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Frischer Wind an der Ostsee

Di 13.01.2026
Foto: Andreas Gora
Foto: Andreas Gora

Zum zweiten Mal in dieser Saison reisen die BR Volleys am Mittwoch (14. Jan um 18.30 Uhr) zu einem Auswärtsspiel an die Ostseeküste. Wie schon im Zoi DVV-Pokal-Viertelfinale heißt der Gegner SV Warnemünde, allerdings schlägt der Aufsteiger diesmal in der großen StadtHalle Rostock vor einer Rekordkulisse auf. Aus Berliner Sicht ist es Spiel eins nach der Trennung von Joel Banks, womit Alexandre Leal erstmals als Headcoach auf der Bank Platz nimmt.

Es herrscht Aufbruchstimmung beim SV Warnemünde. Elf Spiele lang musste man bei den Nordlichtern auf den Premierensieg in der Volleyball Bundesliga warten, ehe am 14. Dez gegen die Baden Volleys SSC Karlsruhe der erste, frenetisch gefeierte Erfolg gelang. Der Spielplan war für den Neuling zunächst nicht besonders gnädig, doch in den letzten sechs Spielen nutzte die Mannschaft von Trainer Maurizio Forte ihre Chancen und gewann gleich vier davon. Zuletzt gelang beim VC Olympia Berlin der erste Auswärtssieg (3:1) und tags zuvor schrammte der SVW an mindestens einem Punktgewinn bei den Energiequelle Netzhoppers KW vorbei (1:3), hatte Satzball für den Tiebreak. Nach Karlsruhe mussten sich auch die cerebricks Volley Goats Mitteldeutschland (3:0) sowie der TSV Haching München (3:1) dem Team von der Küste beugen. So belegen die Warnemünder inzwischen den 12. Platz und sind auf Kurs, ihr Saisonziel zu erreichen, den Klassenerhalt.

Die letzten drei Heimspiele in der gut 700 Zuschauer fassenden Arena Rostock entschied man also allesamt für sich – und doch erfolgt zum Duell mit dem Deutschen Meister der Umzug in die deutlich größere StadtHalle Rostock, denn dieser steht lange im Kalender. Für den wachsenden Verein ist dieser Eventspieltag ein riesiger Schritt, verbunden mit reichlich organisatorischen Herausforderungen, aber auch der Aussicht auf eine ganz besondere Kulisse. 2.000 Tickets waren bereits knapp eine Woche vorher verkauft, 3.000 könnten es werden. „Für uns Spieler sind große, gut gefüllte Hallen immer schön. Ich finde es positiv, wenn Vereine solche Schritte wagen. Es gibt einige gute Beispiele aus der Vergangenheit. Hätte sich das in Berlin damals niemand getraut, stünden wir nicht da, wo wir als Club angekommen sind“, sagt BR Volleys Kapitän Ruben Schott.

Ein wenig frischer Wind weht auch bei den Berlinern durch die personelle Veränderung auf der Trainerbank. Nach den letzten, hart erkämpften Siegen gegen Friedrichshafen (3:1), Prag (3:2) und Düren (3:2) setzt man auf einen neuen Impuls für das BR Volleys Team. „Unser Blick geht jetzt nach vorn. Ich finde, man hat schon am Sonntag gegen Düren wieder eine Einheit auf dem Feld gesehen. Daran wollen wir in der neuen Konstellation anknüpfen“, ist Schott optimistisch gestimmt, mahnte aber zuletzt auch, dass „es trotzdem die nötige Anspannung im Team braucht“. Nach dem knappen Heimerfolg gegen Düren ist weiter Hochspannung in der Spitzengruppe geboten. Daher zählen für die Hauptstädter gegen den Aufsteiger nur drei Punkte.

Streaming
Alle Spiele der Volleyball Bundesliga werden auf der Plattform Dyn übertragen: www.dyn.sport

JANUARWUMMS
Für die Heimspiele im Januar gegen Giesen (18. Jan), Prag (27. Jan) und Freiburg (31. Jan) besteht ein Ticketsonderangebot. Mit dem JANUARWUMMS sind Karten in der günstigsten Kategorie für nur 10 Euro erhältlich: www.br-volleys.de/tickets

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