). Aber die BR Volleys überstanden mit der Unterstützung des Heimpublikums zunächst auch diesen kritischen Moment und konnten sich in dieser wichtigen Phase auf Außenangreifer Tuia verlassen (17:14). Watten brachte den Volleyballtempel mit einer spektakulären Rettungstat noch einmal zum Kochen (20:17, 24:21) und eigentlich war alles für einen glatten Erfolg angerichtet. Doch die Gäste aus Bayern wehrten mit Außenangreifer Tim Peter hinter der Aufschlaglinie drei Matchbälle ab, nutzten ihrerseits den ersten Satzball und wurden kurzzeitig zum Halloween-Partycrasher (24:26).

Nun gab jedoch wieder das BR Volleys Team den Takt vor (4:1, 9:6) und konnte sich dabei einmal mehr auf Patch verlassen, der in Aufschlag und Angriff immer wieder druckvoll punktete (16:12). Zimmermann brachte seine Angreifer jetzt etwas besser in Position und so wurde das Match mit Patch als Topscorer (20 Punkte) konsequent zu Ende gespielt (21:15). Le Goff donnerte den letzten Punkt der #HalloweenParty auf das Parkett der Max-Schmeling-Halle (25:17).

Heim-Debütant Benjamin Patch war nach dem Spiel euphorisiert: „Es hat riesig Spaß gemacht, erstmals vor diesem großartigen Publikum spielen zu dürfen. Die Unterstützung hier ist wirklich klasse und das hat uns geholfen. Es geht natürlich auch bei mir persönlich besser, aber vor allem für uns als Team war das heute ein wichtiger Sieg!“ Coach Cedric Enard legte hingegen den Finger in die Wunde: „Sobald uns ein, zwei Punkte nicht gelingen, werden wir unsicher. Das hat man im dritten Satz gesehen. Daran müssen wir weiter arbeiten. Umso wichtiger war der letztlich verdiente Sieg für den Glauben in die eigene Stärke. Die von mir geforderte Effizienz im Side-Out war heute deutlich besser.“ Nun beginnt am Samstagabend (03. Nov um 19.00 Uhr) das BR Volleys Team die DVV-Pokalsaison beim Zweitligisten TGM Mainz-Gonsenheim.


„10 Jahre | 10 Highlights“
Das Ticket für die Jubiläumssaison: http://bit.ly/brv_saisonkarte_18_19

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