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Kessel und die Grizzlys kommen

Sa 17.01.2026
Fotos: Niklas Köppen
Fotos: Niklas Köppen

Diese Bundesliga-Saison 2025/2026 sprudelt vor Spannung. Kaum eine Ansetzung bietet Gewissheit über ihren Ausgang und so ist die Tabelle ständig in Bewegung. Zuletzt mussten die Helios Grizzlys Giesen die ein oder andere unangenehme Überraschung verdauen, doch das wird die Niedersachsen nicht daran hindern, am Sonntag (18. Jan um 15.00 Uhr) den BR Volleys bissig Paroli zu bieten. Mit einem weiteren Heimsieg möchten die Berliner Druck auf den Spitzenreiter aus Lüneburg aufbauen, bevor es eine Woche später zum direkten Duell kommt. 

Haching punktet in Lüneburg und gewinnt zuvor daheim gegen Giesen. Die Grizzlys lassen im Anschluss zuhause auch einen Punkt gegen die Netzhoppers liegen. Friedrichshafen siegt in Düren. Dachau schlägt den Tabellensechsten aus Ludwigsburg glatt mit 3:0 und die BR Volleys geben beim Aufsteiger aus Warnemünde einen Satz ab. Am Freitag brauchte Lüneburg auch noch fünf Sätze, um in Königs Wusterhausen erfolgreich zu sein. Die Volleyball Bundesliga gleicht in dieser Spielzeit einer Wundertüte, das Rennen um die Plätze scheint zu Jahresbeginn offener denn je. Durch die letzte Heimniederlage der Dürener haben die Berliner den zweiten Rang bei vier Punkten Vorsprung und einem Spiel mehr nun auch regulär übernommen. Der Rückstand auf den Tabellenführer aus Lüneburg beträgt sechs Zähler und am nächsten Spieltag gastieren die Hauptstädter beim Pokalfinalisten. „Für uns ist jetzt jedes Spiel eine Art Finale. Wir wissen, wie wichtig es ist, mindestens diesen zweiten Platz zu verteidigen“, zeigt sich der neue Headcoach Alexandre Leal entschlossen und betont: „Wenn sich uns nochmal die Chance bietet, nach ganz oben zu springen, wäre das fantastisch. Aber dazu müsste nun bis zum Ende der Normalrunde schon alles optimal laufen.“

Die Siegesserie in der Bundesliga überstand jüngst zwei schwere Tiebreak-Matches gegen Düren und Friedrichshafen und hielt auch am Mittwoch beim SV Warnemünde (3:1), wenngleich sich der Deutsche Meister gegen den Neuling in Satz eins schwer tat. Leal war dennoch nicht unzufrieden: „Ich kann in meiner neuen Rolle die Emotionen des Teams auf dem Court besser spüren und verstehen. Ich habe das Gefühl, die Spieler unterstützen mich, verstehen mich und hören zu. Das war im ersten Schritt das Wichtigste. Die große Lektion des Spiels in Rostock war, dass wir unsere Emotionen und Frustration in manchen Situationen besser kontrollieren müssen. Wir sollten immer darauf eingestellt sein, dass die Mannschaften gegen uns ihren besten Volleyball spielen. Dann gelingt ihnen in der Abwehr eben zeitweise alles, aber wir müssen trotzdem geduldig bleiben.“

Das wird auch im anstehenden Heimspiel gegen Giesen ein Schlüssel sein. Die Grizzlys hatten reichlich Personalwechsel in den letzten Monaten. Mateusz Borkowski (Diagonal) und Juan Manuel Gonzalez (Außenangriff) haben den Verein während der Saison verlassen, dafür kamen Mark Olsen (Mittelblock) und Cody Kessel (Außenangriff) hinzu. Der erfahrene, 34-jährige Ex-Berliner ist wenig überraschend sofort eine feste Größe in der Starting-Six und hat seinen Vertrag direkt um eine Saison verlängert. Mit Lars Migge verfügt Kessel über einen Positionskollegen, der zu den auffälligsten Spielern der Liga zählt. Der Eidgenosse Migge hat nicht nur die meisten Asse (40) in der geschlagen, er ist auch der punktbeste Außenangreifer (253). Schmerzlich vermisst wird der bis zu seiner Verletzung groß aufspielende Mittelblocker Jakob Günthör. Doch Leal warnt auch ohne den besten Blocker der Liga von den offensiven Qualitäten der Grizzlys: „Giesen ist spielerisch eine aggressive, gefährliche Mannschaft. Wenn bei ihnen alles läuft, wird es für jeden Gegner schwer. Also müssen wir ihr Spiel ins Stocken bringen. Sie hatten jetzt einige Höhen und Tiefen, doch in den letzten Jahren gegen uns normalerweise ein Hoch. Itamar wird sie sehr gut vorbereiten. Es gibt keinen Coach in der Liga, der unseren Zuspieler Fedor besser kennt. Wir müssen auf Druck eingestellt sein.“

Tickets
Mit dem BR Volleys JANUARWUMMS sind Tickets für die Matches gegen Giesen, Prag (27. Jan) und Freiburg (31. Jan) bereits ab 10,00 Euro in der günstigsten Kategorie erhältlich.
Karten für alle Heimspiele: www.br-volleys.de/tickets

VOLLEY MAX
Das Spieltagsmagazin VOLLEY MAX liegt kostenlos an den Fanclubständen sowie am Fanshop aus und ist digital verfügbar: www.br-volleys.de/volleymax

Autogrammstunde
Zur Autogrammstunde ist nach dem Spiel die #33 Fedor Ivanov am Fanshop.

Streaming
Alle Spiele der Volleyball Bundesliga werden auf der Plattform Dyn übertragen: www.dyn.sport

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