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Chance zur Entscheidung

Fr 28.03.2014

Nach dem 3:0-Heimerfolg gegen CV Mitteldeutschland haben die BR Volleys schon am Wochenende die Möglichkeit, in das Halbfinale der Play-offs 2014 einzuziehen. Im Rückspiel am Samstagabend (29. März um 19.30 Uhr) in der Jahrhunderthalle Spergau will der Titelverteidiger die Viertelfinalserie im Modus „best of three“ mit einem weiteren Sieg für sich entscheiden und die Runde der besten vier Teams der Bundesliga erreichen.


2014-03-28

Nach dem Erfolg am Mittwoch wollen die BR Volleys am Samstag möglichst für die Entscheidung sorgen.
Foto: Eckhard Herfet


Das Ergebnis beim ersten Duell am Mittwoch in der Max-Schmeling-Halle mag zwar deutlich gewesen sein, für die nächsten Aufgaben sieht BR Volleys Coach Mark Lebedew dennoch Verbesserungspotenzial: „Unsere Leistung war insgesamt ordentlich, aber unser Spiel ist etwas eingerostet gewesen. Man hat uns die fehlende Spielpraxis der letzten Wochen angemerkt.“ Viel Zeit für ein gezieltes Training bleibt in den Play-offs nicht mehr, das weiß auch der Australier: „Die Spiele kommen jetzt Schlag auf Schlag, dadurch reduzieren sich unsere Trainingsmöglichkeiten. Besonders wichtig ist, dass wie unseren Spielrhythmus wiederfinden.“

Auch wenn sich die Berliner mit dem jüngsten Sieg eine gute Ausgangslage verschafft haben, ist Vorsicht geboten. Im letzten Auswärtsspiel bei CV Mitteldeutschland Anfang Februar tat sich der Deutsche Meister schwer, sodass die Piraten den Hauptstädtern dank einer couragierten Leistung einen Satz abnehmen konnten. „Ich erwarte, dass Mitteldeutschland zuhause anders auftritt, als am Mittwoch“, sagt Lebedew und prognostiziert: „Die Mannschaft wird sicherlich motiviert sein und sich vor dem eigenen Publikum gut verkaufen wollen. Dabei geht es nicht nur um einen guten Saisonabschluss in der eigenen Halle, sondern auch darum, sich hinsichtlich der neuen Saison noch einmal bestmöglich zu präsentieren.“

Ein Selbstläufer wird das Rückspiel morgen Abend demzufolge nicht werden, trotzdem gibt sich der Berliner Cheftrainer optimistisch: „Ich denke, wir haben gute Karten, um die nächste Runde zu erreichen.“ Sollte die Viertelfinal-Serie durch einen Ausgleich Mitteldeutschlands in die Verlängerung gehen, käme es am Mittwoch (02. April um 19.30 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle zu einem entscheidenden dritten Match. Das will Kapitän Scott Touzinsky vermeiden und verspricht: „Wir haben die Meisterschaft als Ziel klar vor Augen und werden alles geben, um auf unserem Weg morgen den nächsten Schritt zu machen.“

 

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

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